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Gaspreisdeckel: 200 Milliarden Subventionen, wer profitiert?

Heizung

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Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

bis Ende des Winters 2023/24 fließen allein in Deutschland voraussichtlich 200 Milliarden Euro an Subventionen. Möglich macht das die sogenannte Gaspreisbremse, mit der die Regierung den sprunghaften Anstieg der Energiepreise deckeln will. Durch die Subventionen sollen die sozialen Folgen der Preisexplosion gedämpft werden.

Die 200 Milliarden Euro reichen aber keinesfalls aus, um den Preisanstieg komplett zu unterbinden. Verbraucher müssen dennoch mit im Durchschnitt doppelt so hohen Heiz- und Stromkosten wie im vorigen Winter rechnen. Für viele Unternehmen wird es sogar noch teurer.

Zum Vergleich: 2021 wurden in Deutschland 13,4 Milliarden Euro in die Errichtung von Anlagen investiert, die erneuerbare Energien herstellen. Hätten wir die 200 Milliarden lieber in die Entwicklung und den Aufbau leistungsfähiger Stromerzeuger – und noch wichtiger – Stromspeicher investiert, würden wir jetzt vielleicht nicht so ängstlich auf die Entwicklung in Russland blicken. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Was jedoch auffällt: Das Staatsgeld fließt überwiegend ins Ausland. Es handelt sich nicht um investives, sondern um konsumtives Kapital. Soll heißen: Statt 200 Milliarden Euro zu investieren, um künftig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden, versuchen wir lediglich um jeden Preis genügend Energie zu kaufen, um über den Winter zu kommen. Ich bin enttäuscht, dass nicht wenigstens ein Teil des Pakets für Investitionen in eine unabhängige Energieversorgung in Deutschland gesteckt wird. Denn auf diese Weise bleibt nach wie vor ungeklärt, wie wir uns im Winter 2023/24 versorgen.

Der Staat macht nicht nur bei den Gaspreisen auf dicke Hose. Auch für die Bundeswehr gibt es viel Geld, genauso wie für die Bewältigung der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges. Der Staat wird auf diese Weise zum dominierenden Akteur des Wirtschaftslebens und verdrängt die Privatwirtschaft. Diese Entwicklung finde ich…..

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