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Aber Hauptsache Deutschland wird CO2-neutral.. Indien verdoppelt Kohle-Produktion – wie Deutschlands Energiewende verpufft

Indien hat dreifachen Anteil der CO2-Produktion im Vergleich zu Deutschland

 

Indien Kohle-Produktin Klima Deutschland

Deutschland will bis 2030 aus der Kohle aussteigen und dann bis 2050 CO2-frei werden, während Indien bis 2030 seine Kohle-Produktion verdoppeln wird – in der Folge wird die vermehrte Nutzung der Kohle in Indien die Klima-Bestrebungen Deutschlands global gesehen faktisch mehr als kompensieren. Mit anderen Worten: die unter immensen Kosten vorangetriebene Energiewende in Deutschland bringt dem Planeten in Sachen Klima wenig, zumal Deutschland nur ca. 2% des globalen CO2-Ausstoßes ausmacht, während Indien derzeit bereits für fast 7% der globalen CO-Emissionen verantwortlich ist. Damit wird das Problem der deutschen Energiewende deutlich: was hilft es, dass Deutschland „Klima-Weltmeister“ werden will, während ärmere Länder vor allem Wohlstand wollen und dafür bereit sind, ihren CO2-Ausstoß deutlich zu erhöhen?

Indien verdoppelt Kohle-Produktion, ignoriert Folgen für das Klima

Als die Klima-Diplomaten auf der COP28 in Dubai im Dezember letzten Jahres über ein Abkommen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen debattierten, stand Indien vor einem weiteren Energiedilemma: Es musste schnell mehr Stromkapazitäten aufbauen.

„Um die wachsende Nachfrage zu decken“, erklärte die indische Regierung am 11. Dezember, dass sie die Kohleproduktion bis 2030 auf 1,5 Milliarden Tonnen verdoppeln wolle. Später, am 22. Dezember, stellte der Energieminister Raj Kumar Singh Pläne für den Bau von 88 Gigawatt Wärmekraftwerken bis 2032 vor. Die überwiegende Mehrheit davon soll mit Kohle betrieben werden, wie Bloomberg berichtet.

Der Schritt, mehr in den schmutzigsten Brennstoff der Welt zu investieren – einen der größten Verursacher der globalen Erwärmung – mag für das südasiatische Land, das sehr anfällig für Klimaauswirkungen ist, kontraintuitiv erscheinen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen im April und Mai ist Premierminister Narendra Modi jedoch bestrebt, das Risiko von Energieengpässen zu vermeiden. Neben Hitzewellen in Rekordhöhe hat Indien in zwei aufeinanderfolgenden Jahren einen starken Anstieg des Spitzenbedarfs an Strom verzeichnet.

„Indiens Politik ist es, alles zu bauen. Man setzt auf erneuerbare Energien, aber auch auf Kohle und andere fossile Brennstoffe“, sagt Sandeep Pai, Direktor der auf Klimafragen spezialisierten Organisation Swaniti Global. „Die Rechtfertigung dafür ist ein Anstieg der Stromnachfrage“.

Im Bereich der erneuerbaren Energien schafft es Indien jedoch nicht, genug zu bauen, um sein ehrgeiziges Ziel von 500 Gigawatt sauberer Energiekapazität bis 2030 zu erreichen. Laut BloombergNEF wurde in den letzten Jahren nur etwa ein Drittel der benötigten Solar- und Windenergiekapazität installiert.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die den Ausbau der erneuerbaren Energien beeinflussen. Die wichtigsten Gründe sind laut Rohit Gadre von BNEF die falschen Anreize der staatlichen Stromversorger, die Schwierigkeiten beim Erwerb der erforderlichen Grundstücke und das Fehlen einer einheitlichen Politik auf Bundes- und Landesebene. Das Ergebnis ist, dass es trotz der steigenden Nachfrage nach Strom nicht genug Appetit bei privaten Investoren gibt, um Investitionen in erneuerbare Energien zu beschleunigen.

Das heißt aber nicht, dass es für die Kohle keine Probleme geben wird, die vor ähnlichen Herausforderungen steht, um neue Investitionen anzuziehen. „Solar- und Windkraftwerke können schnell gebaut werden, während der Bau von Kohlekraftwerken viel länger dauern wird und mit höheren Kosten verbunden ist“, so Vibhuti Garg, Südasien-Direktor des gemeinnützigen Institute for Energy Economics and Financial Analysis.

Weder Pai noch Gadre erwarten, dass Indien die gesetzten Kohle-Ziele erreichen wird. Das wirtschaftliche Übergangsszenario von BNEF geht davon aus, dass der Kohleverbrauch in Indien vor 2040 bei 1,1 Milliarden Tonnen liegen wird.

Letztlich braucht Indien Investitionen in seine Energieinfrastruktur, da das Land mit niedrigem mittlerem Einkommen ein Wirtschaftswachstum anstrebt. Der Pro-Kopf-Stromverbrauch in Indien liegt weit unter dem der Industrieländer oder sogar Chinas. Und Indien ist noch weit davon entfernt, seinen fairen Anteil am globalen Kohlenstoffbudget auszuschöpfen.

Indien bräuchte mehr Anreize, um von der Kohle wegzukommen

Indien wie auch andere große Entwicklungsländer brauchen mehr Anreize, um einen grüneren Weg einzuschlagen. In den letzten drei Jahren haben die Länder der Gruppe der Sieben die Just Energy Transition Partnership entwickelt, um Südafrika, Vietnam und Indonesien dabei zu helfen, den Kohleverbrauch zu reduzieren. Diese Vereinbarungen waren chaotisch und haben noch keine Ergebnisse gezeigt.

