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IEA warnt vor sozialen Unruhen in Ölförder-Ländern

Markus Fugmann

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Die Internationale Energie Agentur (IEA) mit Sitz in Paris warnte heute vor den Folgen eines weiteren Preisverfalls bei Öl und senkte zum vierten Mal in fünf Monaten ihre Prognose für den Ölverbrauch in 2015. Ein weiterer Preisverfall würde die ohnehin angespannte Lage in einigen Ländern noch verschärfen, so die IEA. Vor allem die rückläufige Nachfrage in den ölproduzierenden Ländern selbst sei ausschlaggebend gewesen für die Senkung ihrer Prognose, so die IEA.

Besonders im Fokus des Monatsberichts der IEA stehen Russland und Venezuela. In beiden Ländern seien die Öl-Produzenten in hohem Maße Schulden-finanziert, gleichzeitig die Haushalte hochgradig abhängig von den Einnahmen durch Ölexporte (in Venezuela 96% aller Exporte). Die Folgen seien für beide Länder darüber hinaus besonders gravierend, da sie von den internationalen Kapitalmärkten weitgehend abgeschnitten seien.

Venezuela dürfte nach Ansicht von Experten in 2015 ein Budgetloch von 29 Milliarden Dollar haben – aus den Kursen an den Anleihemärkten sowie bei den Risikoprämien für Credit Default Swaps (Kreditausfallversicherungen) geht hervor, dass die Märkte mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80% mit einem Staatsbankrott des Landes in den nächsten fünf Jahren rechnen.

10 von 12 OPEC-Länder dürften bei fortgesetzt tiefen Ölpreisen kurzfristig weiter unter Druck geraten – mit der möglichen Folge von sozialen Unruhen, so die IEA. Selbst Produktionskürzungen etwa in Russland dürften sich kaum auf den Ölpreis auswirken, schätzt die IEA, da die weitere Produktionszunahme der amerikanischen Shale-Indutrie derartige Kürzungen mindestens ausgleichen würde.

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Finanznews

Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Aktienmärkte: Buy the rumor, sell the fact? Videoausblick

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem Biden seinen Stimulus-Plan vorgstellt hat. Buy the rumor, sell the fact?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem der neue US-Präsident Biden seinen Stimulus-Plan vorgestellt hat. Ist die Reaktion auf Bidens Plan das klassische „buy the rumor, sell the fact“-Schema? Man kauft also die Hoffnung, und verkauft dann, wenn die Hoffnung eintritt? Heute dürfte für die Aktienmärkte auch der kleine Verfall eine Rolle spielen, denn der Bestand an Call-Optionen ist gigantisch. Die Fed hat in Gestalt von Jerome Powell klar gestellt, dass die Zinsen nur dann angehoben würden, wenn die Inflation deutlich über 2% schießen würde. Und in Deutschland drohen Verschärfungen des Lockdowns, was den Dax aber bisher nicht wirklich interessiert – obwohl damit die optimistischen Wirtschafts-Prognosen obsolet wären..

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Aktienmärkte: Euphorie – aber das ist die größte Gefahr! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte weiter in Euphorie: viele Indizes mit neuen Allzeithochs. Aber da ist eine Gefahr, die die Märkte vielleicht nicht auf dem Zettel haben..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter in Euphorie: der Dax, aber auch die viele Indizes der Wall Street heute mit neuen Allzeithochs. Was soll schon schief gehen: die Fed und andere Notenbanken bleiben auf dem Gaspedal, dazu nun noch das erwartete große Stimulus-Paket der neuen US-Regierung unter Biden. Wo also ist das Risiko für die Aktienmärkte, speziell für die über-bullische Wall Street? Das größte Risiko dürfte der neue US-Präsident sein, der zwar viel Stimulus verspricht, aber der eben auch (anders als Trump) einem viel härteren Lockdown auch in den USA den Weg bereiten könnte. Noch härtere Lockdowns nämlich sind der aktuelle Trend schlechthin: Frankreich verhängt eine Ausgangssperre ab 18Uhr, in Deutschland überlegt man gar, den Nah-und Fernverkehr einzustellen aus Sorge um die aggressive Corona-Mutation..

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