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Mario Draghi: Headlines seiner Pressekonferenz – nicht dovish genug, und Trump droht während Draghis Rede mit weiteren China-Zöllen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die wichtigsten Aussagen des bald scheidenden EZB-Chefs in Schlagzeilen:

– es geht los – die Konditionen für die TLTROs waren weniger günstig als von den Märkten erwartet, mal sehen wie Draghi das begründet

– Draghi wiederholt znächst das, was bereits bekannt ist

– Draghi jetzt zu den Konditionen der TLTROs, die vom Mark als eher hawkish gesehen werden – deshalb der Euro höher nach der Entscheidung

– schrecklicher Ton: es wirkt, als spreche Draghi aus dem Jenseits

– Draghi: Protektionissmmus hinterläßt Spuren in der Wirtschaft

– positive Wirkung durch Negativzins nicht durch negative Effekte untergraben (FMW: echt jetzt? Die Banken werden das etwas anders sehen..)

– Daten legen nahe, dass 2. und 3.Quartal schwächer ausfallen

– senken Wachstumserwartungen:

– Kerninflation dürfte aufgrund niedrigerer Energiepreise demnnächst fallen, aber wohl nur vorübergehend

– EZB hebt Inflationserwartung für 2019 an – und senkt sie für 2020

Draghi „hat“ fertig, jetzt Fragen
——-

– Draghi: haben forward guidance ausgeweitet wegen wirtschaftlichen Folgewirkungen durch Protektionismus und Brexit

– nur geringes Risiko für Rezession

– wir hatten auf einen Handelsdeal gehofft und auf einen guten Ausgang des Brexit, aber dfiese Risiken haben zugenommen

FMW-Einschub: Trump soeben: Entscheidung über weitere Zölle gegen China wird in den nächsten ein bis zwei Wochen fallen

– Draghi zu Italien: Italien muß einen mittelfrsitigen Plan zur Schuldenreduktion vorlegen

– Draghi zu italienischen Mini-Bots (Alternativwährung): „entweder sie sind kein Geld – oder sie sind tot!“

– Finanzierungsbedingungen haben sich etwas verschärft

– heutige Entscheidungen der EZB waren einstimmig

– haben begonnen darüber nachzudenken, ob bei weiterer Verschlechterung der Lage Maßnahmen ergriffen werden müssen wie Zinssenkungen (FMW: auf dann -10%??) – die Instrumente dazu sind vorhanden

– sind weit entfernt von Normalisierung der Geldpolitik, weil die Bedingungen nicht normal sind

– Diskussion über Zinssenkungen beziehen sich auf Einlagezins


Foto: EZB

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    6. Juni 2019 15:32 at 15:32

    Nicht dovish genug ? Er muss noch ein wenig Doofheit ? als Reserve behalten, es könnten noch schlimmere Zeiten kommen, zurzeit gibt es ja nur wenig Pessimisten die von Rezession reden.

  2. Avatar

    Columbo

    6. Juni 2019 19:31 at 19:31

    Zu den Minibots sagte Draghi nicht „…oder sie sind tot“ , sondern „… oder es sind Schulden“.
    Er sagte nicht „death“, sondern „debt“! Liegt an seiner Aussprache.

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