Indien Kohle Klima Verbrauch

Die Welt hat sich auf der COP28 zwar darauf geeinigt, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden, hat aber noch keine wirksamen Wege gefunden, um Ländern wie Indien dabei zu helfen, die Kohle zu ersetzen, erklärte Umweltminister Bhupendra Yadav diese Woche bei der Vorstellung eines Buches mit dem Titel Modi Energising A Green Future. Dabei gehe es nicht nur darum, dass reiche Länder Geld verteilen, sagte er auf der Veranstaltung, sondern es seien auch bessere politische Maßnahmen, Technologietransfer und die Ausbildung von Fachkräften erforderlich.

Pai schloss sich dieser Ansicht an. „Die Welt muss Indien etwas bieten, damit es nicht karbonisiert“, sagte er. „Die größte Herausforderung besteht darin, dass die Welt Indien oder anderen Entwicklungsländern nicht wirklich viel bietet“.

Statt also die deutsche Energiewende zu feiern, sollte sich der deutsche Wirtschaftsminister Habeck vielleicht einmal mit den Möglichkeiten beschäftigen, wie Deutschland Indien „etwas bieten“ könnte. Denn dem Klima ist es egal, ob Deutschland oder Indien CO2 ausstößt..

FMW/Bloomberg

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57 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Kohle wird zu Unrecht als Klimakiller verschrien, man kann heute durch Filter und CO2 Abscheider sehr viel machen.
    Die deutschen Kohlekraftwerke waren die saubersten der Welt, kein Vergleich zu Indien, China,Polen oder Tschechien.

    Gerade wir Ostdeutschen fahren ja zum Wintersport gerne und häufig in die Hohe Tatra, da kann man dann die vielen Kohleöfen in den Dörfern und Städten bewundern, wie’s überall mächtig aus den Schornsteinen qualmt.
    Polen hat schon angekündigt: „Die Kohle bleibt unser Energieträger Nummer eins“ . Genau wie die Franzosen bei der Atomkraft….bleibt man hier konsequent.
    Übrigens, warum waren wir in Mali….? Da ging’s um die Uran- Vorkommen für Frankreich . Die Idee in Mali zu intervenieren stammte noch von Hollande und Merkel machte ,genau wie bei der Eurorettung, ein Jahr zuvor, bereitwillig mit, obwohl da schon der deutsche Atomausstieg längst verkündet war…
    Denn am Tag nach der Whatever it takes Garantie Versprechen Rede von Draghi ( Donnerstag ,der 26.Juli 2012) verlangte Hollande von Merkel eine öffentliche Rede, zur Unterstützung Draghis, was Merkel bereitwillig aufnahm…

    Bis dahin wusste man nämlich nicht, ist die Politik in Draghis Whatever it takes Geldpolitik auch eingeweiht oder saugt sich der Italiener, aus Eigeninitiative für sein, auf der Kippe stehendem Land, die Sachen nur aus den Händen, ohne Rückendeckung der Mächtigen…( Weidmann war zum Beispiel nicht eingeweiht und widersprach)
    So verabredeten sich dann Merkel und Hollande und gaben am Freitag, dem 27.Juli 2012,eine gemeinsame Erklärung ab, indem sie Draghis Geldpolitik, die „Carde Blanche“ austellten…

    1. keiner zieht mit bei der energiewende
      , wie will das kleine Deutschland die Welt retten. Bei uns wird alles runder gefahren und Energie teuer von Ausland gekauft. Den Sinn verstehe ich nicht. so ein Blödsinn.

      1. Mit femininer Außenpolitik wird das schon. Damit überzeugen wir alle.

  2. Wieso wird an dieser Stelle nicht über die 10 Mrd Euro schwere Grüne Urbane Mobilitätspartnerschaft zwischen Deutschland und Indien, mit der insbesondere in den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energien, nachhaltige Stadtentwicklung und soziale Sicherung investiert werden soll. Nein, lieber das typische Harbeck-Bashing um dann im nächsten Beitrag wieder darüber zu lamentieren, das Deutschland einem Land wie Indien jedes Jahr 1. Mrd Euro in den Rachen schiebt, anstatt die Probleme in Deutschland zu lösen. * erinne mich an einen YouTube-Beitrag von Herrn Fugmann mit diesen o.g. Inhalt.

  3. Lächerliche fossile Lobbyarbeit.

    Ich zweifle den Wahrheitsgehalt dieser Meldung klar an. Eine andere Quelle sagt: „Bis 2030 will Indien 500 Gigawatt Erneuerbaren-Kapazitäten installieren – bei 160 Gigawatt heute entspricht das einer Verdreifachung. Ein Vergleich der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, wie ambitioniert das ist: „Die gesamte indische Stromerzeugungskapazität, sowohl sauberer als auch schmutziger Energieträger, beträgt derzeit nur 400 Gigawatt“.

    Kein Wunder, Kohlestrom ist immer teuer. Auch in Indien.

    1. Sehr geehrter Herr Dr. Sebastian Schaarschmidt, vielen Dank für Ihre positive Beurteilung der Kohleverstromung, in dem Sie die nicht genutzte und gerade von dieser Regierung komplett ignorierte Möglichkeit der CO2-Abscheidung hervorheben. Natürlich gäbe es das Problem, dass es ein klein wenig kostet, aber dafür sparen wir ja am Bau dieser unsäglichen Windmühlen. Und natürlich sollten wir so offen sein und anerkennen, dass es auf Dauer kaum genügend Lagerstätten für das CO2 gibt. Aber das ist ja gar kein Problem, denn man kann ja das C vom O2 trennen. Braucht man ein bissle Energie, aber es entsteht ja jede Menge C dabei, was man ja einfach wieder verbrennen kann. Kohle ist die Zukunft! Kohle rulez the world!

