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Gold/Silber

Goldpreis und die Fed: Gravierende Probleme..

Stagnierende Gold- und Silberpreise vor der Leitzinsentscheidung. Spannend sind jedoch die möglichen Erholungstendenzen – doch wäre solch eine Erholung nur ein schöner Schein? Schließlich deutet die übergeordnete Situation auf gravierende Probleme und damit attraktive Chancen für die Bären hin..

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Eine Analyse von forexhome.de

Stagnierende Gold- und Silberpreise vor der Leitzinsentscheidung. Spannend sind jedoch die möglichen Erholungstendenzen in den untergeordneten Timeframes. Doch wäre solch eine Erholung nur ein schöner Schein? Schließlich deutet die übergeordnete Situation auf gravierende Probleme und damit attraktive Chancen für die Bären hin.

Goldpreis Einschätzung vor Fed und FOMC

Laut der aktuellen Goldpreis Prognose stehen die vermeintliche Range und der abwärtsgerichtete Trendkanal im Tageschart wie ein Fels in der Brandung. Der Kurs versuchte mehrfach über die Barriere bei rund 1350 USD zu steigen, konnte diesen Punkt aber nicht nachhaltig überschreiten. Stattdessen erfolgte der Retest von unten und der Kurs rutschte in Richtung der 30er Fibonacci Retracements der letzten Rallye ab. Wie prognostiziert, kam es bei ca. 1315/1320 USD zur entsprechenden Stabilisierung.

 


(Tageschart; alle Charts durch anklicken vergrößern!)

 

Erweist sich der aktuelle bearishe Durchbruch unter rund 1312/1315 USD als nicht nachhaltig, rechne ich mit Kurssteigerungen bis ca. 1333/1340 USD. Den oberen Begrenzungsbereich bei rund um 1350 USD peile ich momentan nicht an. Die bearishen Tendenzen sind auch im Wochenchart erkennbar.

 


(Wochenchart)

Zwischen Ende Januar und Mitte Februar dieses Jahres kam es zu einem bullishen Fehlausbruch und dem dazugehörigen Retest von unten. Die zugrundeliegende Kursmarke von rund 1346/1350 USD spielte bereits im Vorfeld eine wichtige Rolle und das erneute Scheitern lies den Goldpreis zügig abschmieren.
Besorgnis angebracht?
Auch wenn der stark übergeordnete Monatschart nicht jedermanns Sache ist, so sollte man die Tatsache, der Kurs sich möglicherweise in einer sehr späten Phase der mutmaßlichen Dreiecksformation befindet, nicht ignorieren.


(Monats-Chart)

Dieser Umstand deutete in meinen Augen darauf hin, dass bald zu viel Druck im Kessel ist und der Kurs in eine Richtung ausbrechen wird. Ob sich diese letztlich als die richtige herausstellen wird, werden wir sehen. Gehen wir davon aus, dass sich der Kurs in den nächsten Tagen und vielleicht bis zum Monatsende kommende Woche etwas erholen wird. Entstehen vielleicht eine bullishe Monatskerze und damit ein lupenreiner Retest von unten an die Kursmarke bei ca. 1327 USD? Also vielleicht auch ein bullisher Fehlausbruch auf Monatsbasis. Der Druck in Richtung Süden ist unübersehbar. Zwischen ca. 1152 USD und 1166 USD sehe ich wiederrum einen interessanten Stabilisierungsbereich.

Mögliche kurzfristige Erholung

Der H4-Chart bietet sich in puncto kurz- bis mittelfristiger Planungen durchaus an. Bspw. ergeben sich im Rahmen des kleinen vermeintlichen abwärtsgerichteten Trendkanals und der dazugehörigen Ranges, die allesamt im Screenshot visualisiert wurden, interessante Trading-Möglichkeiten in die bullishe Trendrichtung.


