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Handelskrieg – fälschen die Amerikaner Zahlen?

Sind die Zahlen der Amerikaner in Sachen China wirklich verläßlich – oder doch ein „Fake“ zur Begründung des Handelskriegs?

Markus Fugmann

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Wer kennt nicht das Lamento von Donald Trump im Handelskrieg, wonach China die USA seit Jahrzehnten ausnutze – schon in den 1990er-Jahren liefen in den USA Werbespots in Radio und Fernsehen mit dem Tenor „China steels our jobs“.

Die Amerikaner sind gut und würden ausgenutzt von den Chinesen, die ihren Aufstieg quasi auf Kosten der USA ermöglicht hätte, so der immer wiederkehrende Tenor in den USA – und das ist gleichsam Konsens nicht nur bei den US-Republikanern, sondern auch bei US-Demokraten.

Dazu präsentieren die Amerikaner Zahlen, die das belegen sollen – aber stimmen diese Zahlen? Florian Homm meint: nicht wirklich! Die Zahlen seien, etwa was den Umsatz der US-Unternehmen in den China betrifft, zu niedrig angesetzt (hier eine Liste der US-Unternehmen, die durch den Handelskrieg am Meisten zu verlieren haben).

Und auch in Sachen Handelsbilanz der USA mit China gebe es, so Homm, einige Unschärfen: nicht fertige Produkte seien in den US-Daten nicht enthalten, ebenso wenig wie der starke Überschuss der USA bei Dienstleistungen mit dem Reich der Mitte.

Ist der Handelskrieg also nur ein Vorwand, um den Aufstieg Chinas zu bremsen, damit die USA der unangefochtene Hegemon bleiben kann? Unterfüttert mit Zahlen nach dem Motto: Zahlen lügen nicht?

So oder so: China wird versuchen, sich so weit wie möglich von den USA unabhängig zu machen und wird nie wieder den USA vertrauen, so sagt David Roche, Independent Strategy’s president and global strategist gegenüber dem US-Finanzsender CNBC. Im Kern gehe es, so Roche, um die Auseinandersetzung zwischen einer absteigenden Weltmacht (USA) und einer aufsteigenden Weltmacht (China):

“It is a conflict between a rising global power and a declining global power … It’s not just about trade. It’s about technology..“

Sehen Sie zunächst zu der Problematik der US-Zahlen folgendes Video von Florian Homm:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

 

Und dazu noch eine geniale Mentalitätsstudie in der Netflix-Dokumentation „American factory“: ein chinesischer Unternehmer baut eine Fabrik in den USA auf (in dem Gebäude einer stillgelegten General Motors-Fabrik) und ist wie seine leitenden chinesischen Mitarbeiter erstaunt über die schlechte Arbeitsmoral der Amerikaner – sie seien unproduktiv und verhielten sich wie verwöhnte Kinder:

 

Arbeiten die Amerikaner im Handelskrieg wirklich mit richtigen Zahlen?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Faktist

    24. September 2019 16:10 at 16:10

    LOL habe diesen Beitrag erst jetzt gesehen… dachte ich hätte es geschrieben… weil ich es schon seit Jahren überall prädige… lul
    WTF warum fällt es niemanden auf???

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Heute ist Feiertag in den USA. Mit Futures oder CFDs wäre der Handel in den Indizes auch heute möglich. Geht das was im Chart? Schauen wir und das mal an im Video.

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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