      1. Windmühlen?!?!?!? Ach, sie meinen diese riesen Kranichschredder.

    2. ist das ein Scherz?
      Kohlestrom ist das billigste

      davon ab beatwortet dies alle Fragen:
      … Hat Deutschland jetzt den Teuersten Strom weltweit?
      Oder billigen??

        1. Wenn Du schon so eine Grafik hervorzauberst solltest Du wenigstens die Parameter kennen.
          PPS ist Kaufkraftbereinigt. Was sagst Du jetzt?
          hier mal ein anderer Vergleich https://www.euronews.com/next/2023/03/29/energy-crisis-in-europe-which-countries-have-the-cheapest-and-most-expensive-electricity-a

          1. @susiklatt

            Das sage ich jetzt:
            Ich kenne die Parameter sehr genau und habe sie bewusst gewählt.
            Ein aussagekräftiger Ländervergleich kann nur über Kaufkraftparität erfolgen. Welchen Sinn sollte es ergeben zu argumentieren, in Rumänien oder Portugal kostet Strom etwa so viel wie in Deutschland, wenn gleichzeitig die Einkommen in DE 300% bzw. 70% höher sind?
            Das ist in etwa so, wie eine Strompreiserhöhung um 5 Cent/kWh in DE einen Spitzenverdiener nicht juckt, eine alleinerziehende Mutter mit Bürgergeld aber sehr wohl.

            Einmal unabhängig davon ist ein Preis von 49,5 Cent/kWh in DE – wie in Ihrem „hervorgezauberten“ Link gelistet – wohl ein schlechter Scherz?
            Der Household Energy Price Index wird erstellt von der österreichischen Energieregulierungsbehörde (Energie-Control) und der ungarischen Energie- und Versorgungsregulierungsbehörde (MEKH). Berücksichtigt werden hier nur Grundversorgertarife, die bekanntermaßen 45 bis 60% über den freien Marktpreisen liegen. Diese Preise beziehen sich zudem nur auf die Hauptstadt des jeweiligen Landes, nicht auf den Landesdurchschnitt. Und auch nur auf den Monat Februar 2023. Das ist nun aber mal sehr aussagekräftig und seriös argumentiert 😉
            Was sagen Sie jetzt?

  4. Ihrer Logik zufolge gibt es keinen Anreiz, den CO2 Ausstoss weiter zu reduzieren, solange es noch ein Land gibt, das mehr als „wir“ ausstösst. Dann müssen wir wohl weiter unseren Wohlstand in autokratische Systeme exportieren, damit diese davon Krieg führen, ihre Bevölkerung alimentieren, megalomane Architektur errichten, Terror finanzieren und unsere Fussballsuperstars am Ende ihrer Laufzeit aushalten können. Von den Flüchtlingen, die der Klimawandel produziert, leisten wir uns dann selbst ein faschistisches System, dann lässt sich auch wieder leichter Krieg um die Ressourcen in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Umwelt kämpfen. Auf der Habenseite können wir immerhin weiter Dieselfahren bis ins Grab. Das lässt doch hoffen in einer Zrut, in der wir täglich nur darauf warten, endlich im Dauerblackout zu sitzen und unsere Möbel verheizen, um nicht im Winter zu erfrieren.

    1. @Florian, aber das Indien- und China-Argument eröffnet uns doch ungeahnte Chancen. Wir dürften jetzt mehr Dreck in die Atmosphäre jagen, als je zuvor. Wir dürften jetzt sogar wieder Atommüll produzieren, ohne irgendwelche Bedenken.
      Noch besser, da es global und grenzüberschreitend gilt, sollte es auch universell anwendbar sein: Da die Kriminalitätsrate in Amerika und anderen Ländern so viel höher ist, dürften wir sogar ohne schlechtes Gewissen ein paar mehr lästige Menschen „neutralisieren“ und schikanieren, die uns nicht gefallen.

      Also ich finde das Argument klasse: Solange es noch schlimmere Gesellen gibt, darf ich tun, was ich will. Die einzige rote Linie zeichnet der böseste aller Buben. Am besten in absoluten Zahlen. Das ist Champions League, das ist wahre Freiheit, das ist Selbstverwirklichung auf höchstem Niveau, ohne nervigen Einfluss von Werten und Moral. Spielverderber wie pro Kopf oder BIP oder historische Verantwortung gehören in die Kreisliga. Störende Details und Nebengeräusche will eh keiner sehen oder hören, die sind ein Fall für woke linke und grüne Gender-Regenbogen-Gagas 🌈

      Während meiner Schulzeit konnte dieses Argument meine strengen und werteorientierten Eltern und Lehrer nicht wirklich überzeugen. Aber jetzt, wo wir nun selber groß und frei sind, eröffnen sich völlig neue Dimensionen 😜

      Be free, make anything you wanna be.

