Gold/Silber

Goldpreis: Abwärtstrend könnte bei dieser Marke gebrochen werden

Eine Analyse von Karsten Kagels

Goldpreis im etablierten Abwärtstrend

Der Goldpreis bewegt sich ausgehend von dem Jahreshoch bei $1369,4 in einem mehrfach bestätigten Abwärtstrend. Grundsätzlich kann somit von einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung ausgegangen werden und das nächste Kursziel könnte das Julitief 2017 bei $1204 sein

Goldpreis konsolidiert oberhalb der Unterstützungszone

Der abgebildete Wochenchart zeigt die große Unterstützungszone im Bereich von $1190/$2015. Mit einem Wochentief bei 1210,7 wurde vor drei Wochen diese wichtige Unterstützungszone erstmalig seit 12 Monaten wieder getestet. Seitdem bewegt sich der Goldpreis seitwärts in einer Konsoldierung. In der abgelaufenen Woche entwickelte sich ein sogenannter Außenstab, wobei das Vorwochenhoch kurz überschritten und das Vorwochentief kurz unterschritten wurde (Stop Fishing). Auch diese Entwicklung unterstreicht die kurzfristige Richtungslosigkeit des Goldpreises an.

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Der abgebildete Wochenchart zeigt einen intakten Abwärtstrend, der grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit für einen weiter fallenden Goldpreis unterstützt. Erst ein Kursanstieg über $1237,8 würde das negative Chartbild neutralisieren und könnte eine stärkere Kurserholung einleiten.

Mehr von von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/

Goldpreis



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1 Kommentar

  1. Seit Aufhebung des Goldstandards am 15.08.1971 in den USA steigt der Goldpreis aufgrund der wundersamen Geldvermehrung per Mausklick. Und zwar vom 15.08.1971 von 35,00 US-Dollar je Feinunze auf 1.914,50 US-Dollar je Feinunze am 23.08.2011. Das entspricht einer durchschnittlichen Verteuerungsrate aufgrund der Inflation von rund 10,36 Prozent pro Jahr.

    Warum sollte wohl eine Notenbank die Golddeckung aufheben? Und warum wird seit dem 23. März 2006 auch noch die Geldmenge M3 nicht mehr bekannt gegeben? Jetzt müßte es doch so mal allmählich bei einigen Leutchen klingel ling machen, oder?

    Ich halte es für absolut sehr unwahrscheinlich, daß die US-Giralgeld-Schöpfung per Mausklick ausgerechnet ab dem 23.08.2011 bis heute, jährlich eine andere gewesen wäre, als sie es vom 15.08.1971 bis zum 23.08.2011 mit durchschnittlich 10,36 % p.A. gewesen ist.

    Der US-Dollar dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit seit dem 23.08.2011 bis heute mit diesen 10,36 % p.A. weiter inflationiert sein und darüber hinaus immer weiter inflationieren. Das heißt, der Goldpreis hätte am 04.09.2017 bei 3.500,24 US-Dollar liegen müssen. Liegt er aber nicht, er liegt heute bei 1.328,36 US-Dollar.

    Was meinen Sie wohl was auf den „Märkten“ los wäre, wenn der Goldpreis sich zwischen dem 23.08.2011 bis heute, jährlich mit rund 10,36 Prozent verteuert hätte? Die Menschen hätten das Vetrauen an die Kaufkraft ihres Papier- oder Giralgeldes verloren. Und was haben wir alle in der Schule, in der Matrix-Schule gelernt?

    Die Zentralbanken sorgen für die Geldwertstabilität. Sie tun es ja auch indirekt, indem sie den Goldpreis manipulieren.

    a) weil sie es können
    b) die Geldillusion darf auf keinen Fall verloren gehen

    Wie wir alle sehen können funktioniert das ja auch prächtig. Die Lemminge schauen alle auf die schwarze Tafel mit den weißen Zahlen in Frankfurt und glauben es, was dort steht. Dabei ist doch völlig egal, ob der Goldpreis nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zustande kommt oder per Diktat mit Tastatur und Computer, um einen beliebigen Wert auf die schwarze Tafel mit den weissen Zahlen zu projezieren.

    Wenn die wundersame Geldvermehrung per Mausklick so weitergeht und das tut sie ja, dann dürfte der Goldpreis am 26.03.2074 erstmalig bei über 1 Million US-Dollar je Feinunze liegen. Vorausgesetzt der 3. Weltkrieg bricht nicht aus, es fällt kein Stein vom Himmel und unsere lieben Mitmenschen gehen für diese lächerliche Restkaufkraft von rund 1/94stel weiter arbeiten und konsumieren und glauben an die Geldillusion. Der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen. Es werden jedoch keine Berge versetzt, sondern im Hintergrund der Notenbank gigantische Berge von Eigentum umverteilt und menschliche Arbeitskraft quasi für lau eingekauft.

    Die Frage, die sich jeder hier mal stellen sollte ist : „Wieso hat die amerikanische US-Notenbank so einen exorbitanten Kapitalbedarf?“ Die Antwort darauf findet man in den Grundbüchern. In der westlichen „Wertegemeinschaft“ oder sollte ich besser schreiben „Glaubensgemeinschaft“ gibt es gegenwärtig zwei Methoden, um an Eigentum zu kommen.

    a) Aufkaufen oder Verschulden
    b) Wer sich nicht aufkaufen läßt oder verschulden will, wird militärisch erobert

    Beide Methoden verschlingen irrsinnige Summen. Sobald das Aufkaufen aller Land- und See-Flächen der Erde mit ihren Rohstoffen, Patenten, Lizenzen usw. beendet ist, ist auch die Aufgabe der US-Notenbank beendet. Die US-Notenbank benötigt dann kein Papier/Giralgeld oder Gold mehr. Das Spiel ist dann beendet. Eine Bank hat dann gewonnen. Daher trägt der Name des Spieles treffenderweise den Namen Monopoly.

    Entwicklung des Goldpreises in US-Dollar

    Preis für eine Feinunze Gold am 15.08.1971 = 35,00 US-Dollar (1:1)
    Preis für eine Feinunze Gold am 23.08.2011 = 1.914,50 US-Dollar (54,7:1)*
    Preis für eine Feinunze Gold am 04.09.2017 = 3.500,24 US US-Dollar (100,0:1)

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