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Volmageddon.. Kriegsgefahr: Aktienmärkte, Gold, Bitcoin und der VIX! Marktgeflüster (Video)

Laut amerikanischem Geheimdienst besteht akute Kriegsgefahr aufgrund des vermutlich kurz bevorstehenden Vergeltungsschlags des Iran auf Israel – wie reagieren Akienmärkte, Gold, Bitcoin und der Vix? Die gestern noch euphorischen Aktienmärkte kommen heute unter Druck, die gestrigen Gewinne verpuffen – die Neigung, Long-Positionen über das Wochenende zu halten, scheint wenig ausgeprägt (sollte der Iran jedoch bis Montag stillhalten, könnte am Montag eine saftige Rally kommen). Gold steigt zunächst wieder einmal auf ein neues Allzeithoch, kommt dann aber stärker unter Druck (Margin-Calls von anderen Long-Positionen?). Auch Bitcoin verliert – der große Gewinner aber ist das Angstbaromter Vix, das mehr als 20% ansteigt – eine Art „Volmageddon“..

Hinweise aus Video:

1. Black-Monday-Risiko: Fonds hortet zwei Drittel der Anlegergelder in Cash

2. Aktienmärkte, Gold, Öl, Euro: Das Iran-Szenario fürs Wochenende



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15 Kommentare

  1. Außenminister David Cameron fordert den Iran zur militärischen Zurückhaltung auf, und daß, obwohl Großbritannien den Erdöldiebstahl der US-Besatzungstruppen im syrischen Nordosten unterstützt. Letzteres wird von der Iranische Revolutionsgarde kritisiert.

  2. Es gab bereits Raketenangriffe von seiten der Hisbollah. Die I.D.F. konnten allerdings zahlreiche davon abwehren, sicherlich mittels des Iron Dome.

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Politische Krisen haben kurze Beine, geldpolitische Krisen nicht.

    Ist es also wirklich der Grund für die Rücksetzer, das der Iran- Israel, mal wieder droht oder ist der Grund nicht viel mehr die neue, restriktive Geldpolitik….?

    Schließlich dürfen wir nicht vergessen, spätestens im Spätsommer werden sich erste Bremsspuren in der Realwirtschaft erkennen lassen….

    Schauen wir deshalb zurück, in den letzten großen Zyklus von 03 bis 07. Damals erhöhte die FED ,im Juni 06, die Leitzinsen auf 5,25 Prozent und beließ dieses hohe Niveau bis zum September 07.

    In dieser Zeit kam es erst ganz zum Schluss, zu ersten Pleiten in der Realwirtschaft. Ich erinnere hier an die Pleiten der IKB und Sachsen LB im Sommer 07.

    Wenig später erfolgte der Zusammenbruch des Interbankenmarktes, weshalb die FED ,im September 07 ,das erste mal die Zinsen senkte.

    Übersetzt auf heute hieße das, dass die ersten Banken- Pleiten im September diesen Jahres kommen müssten….

    Die Märkte antizipieren kommende Pleiten immer 6 bis 12 Monate im voraus. So sank damals der Bankenindex schon im Mai 07 ,obwohl da die Stimmung an den Märkten da noch sehr euphorisch war….

    Eines gilt immer: Je länger die jetzige Phase der höheren Zinsen dauert, umso gefährlicher wird es für die Börse.

    Kurzzeitig kann man höhere Zinsen verkraften, aber langfristig nicht.

    5,25 Prozent Leitzins bei der FED sind kein Pappenstiehl. Erst recht, wenn man bedenkt wie verwöhnt die Märkte sind.
    Die Jahresendralley von Oktober 23 bis März diesen Jahres sollte uns nicht täuschen. Auch um die Jahrtausendwende gab es eine ähnliche Rallye, die genau so wie heute durch die höheren Zinsen endete.

    Damals wie heute ging man von einer weichen Landung aus. Zinsen spielten solange keine Rolle, bis sie es eben doch taten.
    Die damalige Euphorie hieß Dot Com Blase, die jetzige KI.

    Zwei Dinge müssen zusammenkommen damit eine Blase platzt, hohe Zinsen und hohe Bewertungen. Eines alleine funktioniert nicht.
    Beides liegt jetzt vor. Die Jahresendralley ist zu Ende, ging genau, wie zur Jahrtausendwende ,bis Ende März und nun wird wieder Kasse gemacht.
    Genau wie damals machten die Insider zuerst Kasse. Verkauften ihre Bestände in die Euphorie hinein.

    Es bleibt also spannend. Spätestens im Juni, wenn die FED die Leitzinsen wieder nicht senken kann, wegen der immer noch zu hohen Inflation, werden die Märkte wieder nüchtern….

    Dann folgt auf den Rausch der KI Euphorie, die Ernüchterung, der logische Kater,…der Katzenjammer…

  4. Die Iranische Revolutionsgarde kaperte aktuell ein Containerschiff,,welches wohl u.a. israelische Eigner hat.

  5. Der Iran-Angriff auf Israel hat begonnen. Drohnen sind auf dem Weg in den israelischen Luftraum. Man geht davon aus, daß die I.D.F. die Drohnen abfangen können. In der Nacht von Samstag auf Sonntag tagt das israelische Kriegskabinett.