      1. Engelbert.Montagne

        Sie müssen global denken. In einem Land, das ist schon wenig Dreck macht im Verhältnis zu anderen, ist es falsch zuviel Geld zu investieren, um aus dem wenigen Dreck noch weniger zu machen. Mit dem gleichen Geld könnte man in Ländern, die noch viel Dreck in die Luft pusten, viel mehr erreichen und hätte dann für das globale Ziel doch viel mehr erreicht, als wenn jeder für sich alleine vor sich hin wurstelt. Wenn das gemeinsame Ziel wäre, die Erde zu retten müsste man ganz anders vorgehen. Was nützt es denn wenn wir uns die Hosen ausziehen unseren Wohlstand opfern und letztendlich dadurch überhaupt nichts bewirkt wird? Das schlimmste an der Sache ist dass man es weiß dass es genauso kommt. Das Gefasel von der Vorreiterrolle interessiert global gesehen überhaupt niemanden. Da kocht jeder seine eigene Suppe und das können wir nicht ändern. Es ist doch zum Weglachen, wenn wir uns heute über eine Ladeinfrastruktur in Afrikanischen Ländern Gedanken machen und Hilfsgelder für so was gezahlt werden, wo doch für Hälfte der Bewohner Afrikas noch nicht einmal wissen, wie ein Lichtschalter funktioniert Und wenn wir denen zeigen würden. wie so ein Schalter funktioniert,schreien die nach Energie. Was denken die denn aus was die erzeugt werden wird. Aus dem billigsten vom billigen KOHLE.

        1. @Engelbert.Montagne
          Sie meinen also, 10.000 Windräder in Indien reduzieren mehr CO2 als 10.000 in Deutschland?
          Dafür reduzieren diese Windräder in Deutschland den Wohlstand, in Indien aber nicht?
          Da muss ich nun wohl eine Weile darüber nachdenken…

          1. @Jan, das Wohlstandsproblem liegt vermutlich daran, dass Deutschland die Windräder bezahlt und an Indien verschenkt. Denn warum sollten die selbst in Erneuerbare investieren, wo Kohle doch so viel billiger ist?
            Worüber ich noch etwas nachgrübeln muss, ist das Argument, dass deutsche Investitionen in Zukunftstechnologien im Ausland viel besser angelegt seien, während wir hier weiter mit Steinzeitmaschinen Dampf erzeugen. Und vor allem, warum vom Ausland Afrika explizit ausgenommen ist, nur weil die zu dämlich sind, einen Lichtschalter zu betätigen.

    2. ja wirbretten den Planeten und gleichen unseren Wohlstand indiens am in dem wor Atomkraft aus Frankreich importieren da keine Batterie so gross wie Deutschland Bedarf ist..
      dann aind Sie arm aber Glücklich
      ist halt doof das kein anderes Land diesen Weg wählen wird

      aber die Deutschen Planeten retter kämnen tun und lassen was sie wollen. wenn andere Staaten Indien und co Amtomkraftwerke bauen und betreiben wird der Co2 Ausstoß geringer

  5. Was Deutschland mit uns als Bürger treibt geht so nicht weiter. Die Energiepreise explodieren und mein schröpft uns weiter. Auch die CO2 Steuer ist Irrsinn. Der Staat sollte mal lieber wieder ein paar AKWs anschalten um die Strompreise zu senken. Die CO2 Steuer kann auch wieder gesenkt werden. Wenn der Staat sparen möchte dann sollte zuerst das Bürgergeld für Flüchtlinge gestrichen werden. Da reichen Sachleistungen wie Kleidung und essen.

    1. liebe Marlene. die Idee hinter den Sachleistungen ist nicht, dass es weniger kostet, sondern, dass es weniger „pull-effekt“ nach Deutschland hat, wenn man nur „essensmarken“ ausgibt statt harten Scheinen.
      den Beweis muss das aber erst noch erbringen.

      den Strompreis senkt das aber Nullkommanull.

    2. Was ist eigentlich Meinungsfreiheit genau? Bedeutet Meinungsfreiheit, dass man wirklich einfach alles behaupten darf?

      Indien plant selbstverständlich die Dekabonisierung des Landes. Für Indien werden die Anstrengungen größer als für uns sein und sicher länger dauern. Aber das ist kein Grund, hier die Hände in den Schoß zu legen. Denn je später wir anfangen, desto teurer wird es auch für uns.

      Liebe Leser, bitte nutzt im Anschluss Google. Ihr müsst mir nicht glauben, informiert euch selbst!

      1. Meinungsfreiheit ist, von Meinung frei zu sein. Denn wer ein Meinung hat und diese auch vertritt, ist nicht mehr frei sondern daran gebunden.

        1. @Crashcow
          Wie viele Glückskekse haben Sie denn heute schon verspeist?
          Ein Kommentar jagt den anderen, wie am Fließband. Und die weisen pseudophilosophischen Sprüche dürfen natürlich nicht fehlen.
          Haben Sie schon einmal davon gehört, dass man seine Meinung auch anpassen oder ändern kann?
          Was Sie hier den ganzen Tag zum Besten geben, ist nun wirklich nicht gerade frei von Meinung. Dafür ließe es sich ab und an umschreiben mit Faktenfreiheit.

          1. H.
            Genau, Meinung ändern zu können ist Meinungsfreiheit, aber hat man dann überhaupt eine oder ist man doch eher Mitläufer? Ich bin auch kein Verfechter von Meinungsfreiheit, eher von Meinungsstabilität, selbst wenn das mitunter einerseits etwas Sturheit und andererseits etwas Überzeugungsarbeit erfordert. Mein Schreibfluss wird sich jedoch bald erschöpfen, weil ich dann saisonal bedingt wieder mehr anderen Aufgaben nachgehe. Gut, dass Sie mich nebenher daran erinnert haben. Und meine heutigen Glückskekse waren bisher 2 Kaffee und ein Frühstück, nicht schlecht, oder?
            Naja, mit Fakten habe ich es tatsächlich nicht so. Nicht dass ich sie ignorieren will, aber ich halte mich nicht gern lange damit auf, Erkenntnisunwilligen die Situation zu erklären.

