Folgen Sie uns

Bitcoin

Kryptowährungen unter Druck, da extrem wichtiger Markt Südkorea bedroht ist

Die Kryptowährungen stehen unter Druck. Die südkoreanischen Behörden hatten gestern die Büros der zwei größten Krypto-Börsen im Lande durchsucht. Es gibt auch Gerüchte, dass Südkorea alle inländischen Krypto-Börsen schließen…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Kryptowährungen stehen unter Druck. Die südkoreanischen Behörden hatten gestern die Büros der zwei größten Krypto-Börsen im Lande durchsucht. Es gibt auch Gerüchte, dass Südkorea alle inländischen Krypto-Börsen schließen will. Ob dies schlussendlich auch geschehen wird, ist aber fraglich. Das Finanzministerium – welches auch Teil der „Crypto Task Force“ ist – ist sich nicht mit dem Justizministerium einig was das Verbot betrifft.

Ripple und Ethereum

Die jüngsten Ereignisse in Südkorea genügten aber schon um eine Panik auszulösen. Ripple erreichte ein Tief von $1.50, und selbst Ethereum – unter den Kryptowährungen die mit der stärksten Performance in den letzten Tagen – kam unter Druck. Südkorea ist einer der Länder mit den größten Krypto-Volumen und ein komplettes Verbot würde Währungen wie Bitcoin, Ripple und Ethereum hart treffen.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Nach dem rapiden Anstieg ist es nicht verwunderlich, dass viele Spekulanten zunächst mal Gewinne verbuchen möchten. Selbst falls die Panik rund um Südkorea vielleicht übertrieben ist, macht es mehr Sinn abzuwarten bis sich die Situation etwas beruhigt als zu versuchen das Tief vorherzusehen. Wie auch im Forex-Trading gilt hier: Don´t catch a falling knife.

Altcoins

Auch bei den kleineren Kryptowährungen sieht es nicht gut aus: Cardano konsolidiert rund um $0.70, während Stellar auf ein Tief von $0.50 gefallen ist. IOTA hält sich relativ gut – hatte aber auch keine große Rally wie Cardano und Stellar. Diese haben noch Potenzial, aber Geduld ist gefragt.


Hier Ethereum im Chart

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Edeltraud

    11. Januar 2018 12:56 at 12:56

    @Herr Fugmann Ich würd gern zeitnah ein paar Zeilen über das gerade heisse Thema Hemp- und MJ-Stocks posten. Ist das auf Ihrer Site angebracht bzw. erwünscht?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Januar 2018 12:59 at 12:59

      @Edeltraud, das ist interessant! In welcher Form wollen Sie das machen?

      • Avatar

        Edeltraud

        11. Januar 2018 13:05 at 13:05

        Würde das in den Kommentaren schreiben wollen. Nach Kryptos derzeit der lukrativste Bereich, und das noch dazu an der Börse. Melde mich zeitnah mit ein paar Kommentaren dazu.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. Januar 2018 13:06 at 13:06

          perfekt, @Edeltraud!

  2. Avatar

    Edeltraud

    11. Januar 2018 19:45 at 19:45

    Nachdem Präsident Obama in den USA und Premier Trudeau in Kanada bereits vor Jahren den Grundstein für eine Legalisierung von Cannabis bis dato verbotenen Hanfprodukte gelegt haben, gehen nach einigem Auf und Ab in den letzten Jahren amerikanische und kanadische Hanf- und Cannabisaktien seit November 2017 durch die Scheunendecke.

    Seit 1. Januar 2018 sind Cannabisprodukte in Kalifornien de facto legal erwerbbar. In mehreren amerikanischen Bundesstaaten ist der Gebrauch von „Medical Marihuana“ und „Recreational Marihuana“ bereits längere Zeit erlaubt.

    Es tut sich in Nordamerika, unbemerkt vom deutschen und europäischen Durchschnittsanleger, derzeit ein riesiger neuer Markt auf, selbst Warren Buffet wurde schon darauf aufmerksam.

    Mittlerweile gibt es tausende Unternehmen, die, oft börsennotiert, im großen und mittlerweile multinationalen Hanffeld mitmischen. Angefangen von den Züchtern und dem Anbau über den Vertrieb zu den Securityanbietern, Vermietern, Düngemittelherstellern, Blockchainanbietern, e-commerce, Biochemie, Bau- und Bekleidungsindustie, Nahrungsmittel, etc. – alles lizensiert versteht sich!
    Nachdem Jeff Sessions letzten Woche ein wenig quergeschossen hat, ist der gesamte Sektor, vorwiegend in den USA, gerade auf Bodensuche. Da Trump aber Kalifornien unbedingt „braucht“, wird er sich hüten, an der jetzt gerade eingeführten Regelung zu rütteln.

    Kanada ist meiner Meinung nach der derzeit aussichtsreichere Markt in der Branche, dazu noch einen Link über die Deadline am 20. Januar 2018:

    https://www.canada.ca/en/health-canada/programs/consultation-proposed-approach-regulation-cannabis.html

    Vor (also im Laufe der nächsten Woche) und nach der Deadline könnte der Aufwärtsdrang in diesem Markt nochmals zunehmen.

    Hier noch eine Handvoll vorwiegend kanadische Aktien dazu (Dickfisch und Small Caps):
    https://www.investing.com/equities/tweed-marijuana-inc
    https://www.investing.com/equities/quikflo-health
    https://www.investing.com/equities/matica-enterprises-inc
    https://www.investing.com/equities/weststar-resources-co
    https://www.investing.com/equities/global-hemp-group

    Quer durch den Markt ist der Schub Anfang November ersichtlich!
    Diese wenigen Zeilen zu dem Thema sollen nur ein Hinweis auf vielleicht bisher Unbekanntes gewesen sein, und keinesfalls eine Anlageempfehlung.
    Wenn jemand an weiterer diesbezüglicher Kommunikation oder Meinungsaustausch Interesse hat, bitte melden.

