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Konjunktur: So sieht die Lage außerhalb Europas aus

Die EZB analysiert nicht nur Daten für die Eurozone. Um beurteilen zu können, wie die Dinge innerhalb der Eurozone laufen werden, ist es natürlich sinnvoll, dass man auch auf die globalen konjunkturellen Trends schaut. Heute hat die EZB daher in einer Veröffentlichung ein Auge darauf geworfen, wie sich die Konjunktur außerhalb der Eurozone den derzeit entwickelt. Und da sieht es nicht all zu gut aus.

Im folgenden Chart kann man in der roten Linie sehen, dass die globale Industrieproduktion (außerhalb der Eurozone) laut Einkaufsmanager-Indizes unter die Marke von 50 gefallen ist (Rückgang), und nun kurz davor ist ihre Tiefs aus 2012 und 2016 zu unterschreiten.

Konjunktur - EZB - Einkaufsmanagerindex

Im folgenden Chart kann man in der roten Linie die globalen Neuaufträge für Exporte sehen (ohne Eurozone), wie sie ins Minus gerutscht sind, und ebenfalls anfangen an den Tiefs aus 2012 und 2016 zu kratzen.

Und das Resultat dieser Schwäche ist? Der Markt erwartet weitere Zinssenkungen der Notenbanken, die Renditen für Schulden krachen in den Keller. Dies kann man gut im folgenden Chart sehen. Er zeigt die Renditeverläufe von zehnjährigen Staatsanleihen seit 2015. Deutschland in grün ist ganz im Keller (die beste Bonität). In blau sieht man den Durchschnitt der Eurozone, und in rot die Rendite der zehnjährigen US-Papiere. Dort liegt das Zinsniveau ja noch deutlich höher als in Euroland.

Renditen 10 Jahre Laufzeit



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