  6. Die Finanzmärkte gehen von einem steigenden Ölpreis aus.

    1. Tja, so klingt das, wenn sich das russische Siri selbstständig macht und anfängt im Internet zu posten. Der Iran hat mit seinem lächerlichen Angriff eigentlich genau das Gegenteil von dem erreicht was sie erreichen wollten. Sie wollten Stärke zeigen, haben aber große Schwäche und Angst offenbart.
      Offensichtlich ist keine der Rasenmäher-Drohnen und „Marschflugkörper“ heil in Israel angekommen bzw. hat irgendwas getroffen, was man treffen wollte. Und jetzt lese ich gerade, dass sich der iranische Armeechef ernsthaft hinstellt und etwas davon erzählt, dass alle Ziele erreicht wurden und das Geheimdienstzentrum und ein Luftwaffenstützpunkt Israels „beträchtlich beschädigt und außer Betrieb gesetzt“ wurden. Es zeigt eigentlich nur, dass der gesamte Angriff dafür gedacht war die innenpolitischen Kräfte, insbesondere die Revolutionsgarden zu besänftigen, da man wahrscheinlich vorher gewusst hat, dass von den Heimwerkerdrohnen keine auch nur in die Nähe eines Ziels kommt.
      Hinzu kommt dann noch diese Aussage, dass die Angriffe damit abgeschlossen seien, was für mich übersetzt so viel heißt wie „wenn bei euch doch niemand zu Schaden gekommen ist, dann bitte, bitte macht keinen Gegenschlag mit euren verdammten F-35, die wir nicht sehen können, denn auch wenn wir das immer lauthals rausschreien, wollen wir trotzdem noch nicht sterben!“. Schwäche und Angst ist alles was vom Tage übrig bleibt und jetzt ist die Frage wie Israel reagiert, denn reagieren müssen sie. Ich hoffe und gehe davon aus, dass sie etwas weniger großflächig zurückschlagen, worauf dann der Iran ebenfalls etwas weniger großflächig reagiert bis die Eskalation über mehrere Wochen langsam aber sicher auf das übliche Nahost-Normalmaß zurückgeführt wird. Einen echten Krieg sehe ich nicht. Um Kriege zu verhindern ist es immer gut, wenn der potenzielle Aggressor weiß, dass er einen echten Krieg sicher und vor allem katastrophal verlieren würde.

      1. An FMW-Nutzer Goldlöckchen: Meine Informationsquelle für meine obige Aussage ist der n-tv-Teletext, ein Medium, welches auf Grundlage der journalistischen Leitplanken des Medienstaatsvertrags agiert. Wir agieren hier in Sachen finanzmarktwelt.de im Bereich des Finanzjournalismusses. Von daher möchte ich Sie bitten, in meinem FMW-Feld ebenfalls auf Grundlage der journalistischen Leitplanken des Medienstaatsvertrags zu agieren.

    2. Ich rechne mit einem steigenden Ölpreis, weil die Finanzmärkte Unsicherheit nicht sonderlich schätzen. Die israelische Regierung hat sich aktuell in Sachen mögliche Invasion gegen den Iran vertagt, und erörtert dies ja auch mit den USA. Desweiteren erwägt der Iran eine Sperrung der Straße von Hormus.

      1. Die Ölindustrie steckt eben immer wieder voller Überraschungen. Zumindest kurzfristig ist nunmehr wohl doch nicht mit einem höheren Ölpreis zu rechnen, weil im aktuellen Ölpreis bereits eine entsprechend hohe Risikoprämie vorhanden ist.

  7. Bemerkenswert ist, dass Jordanien mit seinen Kampf-Jets auch Drohnen vom Himmel geholt hat.
    Und es wurde wohl von den Israelis auch zusätzlich eine ganz neue Raketentechnik angewandt, die anfliegende balistische Raketen schon praktisch im Weltraum abfängt. Noch nie gesehene Explosionen in enormer Höhe.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. @goldlöckchen,

    im letzten satz beziehen sie sich bestimmt auf die usa,
    die haben mittlerweile über jahrzehnte auch gelernt – korea, vietnam, afghanistan, ukraine……..

    1. Ach wie lustig. Ich hoffe Putin bezahlt Sie auch für ihren Anteil an der versuchten, russischen Meinungsbeeinflussung oder machen Sie das etwa unentgeltlich?!

  9. @ Voss, ja die Drohnen müssen nicht unbedingt ankommen, der Krieg geht über die Wirtschaft/ Inflation.Wenn der Verkehr gestört wird wird der Ölpreis und die Lieferketten das Nötige dazu tun um den Westen zu schwächen.

  10. 0,6 Bio. US -Dollar neue Schulden pro Quartal.

    In 4 Jahren steigt der Schuldendienst von 1 Bio. auf 2,2 Bio.

    Weder die Steuerquote noch nach Wachstum kann dem Schritt halten.

    Das ist der Elefant im Raum und da die US-Kreditzettel einer der Hauptsicherheitsleistungen im Bankbilanzzahlungsverkehr sind , habt ihr alle mal ne Ahnung wo die ganzen Krisen immer herkommen.

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