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Hinweis der Redaktion zu Leser-Kommentaren

Es hat sich etwas geändert..

Redaktion

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hurra, wir haben eine neue Rubrik! Auf der rechte Seite der Startseite finden Sie ab jetzt nun die drei neuesten Kommentare zu den Artikeln durch unsere Leser. Das bedeutet, dass Sie die letzten drei Kommentare auch direkt auf der Startseite (unter der Rubrik Newsletter Anmeldung) einsehen können und nicht zwangsläufig dafür den jeweiligen Artikel anklicken müssen (den Sie sicher schon gelesen haben, so hoffen wir inbrünstig!).

Finden Sie das gut? Gibt es Vorschläge, was wir weiterhin ändern sollten – mit Ausnahme der immer wieder geäußerten, völlig richtigen Forderung, dass die Videos von Markus Fugmann endlich von der Seite verschwinden.. :)

Allerbeste Grüsse,

Die Redaktion

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    gerd

    5. Dezember 2016 19:48 at 19:48

    Finde ich gut.

    Ganz eventuell unter Umständen vielleicht, würde ich die Schrift auf die Größe verkleinern, wie sie obendrüber bei „Live-Marktkommentare“ -Tweets von @finanzmarktwelt zu sehen ist.
    Für den Fall, ließe sich dann ggf. womöglich auch noch die Überlegung anstellen, ob ein 4. Kommentar reinpasst oder ob die 3 Kommentare um jeweils einen Satz verlängert werden können.

  2. Avatar

    Gies

    5. Dezember 2016 21:06 at 21:06

    die Videos von Markus Fugmann Finde ich großartig !!! Es wäre sehr unschön wenn diese verschwinden !!

    • Avatar

      Michael

      5. Dezember 2016 22:54 at 22:54

      Einzig, dass sich Markus Fugmann mit der von mir erfundenen Frisur in der Öffentlichkeit präsentiert und anscheinend auch noch denselben Hairstylisten hat, verärgert mich aus lizenzrechtlichen Gründen.
      Ansonsten können die Videos schon verbleiben ;)

  3. Avatar

    Jörg2

    5. Dezember 2016 21:28 at 21:28

    Hallo Herr Fugmann,
    seit mittlerweile 2 Jahren verfolge ich Ihre Seite. Ich habe „leider“ bisher nichts vergleichbares gefunden. Top News mit etwas Witz gepaart. Weiter so!!!!
    Ach so, ja die Leserkommentare an der Seite sind klasse. Erspart die Suche in den einzelnen Artikeln.

  4. Avatar

    Gixxer

    5. Dezember 2016 22:33 at 22:33

    Vielleicht wäre es möglich, wenn man auf Wunsch auch ohne einen eigenen Kommentar auswählen könnte, dass man bei weiteren Kommentaren zu einem Thema per Mail informiert werden möchte.
    So ist man nicht gezwungen irgendwas (sinnloses) zu schreiben, nur um mitzubekommen, wenn ein neuer Kommentar verfasst wird.
    Bei manchen Themen geht das ja mal ganz schnell oder wenn man längere Zeit nicht auf der Seite war, werden die drei Kommentare auf der Startseite schnell erreicht sein.

  5. Avatar

    m.d

    5. Dezember 2016 23:12 at 23:12

    Hallo an alle, meine Meinung wisst Ihr mittlerweile. Ich finde die FMW als den geilsten Wirtschaftsnachrichtensender überhaupt. FMW ist Gold wert.
    Nicht einseitig dank Herr Risse. Kunterbunt und Lehrreich durch Herr Born . Herr Fugmann mit seiner extraklasse an Information gepaart mit Rollenspielen ( Major Rütting oder Mr. Draghimann ). Und Herr Lossless – superprognosen bis dato, aber auch die Kommentare von Usern sind sehr lesenswert und bereichernd. Ein dank auch an die Mitarbeiter im Hintergrund. Wäre mal schön wenn Ihr mal ein Gruppenfoto einstellt. Das man sich auch bedanken kann bei diesen Herren und Damen.
    FMG Ihr seid einfach Weltklasse.
    MfG

  6. Avatar

    cadafi

    6. Dezember 2016 00:04 at 00:04

    Ist mal ein Anlass Danke zu sagen…. Danke! Ganz hervorragende Beiträge, vor allem Aktualität und prägnanz sind bemerkenswert.