          2. @Crashcow
            Mein Schreibfluss wird sich jedoch bald erschöpfen, weil ich dann saisonal bedingt wieder mehr anderen Aufgaben nachgehe.
            Labern Sie dann andere Foren den ganzen Tag lang voll, oder mischen Sie sich mehr physisch unters Volk und verteilen politische Flugblätter, oder gehen Sie irgendwann wieder einer geregelten Arbeit nach und werden produktiver Teil der deutschen Wertschöpfungskette?

          3. Leah,,
            wie komme Sie denn darauf? Nix von alledem, ich werde kleinlaut als Einzelkämpfer den größtmöglichen Schaden anrichten. Schließlich muss ich mir meine Pension sichern.

  6. naja Indien macht sich abhängig von Kohle Markt. verbrennt einfach nur wertvolles Kapital. die erneuerbaren baut man einfach auf und läuft. man erzeugt Geld ohne Ressourcen zu verschwenden. und Indien verbrennt gerade pures gold. selbst schuld in meinen Augen sollte man nicht immer aufs Klima gucken und wenn man uns schon den Wettbewerbsvorteil schenkt warum nicht.

    1. Fritz,
      im Prinzip gebe ich Ihnen Recht. Allerdings gibt es weltweit zahlreiche Kohlelagerstätten, die aus sich heraus brennen und dabei ungenutzt Wärme und CO2 freisetzen. Zumindest die sollte man nutzen, dann allerdings effizient, mit Kraft-Wärmekopplung beispielsweise.

  7. Das Argument ist alt: „Weil X (China, Indien, USA,… setzen Sie das „böse“ Land ihrer Wahl ein) mehr CO2 ausstößt als wir, ist das, was wir tun, sinnlos. wir können es uns sparen.“

    Schauen wir uns die Realität an.

    Indien ist für 7% des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich, sagt dieser Artikel, Deutschland für 5%.

    Indien hat aber auch 17 Mal soviele Einwohner wie Deutschland. Würden also die Inder genau so ausstoßen, wie die Deutschen (gemäß diesem Artikel), dann wären das 84% von dem, was die ganze Welt jetzt an Emission hat! Wer hier mit einem Finger auf Indien zeigt, zeigt mit 4 auf sich selbst!

    Ganz zu schweigen davon, dass ein erklecklicher Teil der indischen Emissionen auf Waren zurückgeht, die für den europäischen Markt hergestellt werden. Waren, die mit den deutschen Umweltschutzauflagen keinesfalls zu einem vergleichbaren Preis hergestellt werden könnten. Wir halten „unsere“ Umwelt damit scheinbar sauber, dass Indien im Dreck versinkt und haben dann auch noch die Frechheit, über die Inder zu schimpfen.

    Und ja, die deutsche Klimawende an und für sich verdient den Namen nicht, sind doch die guten Werte des letzten Jahres in erster Linie auf die schwache Konjunktur zurückzuführen.

    1. @Rene, Deutschland hat 2%, nicht 5% – die Exporte aus Indien nach Deutschland sind gering was Güter betrifft, wenn überhaupt Dienstleistung (Call Center, EDV-Service etc.)..

  8. Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 83/2023
    Gut 987 Millionen Euro für die Entwicklung Indiens

    Berlin: (hib/VOM) Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat Indien im vergangenen Jahr Mittel der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit in Höhe von 987,52 Millionen Euro zugesagt. Davon entfallen 919,5 Millionen Euro auf die finanzielle und 36 Millionen Euro auf die technische Zusammenarbeit, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/5432) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/5196) mitteilt. Aus der Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ kämen Indien 32,02 Millionen Euro zugute. Bis zum Jahr 2030 wolle Deutschland im Zuge der mit Indien vereinbarten Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung mindestens zehn Milliarden Euro bereitstellen, unter anderem für den Ausbau agrarökologischer Ansätze im Umfang von 300 Millionen Euro bis 2025 und für den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2025 im Umfang von einer Milliarde Euro.

    Wie es in der Antwort weiter heißt, würden Indien im Rahmen des Förderprogramms „Exportinitiative Umweltschutz“ des Bundesumweltministeriums für die Reduzierung von Luftverschmutzung bis zu eine Million Euro, für Vorhaben zu den „besten verfügbaren Techniken für ausgewählte Industriesektoren“ bis zu 300.000 Euro sowie für ein Projekt zur Bewirtschaftung organischer Abfälle bis zu eine Million Euro bereitgestellt. Im Rahmen von Dreieckskooperationen zwischen begünstigten Partnerländern, Deutschland und Indien seien als deutscher Beitrag seit 2018 staatliche Mittel der Entwicklungszusammenarbeit von 850.000 Euro gezahlt worden. Das Portfolio des BMZ mit Indien beziffert die Regierung einschließlich der nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit auf rund elf Milliarden Euro.

    Gefördert würden derzeit 121 Vorhaben privater Träger in Indien mit einem Volumen von rund 73,73 Millionen Euro. Bei den Sozialstrukturträgern gebe es sieben laufende Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 1,7 Millionen Euro, bei den politischen Stiftungen elf laufende Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 5,1 Millionen Euro. Die Evangelische und Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe hätten derzeit 284 laufende Vorhaben in Indien, die sich auf ein Fördervolumen von rund 117 Millionen Euro summierten.

