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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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General Motors schließt 7 Werke, 15% der Jobs gehen verloren – Offensive bei E-Autos

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General Motors hat soeben einen deftigen Kahlschlag verkündet. Insgesamt sollen sieben Werke geschlossen werden, vier davon in den USA, eines in Kanada, und zwei in Übersee. 15% der Jobs gehen verloren. Um dies netter zu verpacken, erwähnt man vor der Auflistung der Werke noch, dass GM ja in den letzten vier Jahren 6,6 Milliarden Dollar investiert habe, und 17.600 Jobs „geschaffen oder erhalten“ habe. Aber die Kunden-Präferenzen hätten sich nun mal geändert, und die Verkaufszahlen gingen zurück. Zukünftig würden die Autos in weniger Standorten hergestellt. Betroffen von den Schließungen sind (GM im Wortlaut):

Oshawa Assembly in Oshawa, Ontario, Canada.
Detroit-Hamtramck Assembly in Detroit.
Lordstown Assembly in Warren, Ohio.

Propulsion plants that will be unallocated in 2019 include:
Baltimore Operations in White Marsh, Maryland.
Warren Transmission Operations in Warren, Michigan.

In addition to the previously announced closure of the assembly plant in Gunsan, Korea, GM will cease the operations of two additional plants outside North America by the end of 2019.

Diese und andere Maßnahmen würden dafür sorgen, dass der jährliche Free Cash Flow um 6 Milliarden Dollar steigen werde bis zum Jahr 2020. Man handele pro-aktiv. Das soll wohl bedeuten, dass man jetzt wenig nachgefragte Produkte ganz abstellt, und brutal auf neue Märkte setzt. In diesem Zusammenhang spricht General Motors von deutlich mehr Investitionen in E-Autos und autonomes Fahren. Also will man schnell weg von „alten“ Antrieben, und volle Kanne auf E-Autos setzen.

Die Börsianer sehen so einen radikalen Schritt offenbar positiv, und die GM-Aktie steigt aktuell um 6,4%.

Die Aktie von General Motors seit März
Die Aktie von General Motors seit März.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Goldsammler

    26. November 2018 17:21 at 17:21

    Das gibt Schimpfe von Donald. Mal abwarten was er zwitschert.

  2. Joachim Heinze

    26. November 2018 20:12 at 20:12

    Ist wie bei uns! Die unangenehmen Dinge werden bis nach der Wahl zurückgehalten.

  3. Kritisch

    27. November 2018 10:12 at 10:12

    https://www.msn.com/de-at/finanzen/unternehmen/verdammt-noch-mal-trump-attackiert-general-motors/ar-BBQ96TV?ocid=spartandhp

    UND, da hat noch dazu eine Frau das Sagen und entscheidet gegen den Wünschen von Mr. President – das gefährdet doch die „Nationale Sicherheit“, oder etwa nicht? Sofort verhaften lassen diese Person!

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Boeing mit staatlicher Schützenhilfe beim 737 Max-Problem?

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Tja, wie kann Boeing sich vor einer Lawine von Schadenersatzansprüchen retten? Wie kann man die Fluggäste massenhaft wieder davon überzeugen, dass sie sicher mit der Boeing 737 Max fliegen können nach zwei Abstürzen in den letzten Monaten? Die Untersuchungen laufen immer noch. Kommt da (sicher rein zufällig?) von staatlicher Seite Schützenhilfe? Laut US-Medienberichten sollen Mitarbeiter der US-Flugaufsichtsbehörde „FAA“ der Meinung sein, dass möglicherweise Vogelschlag den Absturz in Äthiopien verursacht haben soll.

Das würde Boeing natürlich von A-Z entlasten. Und noch genauer: Der Vogelschlag soll die fehlerhaften Sensordaten verursacht haben. Ähhh? Wirklich? Wir bei FMW sind keine Flugzeugexperten. Aber wie können Vögel vor dem Flugzeug, oder Vögel die gerade ins Triebwerk fliegen, die Höhenanzeige des Flugzeugs beeinflussen? Haben die Vögel den Sensor abgerissen? Aber gut. Diese Vermutung der FAA steht im Raum. Verfestigt sich solch eine „Vermutung“, könnte Boeing natürlich irgendwann zur Aussage kommen, dass am Absturz einfach nur die höhere Gewalt (beziehungsweise die bösen Vögel) schulden gewesen seien. Tja, und daher eben kein Schadenersatz? Aber dafür ist es natürlich noch viel zu früh.