    (Gern in den nächsten Videos aktuell mal was ausführlicher zum Yen?!)

  7. Avatar

    Petkov

    6. Dezember 2016 00:17 at 00:17

    Hallo Herr Fugmann, Sie ärgern sich sicherlich grün und blau, dass Ihr gezielter Destabilisierungsversuch wirkungslos verpufft ist. Die Drohung, die Videos einzustellen, hätte im Normalfall zu massenhaften Hysterieausbrüche, Panikattacken und Ladenplünderungen geführt. Aber heute haben Sie die immer noch anhaltende Wirkung von Marios Extradosis Drogen unterschätzt. Tja…

    Das neue Kommentar Widget ist auch auf mobilen Geräten gut lesbar. Eine sehr gute Idee. Ich weiß nicht mehr genau, was WordPress & Co. hergeben, aber ein Daumen hoch/runter bei Kommentaren wäre nett. Manchmal macht auch eine umgekehrte chronologische Sortierung Sinn, sofern die Antworten nicht vor dem Ursprungskommentar kommen.

    Ansonsten darf ich ausnahmsweise ohne jegliche Ironie ein großes DANKESCHÖN sagen. Danke auch dafür, dass Sie das Beste noch besser machen wollen.

    Viele Grüße

  8. Avatar

    Raoul H

    6. Dezember 2016 08:52 at 08:52

    Mit Fugmann, oder eben dem Fugi

    F risch
    U ungeschminkt
    G ut
    I informiert

    Danke Herr Fugmann, weiter so, ich freu mich morgens und abends auf die Videos:-)

  9. Avatar

    Sprenzi

    6. Dezember 2016 10:14 at 10:14

    Finanzmarktwelt ohne Fugmann – geht nicht. Ohne diese Videos kann ich überhaupts gar nicht traden, weil ich da lediglich nur im Nebel herumstochern täte.
    Meine Frau sagt das übrigens auch und tradet nur nach Fugmann :-)
    Finanzmarktwelt ist supi!

  10. Avatar

    GN

    6. Dezember 2016 12:21 at 12:21

    Hallo Markus Fugmann,

    ich würde mir ein Trading-Duell zwischen Ihnen und Stefan Riße wünschen.

    Dazu sollte man über einen Broker ein Konto einrichten (z. B. GKFX) bei dem über den Metatrader (MT4) gehandelt werden kann. Startgeld 1.000,– EUR. (Bei GKFX sind Microlots möglich). Gehandelt wird ausschließlich der DAX als CFD. Und das maximal 2mal am Tag. Sodaß es möglich ist, wieder in den Markt zu kommen, falls man ausgestoppt wird. Man muß kein Stoploss benutzen und darf die Positionen auch über Nacht halten…..(Swapgebühren werden mitgerechnet)

    Es muß nicht täglich gehandelt werden. Einmal pro Woche wird das Wochenergebnis präsentiert. Sieger ist, wer am Ende einer Laufzeit von 12 Monaten das beste Ergebnis erzielt hat.

    So kann man dem geschätzten Publikum zeigen, daß man die klugen Analysen auch in ein erfolgreiches Trading umsetzen kann. Und Herr Riße kann zeigen, ob er nicht nur schwätzen kann…..

    Würde mich freuen, wenn das realisiert würde…..

    Viele Grüße GN

    Ps: Es geht mir hierbei nicht darum, daß man die Trades der Teilnehmer nachtraden kann, sondern einfach darum festzustellen, was der Analyst in der Praxis erreicht…..vielleicht werden dadurch auch die „giftigen“ Kommentare weniger, wenn Herr Riße beweist, daß er auch erfolgreich traden kann…..(was ich klar bezweifele; gilt für beide Protagonisten)…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      6. Dezember 2016 12:27 at 12:27

      @GN, das ist eine interessante Idee! Der Haken ist jedoch das Zeitproblem, da ich mit den Artikeln für FMW schon schwer ausgelastet bin, um es mal vorsichtig zu formulieren. Soweit ich weiß, ist auch Stefan Riße ziemlich eingespannt, aber ich werde ihm diesen Vorschlag mal unterbreiten! Warum aber nur den Dax? Es gibt so viele andere Märkte, die ziemlich rocken..