    Wie es in der Antwort weiter heißt, seien im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative 37,4 Millionen Euro bilaterale Projektmittel vorgesehen. Dabei liege der Fokus auf Klimapolitikberatung zu den Themen Minderung von Treibhausgasen, Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels sowie Erhalt der Biodiversität. 14 bilaterale Projekte mit einem Gesamtvolumen von 56,01 Millionen Euro würden derzeit durchgeführt. Darüber hinaus werde Indien als eines der Durchführungsländer im Rahmen von 21 globalen und regionalen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 254,9 Millionen Euro für alle Durchführungsländer gefördert. Für das Förderprogramm gegen die Vermüllung der Meere werden der Antwort zufolge aktuell zwei Projekte mit einem Gesamtvolumen von 10,8 Millionen Euro gefördert. Die Projekte seien im Bereich Abfallmanagement angesiedelt und trügen damit direkt zur Verringerung der „landseitigen Einträge“ in das Meer bei.

    Nach Darstellung der Regierung leistet die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Indien einen „wichtigen Beitrag“ zur Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung, beruflichen Bildung sowie Gesundheitsversorgung in dem südasiatischen Land, das vor „enormen Herausforderungen“ stehe. Genannt werden die Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie und des Klimawandels, die sich „dramatisch verschärfende“ Energiekrise und die Überwindung von Armut (22 Prozent der Bevölkerung), Mangelernährung (38,4 Prozent der Kinder) und Ungleichheit. Deutschland unterstütze Indiens Bemühungen, Armut, Hunger und Ungleichheit mit Blick auf die Verwundbarsten zu überwinden sowie die soziale und wirtschaftliche Transformation hin zu Klimaneutralität und Klimaresilienz in die eigene Hand zu nehmen und weitere Reformen voranzubringen, etwa im Energie-, Stadt- und Transportsektor, der Landwirtschaft und der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.

  9. So wie Deutschland maßgeblich dazu beigetragen hat, das Photovoltaik erschwinglich wird, bis es die Marktführung dann vor ca. 10 Jahren kampflos an China abgegeben hat, so könnte Deutschland als Vorreiter bei der Energie-, Wärme- und Verkehrswende mit Sektorenkopplung Anreize in der ganzen Welt setzen. Zeigen das es funktioniert, durch den Einsatz entsprechender Technologien Preissenkungen durch Skalierungseffekte bewirken.
    Leider hat sich die Regierung in vielerlei Hinsicht selbst demontiert, das Ziel ist das richtige, aber die Umsetzung mieserabel. Der Rückhalt in der Bevölkerung ist nicht einfach nur zerstört, sondern vernichtet. Die Abneigung gegen die Regierung ist so groß, dass alles was Sie Umsetzen will, als falsch klassifiziert wird – nicht weil es falsch ist, sondern weil es von der Ampel kommt.
    Angefangen hat es mit der FDP als Opposition innerhalb der Koalition und dem leaken des unfertige Heizungsgesetztes und von da an ging es nur noch bergab. Aber es war nicht die Ampel allein Schuld, CDU und z.B. die Springerpresse haben kräftig daran mitgearbeitet, dass jegliches Vertrauen in die Politik erschüttert wurde. Dieser Artikel stößt übrigens in die gleiche Kerbe. In meiner Ausbildung hat man mir gesagt, ich soll mich selbst nicht als so schlecht darstellen, die Leute glauben einen das sonst. Genau das passiert grade mit Deutschland, wir werden extrem negativ gesehen, weil wir uns selber über Maßen negativ darstellen. Und das nur aus politischem Kalkül, wegen der guten Quote für reißerische Überschriften und inzwischen wohl schon fast aus Gewohnheit. Jedes mal wenn ich „An die Wand fahren“, „Deindustrialisierung“, „Deutschland schafft sich ab“ „ideologie“ usw höre möchte ich nur noch laut schreien.

    1. Stefan,
      die Abneigung gegen die Ampel resultiert daraus, dass sie Politik mit Brechstange und Zwangsjacke manchen will. Im Prinzip Fördern und Fordern versteht sie die Förderung von Bürokratie, Müßiggang und Schmarotz einerseits und Forderungen an Leistungsträger und Gestalter andererseits. Das ist jedoch asozial und weckt daher nicht ohne Grund den Zorn der dadurch Benachteiligten. Wenn die Ampel derart polarisiert, braucht keiner mehr Stimmung machen. Es genügt völlig, ihre Gesetzentwürfe zu analysieren.

      1. Wenn man keine Stimmung mehr machen muss, warum wird das dann trotzdem getan? Das schadet Deutschland, das Ansehen der Ampel ist eh nicht mehr zu retten.

        1. Warum man trotzdem Stimmung macht und dadurch Deutschland schadet? Das fragen Sie mal die Profilneurotiker. Bekanntlich ist der Einäugige König der Blinden.
          Aber man kann schon verstehen, dass auch zerrissen wird, wer sich so wie die Ampel anderen zum Fraß hin wirft.

    2. Wärmepumpen für jeden war falsch und ist falsch. Im übrigen sind Union und FDP auf diesen Zug aufgesprungen, sie haben ihn nicht ausgelöst. Die Politik macht beim Thema Klimaschutz viel falsch und die Ampel hat damit nicht angefangen. Ich erinnere daran dass Union und FDP den zweiten Atomausstieg beschlossen haben. Der Klimawandel war damals offenbar kein Thema. Oder wie war das als Deutschland entschied, dass der Diesel die Lösung ist und nicht das eAuto?

