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Heute ist „Super-Duper Tuesday“ in den USA! Erstmals Einfluß auf die Märkte..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Wir kommen langsam an den Punkt, an dem die Vorwahlen in den USA Markt-relevant werden. Heute nämlich ist der „Super-Duper Tuesday“, der möglichwerweise eine Vorentscheidung darüber bringt, ob Donald Trump Präsidentschaftskandidat der Republikaner sein wird. Und: sollte heute die Vorenscheidung fallen für Trump, könnte sich die etablierten Größen bei den Republikanern zusammen schließen, um auf dem Parteikonvent in Cleveland Trump noch zu verhindern. Denn: bei diesmem Parteikonvent sind die Wahlmänner der jeweiligen Bundesstaaten zwar an das Ergebnis der Vorwahlen in ihren Bundesstaaten gebunden – das gilt aber nur für den ersten Wahlgang. Schafft in diesem Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit, können die Wahlmänner ab dem zweiten Wahlgang frei entscheiden – und so möglicherweise einen Kandidaten wählen, der gar nicht bei den Vorwahlen angetreten war! Nur so könnte das Establishment der Republikaner noch stoppen – möglicherweise aber würde dann Trump aus der Partei austreten und als unabhängiger Kandidat kandidieren, die Partei der Republikaner könnte zerfallen.

Donald Trump
Ist Donald Trump noch zu stoppen?
Foto: Michael Vadon, Flickr, Creative Commons

Und genau das ist das Risiko, das über den US-Märkten derzeit schwebt. Sollte es zu einer solchen Auseinandersetzung kommen innerhalb der Parei der Republikaner, wäre das ein Desaster für die Wall Street. Man fürchtet das Auseinanderfallen alter Gewißheiten in einem qua Verfassung zementierten 2-Parteien-System. Das politische Selbstbild der USA müßte sich ändern, und genau das dürfte Turbulenzen an den Finanzmärkten auslösen, die solche Unsicherheiten gar nicht schätzen.

Heute fällt wahrscheinlich die Vorentscheidung darüber, ob es so weit kommen kann. Denn bei den heutigen Vorwahlen in Florida, Ohio, Illinois, North Carolina und Missouri geht es nach dem Prinzip: „the winner takes it all“, der Gewinner bekommt also restlos alle Delegiertenstimmen. Besonders wichtig sind Florida mit 99 und Ohio mit 66 Delegiertenstimmen, die auf den Gewinner entfallen. Nur wenn Trump weder in Florida noch in Ohio gewinnt, bleibt das Rennen noch offen. Sollte etwa Rubio in seinem Heimatsaat Florida nicht gewinnen, wäre er aus dem Rennen – und Ted Cruz der wohl einzige Rivale für Trump.

Die Wall Street, das zeigen Umfragen, hält übrigens Trump nicht für den für die Wirtschaft besten Kandidaten. Das ist mit weitem Abstand der republikanische Gouverneur von Ohio und Bewerber für das Präsidentenamt, John Kasich. Er könnte in seiner Heimat Ohio gewinnen – und wenn das der Fall wäre, könnte sich die Wall Street diesem bisherigen Außenseiter im Rennen zuwenden. Denn Kasich betreibt eine von der Wall Street geschätzte Wirtschaftspolitik, man weiß schlicht, auf was man sich einließe bei ihm, so denkt die Wall Street.

Übrigens traut die Wall Street auch Hillary Clinton etwas mehr Wirtschaftskompetenz zu als Donald Trump. Allerdings ist der Abstand eher gering. Bei einer Umfrage des amerikanischen Finanz-Fernsehsenders CNBC stimmten übrigens 0% der Befragten an der Wall Street für Bernie Sanders – man wird wissen, warum. Schließlich will Sanders, der wie Trump ein Kandidat der weißen, männlichen, wütenden Verlierer technologischer Umbrüche in den USA ist, die Macht der Wall Street radikal beschneiden.

Insgesamt aber dürfte das heutige Ergebnis des „Super-Duper Tuesday“ das erste Mal seit Beginn der Vorwahlen wirklich relevant werden für die US-Indizes!

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Aktien

Tesla mit Aktiensplit – der nächste Griff in die Trickkiste

Claudio Kummerfeld

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Tesla-Auto Innenansicht

Die Tesla-Aktie steigt heute um 5,7 Prozent auf 1.454 Dollar. Das liegt an der Ankündigung von Tesla gestern Abend nach Börsenschluss. Man führt einen Aktiensplit durch. Für eine bisherige Tesla-Aktie gibt es fünf neue, und somit wird der Aktienkurs durch 5 geteilt. Für den Aktionär eigentlich ein Nullsummenspiel. Also wo soll da ein Vorteil sein? Nun, bei sagen wir mal 1.500 Dollar Aktienkurs hat man dann bald einen Aktienkurs von „nur noch“ 300 Dollar. Kleinstanleger und auch Mitarbeiter bei Tesla haben dann die Möglichkeit auch mal eine oder ein paar Aktien zu kaufen. Das fällt einem schon viel einfacher als bei einem Aktienkurs von weit über 1.000 Dollar.