Gäbe es bei einem Airbus-Absturz auf US-Boden eine ebenso unterstützende Aussage der FAA? Gut, noch sind es Berichte. Die Boeing-Aktie stieg in der Vorbörse um 3%, und jetzt im laufenden Handel liegt sie mit 1,3% im Plus. Also scheint die Euphorie der Börsianer begrenzt zu sein, ob das nun wirklich schon die Wende für Boeing ist.

Boeing 737 Max
Boeing 737 MAX Roll-out im December 2015 mit der ersten 737 MAX 8. Foto: Aka The Beav CC BY 2.0

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Tesla von allen Seiten unter Beschuss: „Worst Case-Szenario“ von 97 auf 10 Dollar gesenkt

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Tesla kriegt momentan von überall die volle Breitseite. Erst gestern berichteten wir über die „Alarmstufe Rote“-Analyse des Brokers Wedbush zur Tesla-Aktie. Dann wurde gestern auch bekannt, dass Firmenchef Elon Musk in einem Brandbrief an alle Mitarbeiter des Unternehmens „Hardcore-Maßnahmen“ verlangt hat um Geld zu sparen. Alle Ausgaben müssten auf den Prüfstand, denn schon in zehn Monaten könnte Tesla das Geld ausgehen. Solche und andere Nachrichten der letzten Tage brachten die Aktie schon stark zum Fallen.

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Und heute geht es weiter. Ganz aktuell meldet sich nun Morgan Stanley mit einer Anpassung seines „Worst Case-Szenarios“, also was im schlimmsten Fall bei Tesla passieren könnte. Bisher habe man dafür ein Kursziel von 97 Dollar angesetzt. Dieses maximal negative Ziel hat man jetzt auf nur noch 10 Dollar gesenkt. Das ist quasi gar nichts mehr bei einem Schlusskurs von gestern Abend bei 205,36 Dollar. Ende 2018 stand die Aktie noch bei 379 Dollar.

Was bewegt Morgan Stanley dazu sein negatives Szenario quasi fast auf Null zu senken? Man habe Bedenken wegen der steigenden Verschuldung bei Tesla. Und man sehe Probleme bei der Nachfrage nach Tesla-Autos in China. Und in der Tat, wenn man darüber nachdenkt: Der Handelskrieg zwischen China und den USA verschärft sich. Und die hochmodernen Autos von Elon Musk sind ein Prestigeprojekt der USA, wenn man es so nennen will.

Daher sind genau diese Autos auch ein mögliches Ziel der chinesischen Regierung, als Antwort auf Donald Trumps Zölle und Huawei-Angriffe. Es wäre ein Leichtes für die Regierung in Peking (mit welchen Maßnahmen auch immer) Tesla-Autos in China für die dortigen Käufer extrem zu verteuern, was den Absatz zum Einstürzen bringt. Dies könnte ganz schnell zu einem Desaster für Elon Musk werden. Aktuell notiert die Aktie vorbörslich mit -3% um die 199 Dollar.

Tesla
Glückliche Gesichter in der Tesla Factory in Fremont, Kalifornien, im Jahr 2012. Die Lage dürfte inzwischen deutlich angespannter sein. Foto: Flickr user jurvetson (Tim Draper/Steve Jurvetson) – https://www.flickr.com/photos/jurvetson/7423566928/ CC BY 2.0

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Sind Unternehmensgewinne und der Buchwert sinnlose Kennzahlen?

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Der Börsen-YouTuber Jens Rabe nimmt aktuell eine wichtige Aussage von Warren Buffett auf, die dieser jüngst bei der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway gemacht hatte. Der Blick in Unternehmensbilanzen sei nicht mehr besonders aussagekräftig. Schuld daran seien zu großen Teilen neue Bilanzierungsrichtlinien. Kennzahlen wie der Unternehmensgewinn oder der Buchwert seien nicht mehr wirklich nützlich. Jens Rabe erklärt den Hintergrund dieser Aussagen im folgenden Video sehr gut. Sein Fazit: Der Privatanleger sollten nicht versuchen in Bilanzen oder Unternehmensberichten zu stöbern. Nein, man solle eher auf die reale Perspektive des Unternehmens schauen. Was ist das Produkt, und wie ist die Aussicht dieses Produkts am Markt? Aber schauen Sie selbst (Video bitte erst ab Minute 4 anschauen).

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