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Inflation: Der weiße Schwan! Videoausblick

Die Märkte fokussieren sich immer mehr auf das Thema Inflation – ist das der „weiße Schwan“, also etwas, was eigentlich alle kommen sehen, aber dennoch nicht so ernst nehmen? In den USA ist eine Debatte über das Stimulus-Programm von Biden entbrannt – Obamas ehemaliger Wirtschaftsberater Larry Summers fürchtet, dass damit die Inflation ausser Kontrolle geraten könnte. Nun aber preisen auch die Märkte diese Inflationserwartung immer stärker ein: die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe steigt heute auf den höchsten Stand seit März 2020. Kann man ein Gespenst, wenn es erst einmal aus der Flasche heraus ist, wieder einfangen? Die Fed meint: ja. Aber in der Realität könnte das viel schwieriger werden. Steigende Kapitalmarktzinsen aber könnte auch der Rally der Aktienmärkte ein Ende bereiten..

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6 Kommentare

  1. Ahh, der 6 Tag im Plus, geil. Seitdem es Freitag nach unten ging jeden Tag grün
    Arme Bären, 1 Minustag wird mit dem X-fachen an Plustagen gekontert. Freue mich die Woche auf die 4k😁

  2. Moin, moin,

    wir werden alle reich? Sicher nicht!

    Wer m.E. noch im Glauben ist, dass die BRD-Regierung nach der nächsten Bundestagswahl nicht massiv ins Vermögen der Mittelschicht eingreift, der liegt sicher total daneben. So gesehen wäre ein Vermögenszuwachs aufgrund der Inflationsentwicklung nur ein vorübergehender Sieg, denn danach kommt das Finanzamt. Vermögensteuer und Gewerbekapitalsteuer lassen grüßen.

    Langsam kommt m.E. die Mittelschicht dahinter, dass der Euro vor seinem Aus steht. So kann es nicht weiter gehen. Wenn es in der EU nur noch um die Finanzierung bankrotter Mittelmeerländer geht, die reform-resistent sind, dann ist das nicht mehr bezahlbar, auch nicht mit dem Steuergeld aus Berlin. Und Berlin selbst ist im Inland auch reform-unfähig. Die Kosten der öffentlichen Verwaltung und die Sozialkosten laufen aus dem Ruder. Nimmt man diese Zutaten zusammen, dann ist der Euro-Untergang programmiert. Daher ergibt sich nun der Anstieg bei bspw. Aktien, Oldtimer PKW, Immobilien etc. . Lieber Sachwerte, als Cash. Cash ist Trash, dass kommt langsam in der Mittelschicht an. X-Millionen Mittelschichtler, jeder mit einigen X-Tausend Euro ergibt sehr viel Kaufkraft. Diese Kaufkraft sucht Anlage.

    Nur kurz zum Unternehmer aus Stuttgart. Die Worte „Unternehmer“ und „Standort-BRD“, sind m.E. nicht in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.

  3. Es wird eine Zeit kommen ,wenn nach der Schuldfrage gerufen wird.Und zwar die Schuld,aufgrund welcher vorsätzlich fehlgedeuteten Fakten und Zahlen welche Massnahmen ergriffen worden sind.
    In der „Belle Etage “ denkt man die Geldmenge sei bekannt und man könne mit den bekannten Vorwänden dran rumschrauben.Ich sage,! die wissen Garnichts!! Weder wieviel Eurodollarkredite
    ,weder externe Eurokreditmengen eröffnet worden sind .Guckt euch mal den €/$ Wechselkurs an,da passiert bei diesen riesen Verschiebungen garnichts.Und diese brennende Kartoffel haben sie
    jetzt den Herren Staatslenkern untergejubelt und die spielen jetzt Großeweitewelt.Das einzige was sie haben ist ,den Leuten die ganze Zeit medial Angst zu machen und Achtung!“ Inflationserwartung“ zu schüren.Ja genau eine !! Erwartung !! von was noch mal genau ???
    Unsere armen Kinder und Enkel ,denn Eigentum wird sich auch in Zukunft durchsetzen und nicht in Luft auflösen ! Auch wenn diese Sozialisten in Paris und Berlin das denken.
    Naja Mistgabeln gibbet ja im Bauhhaus. Frei nach dem Motto “ Korrelation ist nicht Kausalität“ . Mit dieser Grundregel der Statistik betrügen sie den armen „kleinen Mann“

