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Handelskrieg: Einigung – oder doch nur Forderung Chinas? Nachrichtenchaos

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Chaos in Nachrichtenland: westliche Medien hatten berichtet, dass es eine Einigung gebe zwischen den USA und China, die Zölle im Gleichklang wechselseitig schrittweise abzubauen. Die “Global Times” aber sprach eben nicht von einer Einigung.

Wenig später dann dieselben westlichen Medien, die zuvor von einer Einigung gesprochen hatte: China fordert den Abbau der Zölle im Gleichschritt. Von einer Einigung ist in diesen Meldungen keine Rede mehr…

Was stimmmt also? Wir gehen davon aus, dass die Amerikaner nicht bereit sind, die Zölle im Gleichschritt abzubauen..

4 Kommentare

4 Comments

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    pigeon

    7. November 2019 09:27 at 09:27

    Man stelle sich vor, die USA würden nun wirklich auf alle Zölle verzichten. Dann ginge der eineinhalb Jahre währende Handelskrieg ins Guiness Buch der Rekorde ein als die aufwändigste Marketingkampagne für Sojabohnen in der Menschheitsgeschichte. Not the greatest deal ever but at least the greatest advertising ever.

  2. Avatar

    pigeon

    7. November 2019 09:28 at 09:28

    Nachtrag: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Trump eine Wiederwahl erreicht, wenn er derartig klein beigibt vor den Chinesen. Vor seiner Wählerschaft, die ja offenkundig einen starken Jungen als Präsidenten haben wollen, wäre er dann völlig blamiert.

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    Prognosti

    7. November 2019 09:52 at 09:52

    @pigeon, Trump wurde schon sehr knapp gewählt,
    – als Vertreter der kleinen Leute u.als Wallstreet Verhöhner,
    – agiert hat er als grösster Umverteiler , Wallstreet Freund, ( Deregulierung, Steuersenkung, Zinssenkung)
    d.h er entpuppt sich als Trojanisches Pferd der Hochfinanz.
    Gestandendene Finanzleute , die ihn anfangs unterstützten, wenden sich von ihm ab.
    Wenn die Börsen nicht mehr steigen, oder fallen, werden ihn die Wallstreet Gnomen fallen lassen wie eine heisse Kartoffel .
    Für mich ist klar: TRUMPI PUMPI WIRD ABGEWÄHLT ODER NICHT- WIEDERGEWÄHLT.

    • Avatar

      BrettonWood

      7. November 2019 10:39 at 10:39

      Das mag alles wahr sein, nur verpackt er den Haufen Schei….mit einer wunderschönen Schleife und ein wenig ein Grab them on the….und Six Pack Joes stimme ist garantiert. Die Welt spinnt auch immer mehr, kein wunder werden solche Deppem dann gewählt da unsere Eliten gar nicht mehr Wissen mit was für Müll man sich beschäftigen soll, wenn ich heute was von Menspreading (wusste gar nicht das es das gibt) lese das in Wien verboten werden soll dann frage ich mich langsam in welcher völlig idiotischen Welt wir eigentlich Leben, der Entwickelte Mensch erinnert mich immer mehr an einen Affen. Und so wählt man halt dann den Oberaffen zum Vorsteher…hugahuga

      Zum Thema; Die Märkte steigen wieder mal 😂 was genau die Meldung war ist eigentlich wurscht

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Videoausblick und Marktgeflüster entfallen bis auf weiteres

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Aufgrund eines Fahrrad-Unfalls entfallen Videoausblick und Marktgeflüster in der gewohnten Form bis auf weiteres (mindestens in dieser Woche). Mehr Infos im Video..

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Pläne von Merkel, Macron, EZB: “Brandgefährlich” für unser Geld

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Thomas Mayer war ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank und ist heute für Flossbach von Storch tätig. Aktuell hat er Mission Money ein Interview gegeben, in dem die neuen Vorschläge von Angela Merkel und Emmanuelle Macron besprochen werden. Sie wären eine neue Ära der Eurozone in Sachen Verschuldung, so Thomas Meyer. Wie schon nach der Gründung des Euro werde es auch diesmal keine Anpassungsprozesse in den Südländern der Eurozone geben, sondern es gebe halt nur neue Schuldentöpfe, die aufgemacht und angezapft werden (unsere Wortkreation). Es brauche laut Thomas Mayer Punkte wie Deregulierung und flexiblere Arbeitsmärkte in diesen Ländern. Warum Macron auf dem Schuldentrip sei? Thomas Mayer ist der Meinung, dass Frankreich sich nach der Coronakrise nun den Südländern zugehörig fühle, weil die Krise das Land wirtschaftlich viel härter treffe als Deutschland. Auch nennt Meyer Gründe, warum Angela Merkel wohl beim Plan für EU-Schulden und quasi Geschenke Richtung Südländer mitmacht. Aber schauen Sie selbst!

Merkel und Macron
Merkel und Macron. Foto: Kremlin.ru CC BY 4.0

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EZB-Bilanz explodiert immer weiter – zu großer Hunger auf deutsche Papiere

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Seit gestern liegt die EZB-Bilanz für den Stichtag 29. Mai vor. Am Ende dieses Artikels drucken wir die Übersicht der Aktiva ab, woraus auch die gigantischen Anleihekäufe der EZB ersichtlich sind. Die gesamte Bilanzsumme wuchs binnen einer Woche um 40,8 Milliarden auf 5,596 Billionen Euro! Noch im Februar waren es 4,7 Billionen Euro. Tja, das Geld für all die aufzukaufenden Staatsschulden und für die Kredite an die Banken muss irgendwo her kommen. Euros aus dem Nichts erschaffen, das bläht die Bilanzsumme auf! Die zu “geldpolitischen Zwecken gehaltene Wertpapiere” (Anleihekaufprogramme) haben jetzt ein Volumen von 3,019 Billionen Euro erreicht – ein Plus von 24 Milliarden Euro in nur sieben Tagen.

Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (Kredite an Banken) wuchsen um 18 Milliarden Euro im Vergleich zur Vorwoche. Die EZB-Bilanz macht nun 47 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone aus. Abgesehen von der Summe ist auch diese prozentuale Relation ein Rekord! Interessant ist auch, dass die EZB derzeit offenbar mehr deutsche Staatsanleihen aufkauft, als es nach dem Kapitalschlüssel angedacht wäre. Schon mal vorsichtshalber viele deutsche Papiere aufkaufen, bevor es der Bundesbank nach dem Urteil aus Karlsruhe endgültig verboten wird an den Anleihekäufen der EZB mitzuwirken? Im folgenden Chart sehen wir den Verlauf der EZB-Bilanz seit der Entstehung der Zentralbank.


source: tradingeconomics.com

EZB-Bilanz mit Stand 29. Mai

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