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General Electric mit 6,2 Milliarden Dollar-Debakel – Aktie verliert vorbörslich 4%

General Electric bringt aktuell eine außerplanmäßige Horrormeldung. Die GE-Tochter GE Capital wird aktuell zum Albtraum für den gigantischen US-Industriekonzern, der momentan eh schwächelt, und solche Nachrichten erst recht nicht…

Redaktion

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FMW-Redaktion

General Electric bringt aktuell eine außerplanmäßige Horrormeldung. Die GE-Tochter GE Capital wird aktuell zum Albtraum für den gigantischen US-Industriekonzern, der momentan eh schwächelt, und solche Nachrichten erst recht nicht gebrauche kann. Wie die Firma aktuell offiziell mitteilt, muss die Tochter für das zurückliegende 4. Quartal Mehrbelastungen von 6,2 Milliarden Dollar verbuchen (Probleme im Versicherungsgeschäft). Das hätten Überprüfungen des Versicherungsportfolios ergeben.

GE weist darauf hin, dass man schon in den letzten Quartalen die Prüfung dieser Probleme erwähnt habe. Auf die nächsten sieben Jahre verteilt werde GE Capital insgesamt 15 Milliarden Dollar an zusätzlichen Rückstellungen aufwenden müssen. Daher werde es GE Capital auf „absehbare Zeit“ nicht möglich sein Dividenden an die Mutter GE abzuführen. Zitat:

„GE Capital to fund contributions and suspend dividend to GE for foreseeable future“

Das bedeutet: Auf absehbare Zeit noch schwächere Erträge im Gesamtkonzern, als bislang erwartet. Dafür verliert die Aktie vorbörslich noch recht moderat mit nur -4%.

GE im Wortlaut:

GE (NYSE: GE) announced today that the comprehensive review and reserve testing for GE Capital’s run-off insurance portfolio, North American Life & Health (NALH), will result in an after-tax GAAP charge of $6.2 billion for the fourth quarter of 2017, and GE Capital expects to make statutory reserve contributions of ~$15 billion over seven years. The Kansas Insurance Department, NALH’s primary regulator, approved a phased contribution of ~$3 billion in 1Q’18 and ~$2 billion annually from 2019 through 2024.

“As we disclosed during the company’s second- and third-quarter earnings calls and further discussed during our November 13, 2017, investor presentation, earlier this year GE Capital initiated a comprehensive review of our insurance reserves with the assistance of leading outside experts,” said John Flannery, chairman and CEO of GE. “This was a rigorous process involving complex factors and estimates relating primarily to long-term care policies written by primary insurance companies and reinsured by NALH.”

Flannery added, “The required contributions to the statutory reserve will be made by GE Capital, which has sufficient liquidity to do so. We have been taking ongoing actions to make GE Capital smaller and more focused while maintaining its key capabilities to support financing for GE Industrial products. These actions will also help restore GE Capital ratios to appropriate levels. At a time when we are moving forward as a company, a charge of this magnitude from a legacy insurance portfolio in run-off for more than a decade is deeply disappointing.”


Das Logo von GE. Grafik: General Electric Company / Gemeinfrei

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Simon

    16. Januar 2018 17:15 at 17:15

    Nochmal 50% runter dann ist der Laden langsam fair bewertet. 160mrd$ Marktkapitalisierung ist ja echt ein Witz, dafür, was die gerade an Umsatz und Gewinn machen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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