  4. Hallo Herr Fugmann,

    da bringen Sie aber wirklich etwas durcheinander Umsatz ist nicht gleich Gewinn.
    Wenn ein Unternehmer 200000 Umsatz macht, seine Netto-Umsatzrendite nach Kosten und Steuern 10% beträgt, dann liegt sein Netto-Verdienst grob gesagt, bei 20000 Euro. Wenn er nun vom Staat rund 18000 Euro an Leistungen erhält, dann läge seine Entschädigungsquote bei rund 90%.
    Also ich kenne kein Unternehmen, wo Umsatz = Nettogewinn ist.

    1. @WH, das ist mir schon klar, dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist. Aber Fakt ist doch, dass Einzelhändler (um die es geht in diesem Beispiel) meist nicht unerhebliche Fixkosten haben; d.h. wenn 10% des Umsatzes bezahlt werden, bleibt aufgrund dieser Fixkosten (Ladenmiete etc.) so oder so ein dickes Minus übrig..

  5. @WH, @Markus Fugmann, wenn der Einzelhändler im Bild auch Kurzarbeitergeld bezogen hat, ist er per definitionem kein Soloselbständiger, da er offensichtlich Angestellte hat. Bisher waren es aber vor allem diese Soloselbständigen, die wegen geringer oder nicht vorhandener Fixkosten durch das Raster gefallen sind und so gut wie keine Hilfen erhalten haben und auch weiterhin kaum erhalten werden. Er bezieht sich zudem nur auf die Soforthilfe vom Frühjahr 2020. Ihm stehen bzw. standen aber auch Überbrückungshilfen sowie die Dezemberhilfe zu. Und die ersetzen bis zu 90% der Fixkosten. Klingt doch erst einmal ganz passabel.

    ABER:

    Auf einem anderen Blatt steht natürlich, dass die Herren Altmaier und Scholz nicht in die Puschen kommen und vor allem Lippenbekenntnisse und Wahlpropaganda statt Geld vergießen. So wurde die Auszahlung der November(!)hilfen erst vor kurzem gestartet! Die Dezember(!)hilfen laufen nun langsam und schwerfällig an, während für die Überbrückungshilfe III (Januar bis Juni 2021) inkl. Neustarthilfe noch nicht einmal konkrete Vollzugshinweise oder FAQ vorliegen.

    Erschwerend für diesen Unternehmer kommt hinzu, dass er ein Bekleidungsgeschäft betreibt. Und für entsprechend hohe Beträge die jeweilige Kollektion, also in seinem konkreten Fall Sommer 2020 und Frühjahr 2021, bereits einkaufen musste. Diese Kosten zählen aber nicht zu den Fixkosten, also wird auch kein Cent erstattet. Die Klamotten kann er nun verbrennen oder der Caritas spenden. Generöser weise kann er sie nach langen Debatten nun sogar voll abschreiben, was ihm aber erst einmal keinen Cent mehr in die Kasse spült.

    Um beim Beispiel von @WH zu bleiben:
    Bei Null Umsatz spielt die Netto-Umsatzrendite keine Rolle mehr. Null x irgendwas = Null.
    Sie können doch nicht einfach die 18.000 an Entschädigungen zum normalen Umsatz bzw. Verdienst ins Verhältnis setzen, wenn wegen der Schließungen weder Umsatz, noch Verdienst generiert werden. Und das auch noch, ohne die sehr hohen Anschaffungskosten zu berücksichtigen!
    Betrachtet man nämlich den Gewinn bzw. Verdienst, gleicht sich die Gewinn- der Umsatzbetrachtung an. Umsatz im Schließungszeitraum: 0 (statt 200.000), (variable) Anschaffungskosten: 150.000, Fixkosten: 30.000, Verdienst, grob gesagt: minus 180.000
    Auf den üblichen Verdienst (20.000) bezogen, ergibt sich ein Defizit von 200.000 bzw. 182.000 nach den Entschädigungen. Die Entschädigungsquote liegt also sehr wohl in dem Bereich, der von dem Unternehmer auch genannt wurde.

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