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Aktien

Gottfried Heller und Robert Halver: „Aktien alternativlos“, „Bund wird sich in Unternehmen einkaufen“

Claudio Kummerfeld

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Der gut bekannte Börsianer Gottfried Heller gibt im folgenden Video offen zu, dass er so einen Börsenabsturz wie derzeit noch nie erlebt habe. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krise sei völlig unvorhersehbar gewesen. Die Börsianer haben seiner Meinung nach zu lange zu sorglos auf die Folgen des Virus reagiert, dann aber panikartig verkauft. Die Rezession in Deutschland sei unausweichlich. Regierungen und Notenbanken würden alles tun um die Dinge wieder ins Laufen zu bringen. Der Absturz im Ölpreis sei ein Segen für die Bürger, weil sie beim Benzin Geld sparen, so Gottfried Heller. Der Öl-Absturz sei sogar ein Geschenk des Himmels. Der Aktienmarkt komme so langsam in den Bereich einer Bodenbildung. Aktien seien dank der weiter gesunkenen Zinsen jetzt noch alternativloser, so Gottfried Heller.

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Robert Halver von der Baader Bank widmet sich im folgenden aktuellen Video einer möglichen Rezession in China. Denn die heute veröffentlichten Daten waren in der Tat furchtbar! Die Lieferketten seien kaputt. Auch in Europa werde es im 1. und 2. Quartal übel werden. Bei uns werde die Lage noch schlimmer werden, und danach würden ja noch die USA mit einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftsleistung anstehen. Was wird mit der Arbeitslosigkeit in Deutschland passieren? Dazu hat Robert Halver einiges zu sagen. Und der deutsche Staat müsse und werde sich an Unternehmen beteiligen, um Schlimmeres zu verhindern.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Koch

    16. März 2020 18:22 at 18:22

    Die beiden verblichenen Erich’s reiben sich im sozialistischen Jenseits vergnügt die Hände und klopfen sich auf die Schenkel.Ihr Mädchen,die Genossin für Agitation und Propaganda, hat’s doch tatsächlich geschafft:In Deutschland gibt’s demnächst wieder VAB’s!Vorwärts immer,rückwärts nimmer.Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.Dieser Artikel ist Satire aber dennoch GEZ-frei.

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      Axel

      16. März 2020 21:57 at 21:57

      1. Das nannte sich VEB.
      2. Ist Eigentum des Staates nicht gleich Volkseigentum.

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    Kritisch on fire

    16. März 2020 18:36 at 18:36

    Also, wenn ich mir diese sog. Experten anhöre habe ich das Gefühl die erleben gerade eine andere Krise wie ich. Leute! Es geht hier um die Zerstörung der EPU´s/KMU´s mit dem Ergebnis einer unglaublich hohen Arbeitslosigkeit. In Österreich beginnt es bereits beim Arbeitsmarktservice nassiv zu rappeln – Tausende Arbeitlosenanträge innerhalb eines Tages! Das wird wohl oder übel von einer Pleitewelle gefolgt. Kein „Gelddrucken“ der Welt wird diese fundamentale Krise an der Basis der Volkswirtschaft wegwischen können. Es geht diesmal nicht um ein paar Banken, diesmal geht es um zig tausende Betriebe und deren Zahlungsunfähigkeit mit allen Auswirkungen auf die fragilen Bankbilanzen. Am Ende werden selbst Länder wie D, NL oder A es nicht schaffen, von der EU und dem EURO ganz zu schweigen.
    Dr. KRALL und seine Expertise lassen grüßen!
    Und was ist die Entwort der sog. Experten Die ZB´s und die Staaten müssen Gelddrucken – ich bin sehr beeindruckt!
    Wie bereits vor Kurzem geschrieben – ENDSPIEL!

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    Dreamtimer

    16. März 2020 18:44 at 18:44

    Robert Halver, war das nicht der eloquente Herr, der den Deutschen Aktiensparpläne empfohlen hatte, als der Kurs des DAX bei 13.000 stand?

    Aus irgendeinem Grunde, den ich noch nicht erfasst habe, scheinen menschliche Gesellschaften ein unstillbares Bedürfnis zu haben, sich von Scharlatenen hinters Licht führen zu lassen.

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      Marktbeobachter

      16. März 2020 19:56 at 19:56

      @Dreamtimer. Was erzählen Sie denn für einen Müll. Bei einem Sparplan kauft man im Monat einmal mit einem Teilbetrag, im Februar beim Dax von 13.000, im März bei 10.000 oder weniger, im April vielleicht bei 8000 und so weiter. Ergibt geniale Durchschnittskurse. Noch nie was vom Cost Average Effekt gehört? Dieser ist gerade bei einem Kurseinbruch und erst recht über einen längerem Zeitraum äußerst vielversprechend. Hier hagelt es wieder an Fachkommentaren.
      ,

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        Dreamtimer

        16. März 2020 21:23 at 21:23

        Ach, Sie sind auch so einer.

        Natürlich ist ein netter 40% Kurseinbruch vielversprechend, wenn man sonst nicht schon Jahre lang immer die Tops gekauft hat. Dann nützen einem auch die Glättungen der Schwankungen durch Mittelwertbildung nicht viel, es sei denn man rechnet mit baldiger Rückkehr zu den alten Höchstständen. Es ist keine geniale, sondern eine eher dumme Handelsstrategie, die man den Ahnungslosen als Sparbuchersatz aufschwatzt.

  4. Avatar

    Wunder-ökonom

    16. März 2020 20:06 at 20:06

    Alter schützt vor Torheit nicht.Diese Anfänger haben jetzt mit Coronavirus eine gute Ausrede.War denn nicht schon vorher die Rezession im Anzug?
    Zu tiefer Ölpreis soll gut sein ? Also alle Konsumenten sparen 10bis 20 Euro im Monat, dafür gehen tausende von Arbeitsplätzen u.Firmen kaputt. Im schlimmsten Fall wird ein Lawine von BBB Anleihen die Finanzmärkte erschüttern.
    Fazit , nicht kostendeckende Preise sind gut für die Wirtschaft, das Gegenteil ist der Fall.
    Wäre in dem Fall auch gut für die Konsumenten, wenn alle Anlageberater, Metzger Bäcker Lebensmittel u.s.w. unter Einstandspreis verkaufen würden.

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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