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General Electric: Schwächer als im Vorjahr, aber besser als erwartet

Claudio Kummerfeld

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am

General Electric hat soeben seine Quartalszahlen veröffentlicht. Auch wenn der gigantische Konzern nicht mehr im Dow Jones 30 enthalten ist, bleibt er ein wichtiger Gradmesser für die Industrieproduktion in den USA! Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 27,29 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 28,66/erwartet ca 27).

Der Gewinn liegt bei 0,14 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,16/erwartet 0,09).

Umsatz und Gewinn stehen exemplarisch für die „alte Masche“ an der Wall Street. Erwartungen stark absenken, dann können sie auch übertroffen werden. Dass man schlechter meldet als im selben Quartal des Vorjahres, fällt dann kaum noch auf. Denn der „Börsenexperte“ achtet ja stehts auf die Erwartungen, und ob diese übertroffen werden können!

Die bisherige Jahresprognose wird bestätigt.

Die Aktie notiert vorbörslich je nach ECN bei +2% oder auch bei +6%.

Im Krisen-Segment „Energie“ sieht es bei GE weiterhin übel aus. Im Jahresvergleich sinkt das Auftragsbuch von 5,6 auf 4,8 Milliarden Dollar. Der Umsatz sinkt von 7,2 auf 5,6 Milliarden Dollar. Von 273 sinkt der Gewinn auf 80 Millionen Dollar. Immerhin noch ein Gewinn! Beim Umsatz müssen die anderen Segmente das Desaster im Energiebereich auch weiterhin auffangen.

Das Segment „Erneuerbare Energien“ ist im Jahresvergleich sogar von +77 ins Minus gerutscht auf einen Verlust von 162 Millionen Dollar.

Das abgelaufene Quartal bleibe eines inmitten einer mehrjährigen Transformationsphase, so GE aktuell. 2019 bleibe ein „RESET-Jahr“ für das Unternehmen. Man fokussiere sich weiter auf die Schuldenreduzierung und die Verbesserung der Zahlen. Also, tolle Überraschungen sind auch in den Folgequartalen kaum zu erwarten bei General Electric!

Chef-Kommentar im Wortlaut:

GE Chairman and CEO H. Lawrence Culp, Jr. said, “We saw progress in the first quarter as we continued to execute on our priorities to improve our financial position and strengthen our businesses. We announced the sale of BioPharma, closed the Wabtec merger, settled WMC, and improved our operating performance. We delivered strong industrial orders in the quarter, up 9 percent organically, with backlog closing at $374 billion, up 6 percent year over year. Our quarterly results were better than our expectations, largely driven by timing of certain items, which should balance out over the course of the year. Therefore, we expect our performance for the year to be in line with our previous commentary.”

General Electric
GE Gelände in Schenectady, New York. Foto: UpstateNYer CC BY-SA 3.0

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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