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Immobilienblase: Warum und wann es gefährlich wird!

Ab 2023 ist der Boom vorbei

Immobilienblase - wann und und warum es gefährlich wird

Die in den letzten Jahren massiv gestiegenen Preise für Immobilien in deutschen Großstädten lassen viele Experten (und auch, ohne den Begriff zu verwenden, die Bundesbank) von einer Immobilienblase sprechen. Andreas Beck etwa sieht in Immobilien inzwischen ein „Hochrisiko-Investment„. Ein Faktor, der darauf hindeutet, dass es sich wirklich um eine Immobilienblase handelt, ist die zunehmende Kluft zwischen Mieten und Kaufpreisen für Immobilien in deutschen Großstädten.

In ein bis zwei Jahren ist die Immobilienblase vorbei

Eines scheint klar: durch die Vorgaben der Ampel-Koalition wird Bauen teurer, weil die Anforderungen an nachhaltiges Bauern weiter steigen. Auch (und gerade) Bestands-Immobilien dürften für manchen Besitzer zum Problem werden: ob das Verbot von Öl-Heizungen oder eben Anforderungen für mehr Energieffezienz erhöhen die Kosten: wer eine nicht nachhaltig Energie-effziente Immobilie kauft, weiß, dass große Investitionen auf ihn zukommen (was den Verkäufer zu einem Preis-Abschlag zwingen dürfte).

Martin Hackler erwartet vielleicht noch ein bis zwei Jahre steigende Preise für Immobilien in bestimmten Hotspots – aber für die dann folgende Jahre geht er von fallenden Preisen aus. Er prognostiziert keinen Crash der Immobilienblase, sondern eine Preis-Korrektur, die in verschiedenen Zyklen ablaufen werde (der aktuelle Hausse-Zyklus sei schon extrem lange und mit extrem großer Amplitude gelaufen).

Spätestens ab 2023 sei der Boom vorbei, so Hackler in einem bemerkenswerten Interview mit „Mission Money“:

 



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1 Kommentar

  1. Klar, die Immobilienpreise sind mancherorts angeheizt. Betrachtet man aber den Gesamtmarkt, stimmt ich absolut zu: Da kann man nicht von einer allgemeinen Immobilienblase sprechen. Die Nachfrage regelt eben auch bei Immobilien den Preis. Durch niedrige Zinsen konnten es sich zuletzt einfach auch immer mehr Leute leisten, einen Kredit aufzunehmen und eine Wohnung zu finanzieren. Mit Anstieg des Zinsniveaus wird sich das ändern. Dadurch nimmt die Nachfrage ab – und die Preise fallen wieder, da im Umkehrschluss das Angebot an Immobilien zum Kauf wieder steigt. Die geplanten politischen Änderungen für Eingentümer:innen spielen sicher auch eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Immobilieninvestment.

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