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Konjunktur in Europa noch nicht heiß genug gelaufen, Herr Draghi? Bitte diese aktuellen Daten beachten! UK mit Absturz

Es läuft gut in der europäischen Wirtschaft, die Zahlen stimmen. Aber eben noch nicht gut genug für die EZB, denn die Preise steigen eben noch nicht kräftig genug an. Dass abgesehen von den Verbraucherpreisen...

FMW-Redaktion

Es läuft gut in der europäischen Wirtschaft, die Zahlen stimmen. Aber eben noch nicht gut genug für die EZB, denn die Preise steigen eben noch nicht kräftig genug an. Dass abgesehen von den Verbraucherpreisen die vorlaufenden Preise wie Erzeugerpreise deutlich stärker anziehen, egal. Und der Einzelhandel? Abgesehen von den Preisen ist das reine Volumen der Verkäufe im Einzelhandel doch ein gutes Indiz dafür, wie zuversichtlich und konsumfreudig die Verbraucher in Europa sind.

Aktuelle Daten von Eurostat für September zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im Jahresvergleich um satte 3,7% zulegen. Der Bereich Nahrungsmittel legt um 2,3% zu, Nicht-Nahrungsmittel um 5,1% Und dort gibt es einen Sektor, der extrem stark wächst. In der Gesamt-EU steigen die Umsätze im Onlineshopping um satte 15,4%. Auch in den Vormonaten waren die Zuwächse in dem Bereich sehr kräftig.

Der Verbraucher, ja, der konsumiert schon mehr als fleißig, Herr Draghi!

Während die Eurostat-Daten für Großritannien für den Monat September im Jahresvergleich ein Plus von 1,3% ausweisen, zeigen heute von britischen Einzelhandelsverband „BRC“ veröffentlichte Daten für den Monat Oktober im Jahresvergleich ein Minus von 1% bei den Einzelhandelsumsätzen, wobei ein Plus von 1,0% erwartet wurde. Laut BRC war dies bei den Verkäufen außerhalb der Lebensmittel der schlechteste Monat seit Beginn der BRC-Aufzeichnungen vor sechs Jahren. Inflation und steigende Zinsen sorgen bei den Verbrauchern für Zurückhaltung. Zitat BRC auszugsweise:

“The decline was driven by the worst performance of non-food sales since our record began in January 2011, as consumers appear to have opted for outdoor experiences and excursions during half term, over visits to the shops. “Real consumer spending power has been on a downward trend in the last year as the acceleration in inflation has caused shoppers to become ever more cautious in considering what purchases they can afford. Many now face higher borrowing costs, given the rise in interest rates, which will only serve to heap further pressure onto household finances.



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