      • Avatar

        GN

        6. Dezember 2016 20:06 at 20:06

        Hallo Markus Fugmann,

        deshalb habe ich ja auch nur 1 Trade pro Tag gewählt. Den kann man machen wann es einem paßt. Bzw. man gibt Limitorders (Long/Short) in den Markt.

        Den DAX deshalb, weil ich der Meinung bin, daß er 1. vielbeachtet ist und 2. sich gegenüber anderen Aktienindizes am besten per CFD handeln läßt (ich handele selbst CFDs)…….und letztlich findet der DAX doch in ihren Beiträgen täglich statt. Gleiches gilt für die Beiträge von Stefan Riße. Also analysieren Sie ja auch täglich. Die Aufgabe einer Order ist da ja nicht so zeitaufwendig.

        Ich vergleiche das mal mit einem Berufstätigen der auf Tagesbasis handelt…..

        Ich denke aber auch, daß sie dadurch auch den richtigen Bezug zum Handeln bekommen……es ist halt ein großer Unterschied, ob man da was theoretisch im Kopf macht oder real…..

        Worum es mir überhaupt nicht geht, ist hier jemanden bloßzustellen. Nein, absolut nicht. Aber, und das geht mal an die Adresse von Herrn Riße, zu zeigen, daß es eben nicht so einfach ist („unten Kaufen oben verkaufen“) wirklich erfolgreich zu traden. Erfolgreich traden heißt ja auch mal nichts tun, wenn das CRV nicht stimmt u. v. m. ….

        Also, denken Sie mal drüber nach…..

        Viele Grüße

        GN

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          6. Dezember 2016 20:14 at 20:14

          @GN, das tue ich! Aber ich handle real, aber das geht auf meine Kappe, das ist ein Unterschied zu öffentlich..

  11. Avatar

    DD

    6. Dezember 2016 13:01 at 13:01

    Super Idee. Wenns zeitlich besser paßt, könnte auch jeder ein Musterdepot anlegen wo jeder der Freiwilligen seine Ansichten tradet. In focus-money haben sie sowas in der Art. Fand ich immer interessant. Muß auch nicht x-mal am Tag umgeschichtet werden, wenns läuft…. Nach nem Jahr sieht man dann sicher wer den besseren Riecher hatte. Man könnte zudem in den Videos die Strategie dahinter beleuchten. Vieleicht laßt ihr den Rüdiger auch mitspielen. Man kann dann auch den TdJ. küren ;-)

  12. Avatar

    Der Katamaransegler

    6. Dezember 2016 22:52 at 22:52

    Spielverderber ?
    Ich sehe einen Trading Wetbewerb als kontraproduktiv an.
    Diese Website bietet sehr interessante Hintergrundinformationen.
    Ich schätze sie sehr. Monetären Nutzen aus ihr ziehen kann man bestenfalls über einen längeren Zeitrahmen. Beispiele sind Stillhalter Positionen.
    Ein Daytrading contest macht wenig Sinn.
    Was soll es bringen – Nach dem Motto „Ätsch -ich hab den grössten “ ?
    Hätten wir bessere Informationen aus dieser Seite, wenn wir nach 365 Tagen wüssten, ob Herr Riße oder Herr Fugmann oder Kollege Born „den grössten“ hat ?
    Und warum den DAX handeln ? – Home Bias nennt man das.
    Gääähn … es gibt mindestens dreissig Märkte, die interessanter sind, die trendieren oder andere Vorteile bieten, als ausgerechnet der quälend öde DAX.
    All diese Märkte sind für jedermann zugänglich. Warum im DAX monatelang seitwärts verhungern, wenn ringsum die „Post abgeht“ ?
    Trading Positionen angeben und diskutieren macht nur Sinn, wenn man die ihr zugrunde liegende Strategie, Erfahrung, das trading time frame, Broker, Commissions, Software, Datenquellen etc. ebenfalls diskutiert. Damit würde man diese Seite vollkommen verbiegen und überfrachten.
    Mir ist es persönlich völlig egal, wie die Ergebnisse und Kontostände beim Kollegen Fugmann sind.
    Ich schätze die Hintergrundinformationen und seine täglichen Kommentare.
    Dafür übrigens mal ein ganz herzliches Dankeschön !!!
    Ja, auch an Herrn Riße
    :-)

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born (VIDEO): Wir laden Sie ein – wollen Sie 250 Euro geschenkt bekommen?

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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