    In diesem Sinne: Do your own due diligence and GLTA

    • Avatar

      Andreas

      11. Januar 2018 21:48 at 21:48

      Edeltraud, danke für die Fülle an Informationen. Werde mir das mal in Ruhe ansehen.

    • Avatar

      leftutti

      11. Januar 2018 22:46 at 22:46

      @Edeltraud, das Ganze ist eine interessante Marktnische, die ich auch seit längerem mit Interesse verfolge. Mit Erde, Anbau, Pflanzen, Züchtung und Kultivierung kann ich etwas anfangen. Für nicht real existierende Konstrukte wie Kryptowährungen oder die leicht übertriebene Bewertung von Firmen, die nichts anderes als Spielzeuge wie Smartphones und Computer für echte Männer verkaufen, bin ich zu alt bzw. zu faul und bodenständig.
      Leider gefällt mir das Land respektive dessen Führung nicht wirklich, weil diesem Kasper nicht zu trauen ist. Kanada allerdings ist interessant. Ich werde mich die nächsten Tage mit diesem Thema und natürlich Ihren Links näher befassen.

    • Avatar

      Segler

      11. Januar 2018 22:46 at 22:46

      Habe mir Deinen Post gespeichert und augedruckt.
      Das gibt Stoff fürs Wochenende.
      Mal gucken, ob ich sie in meinen Chartprogrammen finde
      Ganz herzlichen Dank !

      • Avatar

        Lausi

        12. Januar 2018 01:24 at 01:24

        Also ich rauche den Stoff lieber in der Pfeife :-)
        Schade, dass sich der @Bauer nun endgültig hier abgemeldet hat. Für ein paar Lacher war er ja schon gut gewesen (Stichwort: Zieeeh….) Naja, nun sitzt er halt in der Schmoll-Ecke. Ich hoffe, dass der Humor trotzdem hier nicht zu kurz kommt :-)

  3. Avatar

    Edeltraud

    12. Januar 2018 00:29 at 00:29

    Die beiden sind aktuell noch hinzuzufügen:

    https://www.investing.com/equities/umbral-energy-corp.
    Lange vom Handel ausgesetzt, notiert seit gestern unter neuem Namen

    https://www.investing.com/equities/ic-potash-corp.
    (potentieller) Düngemittelhersteller für lizensierten Anbau, solider CEO, lukrative Wasserrechte, liquider Small Cap mit Potential

  4. Avatar

    vier säulen system

    12. Januar 2018 06:00 at 06:00

    Ja was ist denn hier los?
    Bei dieser Bomben-Stimmung hier bei FMW…,da kann kein mir bekanntes Börsenforum mithalten und deswegen musste ich mich gleich hier einloggen.
    Zuerst will ich der Redaktion und besonders Hr.Fugmann ein Lob aussprechen,denn hier ist fuer jeden etwas dabei,das fuer reichlich Unterhaltung und zahlreichen Infos sorgt!
    Jetzt zu @Edeltraud,
    Um auf Ihre vorbildliche Anfrage an Hr.Fugmann,rechtzeitig reagieren zu koennen,listeten Sie folgende Hype Cannabis-Aktien auf,die nach Ihrer Darstellung erst seit Nov.2017,durch die Decke gingen!
    Ich stelle Ihre Liste als Vergleich nochmal ein:
    https://www.investing.com/equities/tweed-marijuana-inc
    https://www.investing.com/equities/quikflo-health
    https://www.investing.com/equities/matica-enterprises-inc
    https://www.investing.com/equities/weststar-resources-co
    https://www.investing.com/equities/global-hemp-group
    Soweit so gut,aber die befinden sich doch schon alle am Hoehepunkt!
    Jetzt frage ich mich nat.,warum ausgerechnet diese Aktien,Sie hier eingestellt haben?
    Ich kann aber Ihnen jetzt mal meine Liste hier einstellen und Sie werden feststellen,daß Sie mind.1 Jahr zu spät dran sind,um den Cannabis-Hype erkannt zu haben!
    https://www.wallstreet-online.de/aktien/marapharm-ventures-aktie#t:3y||s:lines||a:abs||v:week||ads:null
    https://www.wallstreet-online.de/aktien/cannabis-science-aktie#t:3y||s:lines||a:abs||v:week||ads:null
    https://www.wallstreet-online.de/aktien/deutsche-cannabis-aktie#t:3y||s:lines||a:abs||v:week||ads:null
    https://www.wallstreet-online.de/aktien/gw-pharmaceuticals-spons-ads-aktie#t:3y||s:lines||a:abs||v:week||ads:null
    Ich will Ihnen ja nichts unterstellen,aber es erweckt den Eindruck,daß Sie Unbekanntes hier einstellen wollen,obwohl doch der Cannabis-Hype schon seit ca.mitte bis ende 2016 begonnen hat!
    Bei meiner Liste,war der Hoehepunkt teilw.schon ca.Anfang 2017 erreicht!
    Also, ich würde z.Z keine Cannabis-Aktie von Ihrer Liste in mein Depot aufnehmen wollen!
    ( und keinesfalls eine Anlageempfehlung)… wirklich?…..das ist nur ein Standart Text,der fast immer am Schluss angehängt wird…
    Aber es herrscht noch die Gier und man kann doch bei ihren unbekannten Entdeckungen event. noch zugreifen,oder nicht?
    Endlich…,jetzt beginnt nach meiner Nachtschicht das Wochenende und ich melde mich nach einer Mütze Schlaf wieder…Guten Morgen

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

weiterlesen

Aktien

Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

Avatar

Veröffentlicht

am

Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen