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Kryptowährungen: Leichte Erholung für Bitcoin und Co

Es ist fast kaum zu glauben. Nach wochenlanger Talfahrt kommen die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple endlich mal zur Ruhe, und es gibt eine leichte…

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FMW Redaktion

Es ist fast kaum zu glauben. Nach wochenlanger Talfahrt kommen die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple endlich mal zur Ruhe, und es gibt eine leichte Aufwärtsbewegung. Ist dies das Ende der Talfahrt? Wir denken eher nicht. Dies ist nur eine Verschnaufpause und die Kurse können noch weiter fallen. Viele Anleger sind verunsichert. Es trat auch eine Welle durch harte Worte von Politikern und Zentralbanken ein, die ICOs stark zu regulieren. Hinzu kam noch der Hackerangriff in Japan. Der März war ein Monat voller Niederschläge für die Kryptowährungen. Doch man darf nicht vergessen, dass Bitcoin immer noch zehn Mal soviel wert ist wie vor einigen Jahren. Der Hype hat natürlich auch dafür gesorgt, dass sich viele Großkonzerne mit der Blockchain-Technologie beschäftigen und für sich nutzen möchten. Auch Banken prüfen diese Technologie für kostengünstige Transfers.

Die beliebteste aller Kryptowährungen Bitcoin

Er hat bei 6580 Dollar erstmal seinen Aufprall erlebt und begibt sich aktuell aufwärts in Richtung 7720 Dollar. Hier scheint Bitcoin einen Doppelboden ausgebildet zu haben. Die Unterstützung ist auch recht gut aufgestellt. Allerdings stellt das noch keinen Grund zur Entwarnung dar. Wir können uns vorstellen, dass Bitcoin sich auf diesem Niveau erstmal seitwärts bewegen könnte und zwischen 7720 Dollar und 6580 Dollar schwankt. Spekulanten konnten auch bei dieser Range gutes Geld verdienen. Allerdings ist Vorsicht geboten. Wir befinden uns immer noch in einem intakten Abwärtstrend. Kryptowährungen

Ethereum

Bei Ethereum möchten wir heute zur Darstellung zwei Chartbilder hinzufügen. Er hat auf den Weg nach unten so ziemlich alles durchbrochen was geht, und kam erst bei 356 Dollar zum Stehen. Damit hat er auch seinen Aufwärtstrend von März 2017 nach unten durchbrochen. Erst seine starke Unterstützung auf diesem Niveau lässt ihn bremsen. Hier sehen wir auch für Ethereum erstmal eine Seitwärtsbewegung, da es erstmal schwer werden wird die Unterstützung zu durchbrechen. Allerdings wie bei Bitcoin ist wohl das Ende der Talfahrt noch nicht in Sicht.

Ripple

Auch hier haben die Bären den Vorrang. Nach dem Durchbruch der 0,63 Dollar-Marke sehen wir das nächste Kursziel erst wieder bei 0,33 Dollar – auch wenn er sich den anderen beiden Kryptowährungen anschließt und sich erstmal ein bisschen erholt.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Paul M.

    3. April 2018 10:59 at 10:59

    @fmw: evetuell mal einen Bericht wert: Congressman Mooney in den USA hat eine sog. Bill vorgelegt, in der es um eine Möglichkeit des Goldstandards geht……….
    Die Stimmen nach gedeckten Währungen werden etwas lauter.

    quellen:
    https://goldsilver.com/blog/west-virginia-congressman-alex-mooney-submits-gold-standard-bill/

    https://www.youtube.com/watch?v=UIilXh7NRgc

    https://www.americanthinker.com/blog/2018/03/spirit_of_kemp_returns_in_rep_mooneys_gold_standard_act.html

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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