(4-Stunden-Chart)

Leider fehlt es zur Stunde noch an nachhaltigen Ausbrüchen, doch ich denke der heutige Fed Leitzinsentscheid sollte die nötige Volatilität mit sich bringen. Denkbar wäre auch eine erneute kleine Korrektur in Richtung 1309.50 USD, um den dortigen bearishen Fehlausbruch einem Test zu unterziehen. Letztlich rückt wieder die Kursmarke bei rund 1339/1340 USD in den Fokus. Nicht nur das dort befindliche 61.8er Fibonacci Retracement, sondern auch der offene Retest einer Evening Star Formation, deuten auf einen höchst brisanten Kursbereich hin. In unseren Follower Service sind diese Pläne bereits eingeflossen und konkretisiert. Alle Informationen dazu sind hier zu finden:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Dazu der Autor auch im Video:

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Varia

    21. März 2018 17:51 at 17:51

    Häng am Gold seit über 1 Monat. Ja da ist was aufgestaut.
    Werd` mein virtuelle Gold jetzt verkaufen.
    Früher war es easy: Angst im Markt Gold steigt!
    Brexit Gold steigt 60 Punkte, altmodisch.

    Funktion haben Kryptos übernommen….

    • Avatar

      Columbo

      21. März 2018 18:02 at 18:02

      Altmodisch? Gold ist keine Mode!
      Kryptos dagegen schon.

  2. Avatar

    Varia

    21. März 2018 18:06 at 18:06

    Wow,
    danke für Antwort Columbo – häng am Gold ,meine Nerven blank seit Wochen, wenn Powell in einer Stunde das Wort Inflation antippt…steigt das ?!

    • Avatar

      Lulu

      21. März 2018 18:12 at 18:12

      Was meint ihr wird Silber fallen?

  3. Avatar

    Varia

    21. März 2018 18:36 at 18:36

    @Lulu
    Silber läuft mit Gold….

    • Avatar

      Lulu

      21. März 2018 18:52 at 18:52

      Und das heisst?

    • Avatar

      Lulu

      21. März 2018 18:53 at 18:53

      Sorry ist für mich Neuland und das heisst?

    • Avatar

      Columbo

      21. März 2018 19:04 at 19:04

      @Varia, mit Gold spekulieren bringt nichts. Es ist eine Versicherung, für ausgesprochene Schwarzseher eine Beruhigungspille. Wenn es richtig kracht, sollte man es haben oder man hätte es gerne gehabt.
      Und noch etwas: Richtige Goldbugs haben keine Nerven und auch kein Papiergold?.

  4. Avatar

    LookOut

    21. März 2018 18:40 at 18:40

    Würde mich nicht wundern wenn Gold heute die 1335$ sieht mit der Zinserhöhung, klingt unlogisch aber je mehr Zinserhöhungen desto gefährdeter das Finanzsystem bzw. desto wahrscheinlicher das Platzen einer der ganzen Blasen.

    • Avatar

      Lulu

      21. März 2018 19:04 at 19:04

      Das heisst Silber wird fallen bis morgen? Nun eine Frage läuft der Kurs die ganze Nacht oder nicht. Bitte nicht lachen da neu und es hat mir noch niemand erklärt?

  5. Avatar

    Varia

    21. März 2018 19:42 at 19:42

    @ Columbo
    Thanks Live is swing!
    Virtuelles Gold verkauft….

  6. Avatar

    Varia

    21. März 2018 20:27 at 20:27

    Ja live is swing – frage mich nur wer da so postet@Columbo first Gold ist nicht altmodisch – dann für Schwarzseher…
    Charttechniker sehen das neutral Gold steigt !
    Bin da altruistisch.
    Poste nichts mehr – thanks für die Prämie „Trade des Tages“…

  7. Avatar

    vladi

    22. März 2018 19:41 at 19:41

    ich verstehe nur Bahnhof
    wird der Preis steigen oder fallen in den nächsten Monaten

    • Avatar

      Columbo

      22. März 2018 20:08 at 20:08

      Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen?.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold/Silber

Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Von

Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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