Tesla mit alt bewährtem Psycho-Trick des Aktiensplits

Auch ist es für aktivere Investoren psychologisch immer gut, wenn die Aktienkurse günstig sind. Dann kann man leichter runde Blöcke von sagen wir mal 10, 50 oder 100 Aktien hin und her handeln. Und grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Aktienkurs optisch günstig aussieht. Da geht es wohl in die Tiefenpsychologie. Was extrem teuer aussieht, wirkt weniger attraktiv. Da spielt es überhaupt keine Rolle, dass die Marktkapitalisierung in beiden Fällen exakt die selbe ist.

Tesla sagt selbst in seiner aktuellen Mitteilung, dass die eigene Aktie Mitarbeitern und Anlegern leichter zugänglich gemacht werden soll. Wer am Stichtag 21. August Aktionär ist, erhält vier zusätzliche Aktien zum Handelsschluss 28. August. Und ab dem 31. August wird die Tesla-Aktie dann zu einem durch 5 geteilten Kurs gehandelt. Die psychologische Wirkung einer optisch günstigeren Aktie sollte man nicht unterschätzen. Gerade viele Anleger, die völlig unbedarft und hohe Fachwissen in die Börse stolpern, können sich davon beeindrucken lassen.

Anreiz für die „Robinhooder“?

Und mal ehrlich. Seit Ausbruch der Coronakrise stürmen vor allem in den USA Millionen der sogenannten „Robinhooder“ (weil viele Anleger beim Broker „Robinhood“ ein Konto aufmachen und dort kräftig zocken) die Börsen. Damit bezeichnet man Erstanleger, die mit sehr kleinen Geldbeträgen und oft ohne jegliches Börsenwissen wild drauf los handeln. Der Turbo-Booster für diese Personengruppe (Millionen neu eröffneter Börsenkonten in der Coronakrise) liegt darin, dass die großen US-Onlinebroker unlängst Tradinggebühren komplett abgeschafft hatten. Damit ermöglicht man es auch den Kleinstanlegern mit winzigen Aktienpositionen hin und her zu handeln, ohne dass die Gebühren die Kontoguthaben auffressen. Für Tesla könnte der Aktiensplit als weiterer Push für die Aktie funktionieren.

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie ein hochinteressantes Video zu möglichen Monopolen, die Tesla gerade aufbauen könnte.

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – keine Argumente für Rauf und Runter

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Für den gestrigen Abverkauf und die heute wieder steigenden Kurse gab es laut seiner Meinung keine Gründe.

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Markt im Höhenrausch: Jetzt noch einsteigen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Bilanz ist ziemlich klar. Corona-Virus hin und her, der DAX ist in den letzten 12 Monaten um über 10 % gestiegen. US-Standardaktien gemessen am S&P 500 verteuerten sich um über 16 %. Zum Vergleich: Im Durchschnitt legen Standardaktien pro Jahr langfristig rund 7 bis 8 % zu. Zu Deutsch: Die letzten 12 Monate waren also ziemlich gut für uns.

Noch besser sieht die Bilanz für Wachstums-Investoren aus. So machte der NASDAQ 100 in diesem Zeitraum satte 44 %. Und meine Indikatoren zeigen an, dass der Aktienmarkt – mit wenigen Ausnahmen wie vielleicht China – mittelprächtig überkauft ist. Kurzum: Die Stimmung auf dem Parkett ist ziemlich gut, während der große Boom der Realwirtschaft bis dato bekanntlich ausbleibt.

Meine Strategie in den beiden Börsendiensten ist deshalb: Wir schonen derzeit unseren Orderfinger und warten darauf, dass sich das Marktumfeld aufklärt. Kaufen wir ganz ausnahmsweise doch zu, haben wir vorher entsprechend verkauft, damit die Aktienquote netto nicht steigt.

Ganz konkret: Im gegenwärtigen Marktumfeld halte ich eine Aktienquote von etwa 75 % für völlig ausreichend.

Für die Neubörsianer unter Ihnen: Was ist eigentlich eine Aktienquote? Ein einfaches Beispiel: Sie halten ein Depot (inklusive Depotkonto) in Höhe von 100.000 Euro. Davon haben Sie 65.000 Euro in Aktien angelegt, dann halten Sie zwei Rentenfonds im Wert von 10.000 Euro und den Rest von 25.000 Euro in bar auf dem Depotkonto.

Daraus errechnen sich dann logisch folgende prozentuale Quoten:

– Aktien: 65 %

– Anleihen: 10 %

– Cash: 25 %

Nun, dieses Depot ist also eher defensiv aufgestellt und sollte selbst einen Crash vergleichsweise gut überstehen. Die Kehrseite der Medaille: Zieht der Markt richtig an, holt sich der…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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