  10. 😀 Ist doch alles kein Problem:

    Wir 🇩🇪 finanzieren einfach den
    Umstieg auf erneuerbare Energien
    in Indien…. 💶 💰 und schon ist
    allen geholfen! 💁

    1. Tom,
      so dumm ist der Gedanke nicht. Das Geld wäre da. Wir müssten nur sicherstellen, am Gewinn zu partizipieren, also Indien entsprechend kontrollieren. Nur wird man uns dahingehend den Finger zeigen.

  11. Indien hat Atomwaffen, Raumfahrtprogramm und überholt uns bei SW und IT.
    Indien ist kein Entwicklungsland und braucht unsere Unterstützung nicht.

  12. Karl Heinz Undicht

    @ Tom,aber dir ist bewusst,dass China und Indien als Entwicklungsländer eingestuft werden und auch von De unterstützt werden.
    David unterstützt den Goliath, in der Annahme, dass dieser sich zu Tode lacht. ( reimt sich sogar)
    De als Land der Denker und Dichter mit undichten Politikern.

    1. @KHU, China, Indien aber auch Südkorea werden als Schwellenländer eingestuft. Irgendwas haben sie falsch gemacht. Vielleicht fehlt ihnen aber auch einfach die Möglichkeit USD zu drucken. Dann wären sie sofort „Industrienationen“ oder sowas. Undichte Politiker sind nur die Spitze des Eisbergs, d.h. der sichtbare Teil. Man könnte mit undichten Experten gleich weitermachen.

    2. @Karl Heinz Undicht Ihre Informationen sind aus undichten Stellen.China erhält schon seit 2010 keine Entwicklungshilfe mehr

  13. Darum geht es doch garnicht, es geht in Deutschland nur noch um eine Sache, um die quantitaive Ausdehnung der Emittierung von AAA Staatsanleihen,die dringend im internationalen Zahlungsverkehr der Banken für das Casino gebraucht werden. Es spielt keine Rolle für welchen Schwachsinn diese abgepressten geraubten Steuergelder verschwendet werden ,hauptsache es sind Politiker im Amt die das Rad möglichst immer schneller drehen. Perfekt ist der vergessliche Olaf und direkt hinter ihm sein Aufpasser Jörg Kukies und das schon seit Jahren,schon unter Merkel. Deswegen waren ja auch die totalitärsten Situationen zu Coronazeiten in den westlichen Demokratien genau dort ,in
    denen auch eine Topbonität des steuerlichen Finanzstroms abzugreifen war. Und man hält die zukünftigen Generationen mit Schuldzahlungen weiter in Schach.
    Am besten eignen sich Schulden die unter AAA gemacht werden,aber konsumtiv für Kriege,Impfstoffe ,CO2-Zertifikate,Flüchtlingskosten,staatlich subventionierte importierte teurere Energie zum verHeizen etc. etc.
    Natürlich nur die Kosten die KEIN –Return on Netto Cashflow — generieren. Und weil das alles die Inflation anheizt ,die Währung schwächt ,den Arbeitslohn entwertet ,aber die Assets steigen lässt ,ist doch alles in bester Butter.
    Man sollte nur aufpassen ,daß man die Schraube nicht überdreht ,denn nach fest kommt ab.

  14. @ Nividianer, sie haben recht, Politiker an der Spitze die,ihr Fach überhaupt nicht kennen, holen dann die Experten als Berater.Dann ist die Gefahr gross, dass Ideologen zum Zuge kommen. Ich wüsste gerade kein Beispiel, aber irgendwo in Europa soll es ein Musterbeispiel geben.
    Es scheint,dass das Wort Ideologie von Idiotie abstammt.

    1. Der Zweck von Ideologie besteht darin, Idiotie zu rechtfertigen. Insofern leitet sich Ideologie nicht von Idiotie ab, beides sind vielmehr Summanden bzw. Multiplikatoren zur Eroberung unbekannter Welten, die sich zwar überwiegend als Irrenhäuser entpuppen, manchmal aber auch als neue Lebensräume.
      Wenn man keine Chance verpassen will, muss man daher Idiotie und Ideologie in Kauf nehmen.

  15. @ Horst, Herr Google sagt da etwas anderes, im Jahre 2021 waren es noch 660 Mio. Euro = 66 mal mehr als die Sofort Hochwasserhilfe vom Scholzomat.

  16. Oberlacher aus Unterlaching

    Nicht zu glauben: Sogar die Industrie und die Elektromobilität in China wurde unterstützt. Der Blödsinn wäre nur noch zu topen,wenn den Chinesen ein Kernkraftwerkt geschenkt würde.
    Ideologie richtig angewendet kann Wunder wirken!

  17. früher waren wir ein Volk der Entwickler und Forscher…. waren Vordenker und Made in Germany war ein Markenzeichen…. heute… Pöbler, Nörgler und Mitläufer (warum wir wenn die anderen) die nix anderer zu tun haben als rumzujammern… Theorien aufstellen die vielleicht gut klingen aber null Backgroundwissen beinhalten… Abstatt vorne wegzugehen und Technologien entwickeln die man dem Rest der Welt verkaufen kann…. Made in Germany… IHR Hohlkörper(inkl. AfD )seit der Untergang für Deutschland und nicht Grüne Linke ect

    1. Bravo @Jebu,
      aber es sind nicht nur dei AfDler, es sind die Rueckwaertsgewandten, die den Fortschritt verhindern!

