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Lufthansa mit 8.000 neuen Jobs in diesem Jahr – als würden die ganz neu entstehen

Sicherlich aus der Güte ihres Herzens? Die Lufthansa verkündet heute, dass man im gerade begonnenen Jahr 8.000 neue Mitarbeiter einstellen wird. Dabei geht es um Azubis, Vollzeit-Flugbegleiter, aber auch…

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FMW-Redaktion

Sicherlich aus der Güte ihres Herzens? Die Lufthansa verkündet heute, dass man im gerade begonnenen Jahr 8.000 neue Mitarbeiter einstellen wird. Dabei geht es um Azubis, Vollzeit-Flugbegleiter, aber auch neue Stellen bei der Lufthansa Technik. Von jeder Menge „Castings“ spricht die Lufthansa in ihrer Mitteilung. Dass es sich letztlich nur um eine „Umschichtung“ von Personal von Air Berlin zur Lufthansa handelt – kein Wort dazu!

Aber tausende Mitarbeiter einzustellen, quasi in allen Bereichen, das hört sich doch nach Wachstum an, und nicht nach Leichenfledderei! In Finanzkreisen und in der Luftfahrtbranche gibt es nicht wenige Stimmen, die der Meinung sind, dass die Lufthansa mit ihrem quasi zur Air Berlin verfrachteten Manager, der den Laden retten sollte, eine planmäßige Pleite herbeiführte, und somit die einzige nennenswerte Konkurrenz innerhalb Deutschlands abschaffte. Und nicht nur, dass man jetzt fast Monopolist ist – nein, man kann sich auch noch als Wohltäter präsentieren, der neue Jobs schafft. Dabei geht es ja lediglich darum möglichst viele der arbeitslosen Air Berlin-Mitarbeiter neu unterzubringen, und das zu sicherlich schlechteren Bezügen!

Gut, an der Monopolstellung von Lufthansa ändert sich aktuelle etwas durch das Hinzukommen von easyjet und Vueling am innerdeutschen Flugmarkt – aber bei Betrachtung des Gesamtbildes bleibt doch anzumerken, dass die Stellung der Lufthansa am innerdeutschen Markt mehr als übermächtig ist. Es ist fast die Zementierung einer beinahe Monopols, mit freundlicher und williger Unterstützung einer kurzsichtigen Bundesregierung, die unbedingt einen nationalen Champion will. Hier die heutige Lufthansa-Meldung im Wortlaut, mit glücklichen neuen Mitarbeitern:

Dieses Jahr wird die Deutsche Lufthansa AG über 8000 neue Mitarbeiter einstellen. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, die 2018 ihren Job für verschiedene Airlines der Lufthansa Group antreten. Alleine rund 2500 „Flight Attendants“ stellt Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München ein; insgesamt sollen es bei den Lufthansa Konzern Airlines mehr als 4000 sein.

Vergangenes Jahr hatte Lufthansa neben konventionellen Bewerbungsprozessen elf Flugbegleiter-Castings durchgeführt, die auf großes Interesse bei der Zielgruppe stießen. Über 4500 Kandidatinnen und Kandidaten kamen bislang zu den verschiedenen Castings, fast 6000 zu den regulären Bewerbertagen in Frankfurt. Knapp jede(r) Dritte erhielt eine Zusage.

So wie Adriana Werner. „Es war schon immer mein Wunsch für Lufthansa zu arbeiten“, berichtet die Mitte 50-jährige Neueinsteigerin, die im vergangenen Winter das Lufthansa Flugbegleiter-Casting in Offenburg erfolgreich absolviert hatte. „Flugbegleiterin zu sein, war und ist mein ganz großer Traum. Ich konnte mein Glück anfangs gar nicht richtig fassen“, freut sie sich. Der Traum vom Fliegen ist für Adriana Werner nun Wirklichkeit.

Aber auch in anderen Bereichen des Konzerns werden Mitarbeiter eingestellt. So sind bei Lufthansa Technik an unterschiedlichen Standorten rund 500 Neueinstellungen geplant, Austrian Airlines stellt ebenfalls insgesamt über 500 neue Mitarbeiter ein, neben Flugbegleitern unter anderem für den Check-In und das Cockpit, und auch in weiteren Geschäftsbereichen werden Mitarbeiter gesucht. Lufthansa ist mit 38.000 Beschäftigten größter Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen.

Für den Aviationkonzern hat die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. Im Ausbildungsjahr 2017/18 werden deutschlandweit 250 Interessierte eine Ausbildung oder ein Studium im Lufthansa Konzern beginnen. Und die Auswahl ist groß: Insgesamt zehn Studienprogramme und 30 Ausbildungsberufe, ob Werkzeugmechaniker, Systemgastronom oder Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen stehen zur Wahl.


Eine A380 der Lufthansa. Foto: Konstantin von Wedelstaedt – Gallery page http://www.airliners.net/photo/Lufthansa/Airbus-A380-841/1891305/L Photo http://cdn-www.airliners.net/aviation-photos/photos/5/0/3/1891305.jpg / GFDL 1.2

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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