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Kurz und knapp: So einfach lässt sich das Hauptproblem der USA darstellen

Es ist das Kernproblem der US-Volkswirtschaft, und wurde von Donald Trump vor wie auch nach der Wahl im Kern immer wieder richtig beschrieben. Abseits von schlecht bezahlten Jobs, Staatsüberschuldung...

FMW-Redaktion

Es ist das Kernproblem der US-Volkswirtschaft, und wurde von Donald Trump vor wie auch nach der Wahl im Kern immer wieder richtig beschrieben. Abseits von schlecht bezahlten Jobs, Staatsüberschuldung, mangelnder Berufsqualifikation breiter Schichten der Bevölkerung uvm liegt das Kernproblem der USA darin, dass die Volkswirtschaft mehr importiert als exportiert.

Um die Differenz dieser beiden Summen (das Defizit) bezahlen zu können, müssen US-Regierung, Unternehmen und Bürger ständig neue Schulden machen. Im Kern ist Trumps Aussage oder auch Vorwurf schon richtig, dass beispielsweise mit Mexiko ein Handelsbilanzdefizit besteht, weil viel Produktion durch das Freihandelsabkommen in großem Umfang nach Süden wanderte. Auch wenn es umgekehrt Zugewinne für die USA gab, geht der Geldfluss unterm Strich netto nach Mexiko.

Die EU-Statistikbehörde Eurostat hat heute eine kurze globale Sichtweise zu dem Thema Im- und Exporte veröffentlicht. Hier sieht man, dass die USA letztes Jahr an den weltweiten Exporten einen Anteil von 14% hatten, aber 18% Anteil an den weltweiten Importen. Diese Differenz führt in den letzten Jahren immer zu grob gesagt 500 Milliarden Dollar Handelsbilanzdefizit in den USA. Die drei Wirtschaftsblöcke sind für fast die Hälfte des weltweiten Handels verantwortlich. China und die EU produzieren Überschüsse. Eurostat im Wortlaut:

In 2016, the EU, the United States and China recorded the world’s highest trade values in goods, together accounting for 46 % of global exports of goods and 45 % of global imports. China (17 %) recorded the highest share in world exports, followed by the EU (16 %) and the United States (14 %). As for world imports, the United States (18 %) recorded the highest share, before the EU (15 %) and China (12 %).



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