      Umbau der Wirtschafts zu einer Dienstleistungsgeselschaft? Wir haben doch unsere Autos!

      eAutos? Wird sich nie durchsetzen, auch wenn auf dem groessten Automarkt der Welt bald ueber 50% der Autos elektrisch sind.

      Start ups? So ein neuartiges gedoens. Wir haben unsere Konzerne! Auch wenn die Produkte herstellen, was die Welt nicht mehr braucht

      Digitalisierung? Ich will mein Rezept ausgedruckt. Und mit der Verwaltung kommuniziere ich nur mit dem Fax. Auslaender: Fax? Was war das noch mal? Meine Grosseltern kannten das…

  18. Solange der Mensch nur wegen des Geldes lebt, wird sich die Welt nicht ändern.

  19. Auch das ist ein Vorteil der deutschen Energiewende: Dass hier Technologien entwickelt werden, die es Entwicklungs- und Schwellenländern möglich machen, ihr eigenes Energiesystem zu dekarbonisieren. Ein möglicher Exportschlager für Deutschland!

    Schade um den reißerischen Titel für einen ansonsten seriös wirkenden Artikel ☹️

  20. Ich bin entsetzt von dieser Diskussion, aber nicht überrascht.Indien wird bis zu 300 Millionen neue Mitbürger in 2030 mit Elektrizität versorgen müssen, das ist Gesetz, die Energieform ist offen.Die Kohle wird nur teilweise importiert.In 2027 wird Indien Deutschland als viert grösste Volkswirtschaft überholt haben.Jede Tonne Kohle und jeder Kubikmeter Gas, den wir nicht verbrauchen, geht in die dritte Welt. Ab 2050 will Indien sich dekarbonisieren. Grund ist einfach, das die fossilen Reserven Ende des Jahrhunderts aufgebraucht sind werden. Was Deutschland auch immer tut, es muss sich für Deutschland rechnen.

  21. Im letzten Jahr gingen weltweit Wind- und Fotovoltaikanlagen mit über 400 GW Leistung an Netz, dagegen 45 GW Kohlekraftwerke und -2,4 GW Atomkraft. Auch Indien wird mehr in Wind und Sonne investieren, als in Kohle. Als Energieminister würde ich auch pokern um Hilfen aus dem Ausland zu bekommen. Die Welt folgt Deutschland, nur deutsche Zukunftsbremser wollen es Ihrer Ideologie folgend nicht akzeptieren.

    1. Karlheinz,
      Dabei ist es ziemlich egal, ob Strom, Wärme und Antriebsenergie aus Kohle, Öl, Gas, Atom oder Erneuerbaren kommt. Jede Kilowattstunde wird nach ihrer Nutzung als Abwärme an die Umwelt abgegeben und trägt zur Erderwärmung bei. Allein in 2022 betrug der Weltprimärenergiebedarf 604 Exajoule. Damit kann man beispielsweise die unvorstellbare Menge von rund 2.000 Milliarden Kubikmetern Eis schmelzen oder 144 Billionen Kubikmeter Wasser um 1 Grad erwärmen.
      Die Menschheit kann noch so viel CO2 einsparen. Wenn sie von ihrem gigantischen Energiebedarf nicht wegkommt, sind alle Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung nichts als Lachnummern.

    2. @Karlheiz Paulus: In einer energiepolitische Diskussion ist die Verwechselung von Arbeit (Energie) und Leistung ein Anfängerfehler. Wir nutzen Energie, kein Leistung.

      1. @Capablanca, multiplizieren Sie doch einfach die installierte Leistung mit der Anzahl der Volllaststunden, dann sehen Sie, dass die erzeugte Energie aus Wind und PV noch immer ein Vielfaches beträgt.

        1. @leftutti: Leider der nächste Anfängerfehler: Volllaststunden von RE sind weder konstant noch ausreichend prognostizierbar. Es kommt auch nicht auf die erzeugte Arbeit ( eine rein theoretische Zahl) an, sonder auf die abgenommene.

          1. @Capablanca, meines Wissens nach gilt das mit der abgenommenen Arbeit erst recht für konventionelle Kraftwerke.
            Und zwar grob beschrieben nach der Formel:
            Erzeugte Energie (Bruttostromerzeugung) = Abgenommene Energie (Last) + Verluste (z.B. Leitungsverluste und Kraftwerks-Eigenbedarf)
            Da der Eigenverbrauch konventioneller Kraftwerke deutlich höher ist als bei Erneuerbaren (geht gegen Null), ist auch die Energieeffizienz am Ende geringer.

            Die Volllaststunden sind auch bei Kernkraftwerken nicht gerade konstant oder gut prognostizierbar. Das hat Frankreich in den letzten Jahren oft genug bewiesen, etwa als die Hälfte der Meiler für lange Zeit ausgefallen war oder die Erzeugung wegen zu warmer Flüsse mit niedrigem Pegel deutlich gedrosselt werden musste.

            Nehmen Sie doch einfach die Volllaststunden im Rückblick am Ende des Jahres, dann benötigen Sie keine Prognosen. Dann kennen Sie das tatsächliche Regelarbeitsvermögen, oder alltagssprachlich ausgedrückt, die Nettostromerzeugung und den Energie“verbrauch“. Somit haben Sie dann eine faktenbasierte Grundlage, um „energiepolitische Diskussionen“ auch ohne Schätzungen und Vermutungen zu führen. Hier auf FMW wird ohnehin viel zu viel prognostiziert, mit einer Trefferquote unter 20 % 😏

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