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Kryptowährungen weiter unter Druck – die große Regulierungsangst geht um

Die Kryptowährungen kamen über Nacht erneut unter Druck. Die Krypto-Börsen in Südkorea stehen noch immer unter Gefahr. Zwar konnte ein komplettes Verbot zunächst verhindert werden. Es ist aber klar, dass das Land…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Kryptowährungen kamen über Nacht erneut unter Druck. Die Krypto-Börsen in Südkorea stehen noch immer unter Gefahr. Zwar konnte ein komplettes Verbot zunächst verhindert werden. Es ist aber klar, dass das Land strenge Regulierungen im Plan hat. Für den einheimischen Krypto-Markt werden diese kaum von Vorteil sein, und es könnte viele Spekulanten aussteigen, was auch die Preise stärker unter Druck bringen würde.

Kryptowährungen vor weiterer Regulierung?

Südkorea ist nicht das einzige Land, welches jüngst über strengere Vorschriften was Kryptos betrifft, nachdenkt.  Frankreichs Finanzminister hat angekündigt, dass demnächst ein neues Krypto-Gesetz folgen wird. Er sieht die Kryptowährungen vor allem als Instrument für Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung. Währenddessen nannte der US-Finanzminister Mnuchin die Krypto-Wallets als das „neue Schweizer Bank-Konto“. Er wolle mit der G20 an neuen Regeln arbeiten.

Großer Neukundenbonus der actior AG

Welche Regulierungen schlussendlich kommen werden und wie hart die jeweiligen Länder durchgreifen werden, ist ungewiss. Für die Stimmung an den Krypto-Börsen sind die aktuellen Ereignisse aber Gift.

Was sagen die Charts?

Bitcoin dürfte bald die Unterstützung im Bereich von $11.650 und $12.000 testen. Diese muss halten, ansonsten droht eine Korrektur bis zur psychologisch wichtigen Marke von $10.000.

Ethereum hält sich erneut relativ gut. Die Unterstützung bei $1200 konnte zunächst halten. Ein klarer Bruch darunter, würde dann jedoch eine Korrektur bis zu $1075 signalisieren.

Ripple durchbrach über Nacht die wichtige Unterstützung bei $1.50. Kurzfristig ist in XRP/USD mit weiteren Verlusten zu rechnen, mit der nächsten bemerkenswerten Unterstützung nun bei $1.30.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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