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Lufthansa: Höhenflug mit Luftlöchern!

Die Aktie der Lufthansa befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend dessen erste Phase unmittelbar vor dem Abschluß steht. Die sich zeitnah einstellende Korrektur unterbricht den Höhenflug der Lufthansa vorerst..

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Eine Analyse von Henrik Becker

Die Dt. Lufthansa hat meine inzwischen 3,5 Jahre alte Prognose (Chart 1) weitestgehend nachvollzogen, wenngleich der Kursabschlag im vergangenen Jahr etwas kräftiger als erwartet ausgefallen ist. Dramatisch ist das Ganze aufgrund der ausgebliebenen Regelverletzung nicht. Meiner Lesart folgend hat der Wert ein seit´98 laufendes, auch in der Hierarchie, großes Triangle (A-B-C-D-E), als übergeordnete Welle (IV) abgeschlossen. Folgerichtig wird aktuell der sich ultimativ an ein Triangle anschließende Thrust ausgebildet. Ein Thrust ist eine zwingend fünfteilige und zudem äußerst dynamische Welle. Der zweite, aus meiner Ausgabe vom 06.06.17 stammende, Chart zeigt, daß diese Entwicklung auch schon deutlich vor der Air Berlin Pleite ihren Ursprung hatte.


(Charts durch Anklicken vergößern!)

Ausblick:

Durch den Schlußkurs oberhalb des 0.62 Retracements (16.33 €) kann Welle (E) des Triangle (A-B-C-D-E) und somit das Triangle selbst, als abgeschlossen angesehen werden. Damit befindet sich die Aktie in dem bereits eingangs erwähnten Thrust. Diese sehr dynamische Impulswelle (1-2-3-4-5) weist in aller Regel eine Länge zwischen 75 -125 Prozent der längsten internen Trianglewelle auf. Demzufolge kann das aktuell erreichte Niveau von ca. 25 € als Zielbereich der ersten Unterwelle angesehen werden. Hier angelangt muß der Trend nicht zwangsläufig beendet werden, doch stellt sich häufig eine größere Korrektur, welche dann der Ausbildung von Welle (2) dient, ein.

Im Chart habe ich bereits eine sehr positive, den Trend weiterführende, Variante (1; 2) dargestellt. Welle (2) wird sich eher seitlich ausrichten und dabei aller Voraussicht nach selbst ein Triangle ausformen. Maximal kann eine „2“ bis zum 0.76 Retracement verlaufen, ohne dabei regelverletzend in Erscheinung zu treten. Für die Lufthansa erwarte ich einen derart starken Abverkauf nicht, wie der Chart es zeigt.

Im Bereich der oberen hellroten Trendlinie ist noch einmal von erhöhtem Widerstand auszugehen; aber auch nicht mehr. Gefahren für das beschriebene Szenario kann ich dem Chart momentan nicht entnehmen. Erst der Bruch der Unterstützung bei aktuell 11.62 € (0.76 Retracement) würde diesen Zustand hervorrufen, wenngleich bereits der Bruch der 13.52-Linie (0.62 Retracement) ein ernsthaftes negatives Vorzeichen darstellt.

Fazit:

Die Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend dessen erste Phase unmittelbar vor dem Abschluß steht. Die sich zeitnah einstellende Korrektur (2) unterbricht den Höhenflug der Lufthansa vorerst. Dennoch erwarte ich keine harte Landung sondern vielmehr den Abverkauf bis zur 0.38, maximal 0.50-Unterstützung bei aktuell 17.25 / 15.28 €. Eine crashartige Performance schließe ich aktuell nahezu vollends aus. Nach dem Abschluß von (2) wird sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzen und für neue Hochs einstehen.

Mehr von Henrik Becker unter https://neo-wav.de

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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