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Marktgeflüster: Ein Jahr Trump – Fake News und Realität

Heute wenig Bewegung an den Finanzmärkten – aber eben genau heute vor einem Jahr wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt. Und als Fazit kann man sagen: die Wall Street mit ihren absurden Erwartungen und Bewertungen, aber auch die offiziellen Statistiken etwa über angeblich rekordniedrige Arbeitslosigkeit in den USA machen die Spanne zwischen Realität und Mythos immer größer. Dazu trägt Donald Trump, der noch im Wahlkampf den Finger in die Wunde gelegt hatte, mit seinen Jubelmeldungen über Allzeithochs an den Aktienmärkten maßgeblich bei – das sind jedoch reine“Fake News“!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute wenig Bewegung an den Finanzmärkten – aber eben genau heute vor einem Jahr wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt. Und als Fazit kann man sagen: die Wall Street mit ihren absurden Erwartungen und Bewertungen, aber auch die offiziellen Statistiken etwa über angeblich rekordniedrige Arbeitslosigkeit in den USA machen die Spanne zwischen Realität und Mythos immer größer. Dazu trägt Donald Trump, der noch im Wahlkampf den Finger in die Wunde gelegt hatte, mit seinen Jubelmeldungen über Allzeithochs an den Aktienmärkten maßgeblich bei – das sind jedoch reine“Fake News“! Wie die Realität wirklich aussieht, zeigen heute etwa Aussagen des angeschlagenen US-Einzelhandels-Riesen Sears: hier droht eine Kettenreaktion des Niedergangs, der den Immobilienmarkt sowie Versicherer erfassen wird..

11 Kommentare

11 Comments

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    Jana

    8. November 2017 18:19 at 18:19

    Irgendwann muss es knallen das ist klar – wem man dieSchuld gibt ist dann die Frage. Die Frage wird dann aber auf keinen Fall einfach zu beantworten sein. Obama hat in seiner Zeit massiv Schulden aufgebaut und Yellen wird ja auch oft vorgeworfen sie hätte die Zinswende erst viel zu spät eingeleitet – zusätzlich die Anleihenkäufe mit denen man die Aktienmärkte noch zusätzlich aufgebläht hat. Aber wir werden sehen – vielleicht geht das ganze auch noch ein paar Jährchen.

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      Lausi

      8. November 2017 18:53 at 18:53

      Ein paar Jährchen ganz bestimmt nicht. Fugmann ist schon ganz euphorisch – da kann es nicht mehr lange dauern! Wem soll man schon die Schuld für eine Jahrhundertkrise geben? Natürlich den US-Eliten und Politikern der letzten hundert Jahre! Oder gleich dem ganzen System! Die USA sind nur noch ein Schatten seiner selbst.

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    Zimmermann

    8. November 2017 18:44 at 18:44

    Der Kontor kommt schon noch per UpGap über die 13530 in Richtung 14000 und alle reiben sich dann wieder verwundert die Augen.

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      Michael

      8. November 2017 19:22 at 19:22

      @Zimmermann, der Kontor? Jetzt sitze ich echt auf der Leitung und reibe mir verwundert die Augen. Was genau meinen Sie? Den Vogel Kondor? Den DAX?
      Alles, was ich finden kann, ist:
      Das Kontor (hier als Beispiel aus dem Duden)
      – Niederlassung eines Handelsunternehmens oder einer Reederei im Ausland
      – (DDR) Handelszentrale, die als Mittler zwischen der Industrie und dem Einzelhandel und zur Versorgung der Betriebe dient
      – (veraltend) Büro eines Kaufmanns, einer Firma

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        Zimmermann

        8. November 2017 19:54 at 19:54

        Konter natürlich!

        • Avatar

          Michael

          8. November 2017 20:52 at 20:52

          Ahhhhhhhaa! Und ich dachte, schon wieder eine Insider-Börsen-Terminologie, die ich nicht verstehe ;)
          Den Konter würde ich keinesfalls ausschließen, es steht ja noch das Naturgesetz der Jahresendrally an, keiner weiß zwar warum, aber das muss anscheinend so sein. Ein Konter ist allerdings normalerweise ein nach einer erfolgreichen Abwehr schnell eingeleiteter Gegenangriff, was ja erst einmal einen Angriff voraussetzt. Was beim DAX die letzten zwei „bärischen“ Tage angeht, war das bestenfalls brotloser Ballbesitzfußball an der Mittellinie, um einmal die Sportkommentatorensprache zu bemühen.
          Selbst wenn der letzte Gap erst einmal bis 13.238 korrigiert werden würde, könnte man noch nicht von einem bärischen Angriff sprechen, bestenfalls von einer leichten Korrektur.
          Ich persönlich handle zwar nicht mit Aktien, sondern bin vor allem auf dem Forex- und Goldmarkt tätig. Aber interessant und spannend finde ich die Diskussionen hier allemal, auch wenn ich es etwas schade finde, dass die FMW in den Kommentaren langsam aber sicher zur puren DAX-Welt degradiert wird.

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          Wolfgang Koch

          8. November 2017 22:45 at 22:45

          Der Konter von FMW ist schon da!Milan Cutcovic,der ständig neue Höchststände verkündet.Ich war einigermassen zufrieden mit FMW nach Risse!Dass er wieder aufersteht,hatte ich nicht auf dem Schirm,!“

  3. Avatar

    Michael

    8. November 2017 19:12 at 19:12

    Also, lieber Markus, das ist Blasphemie, purer Zynismus, moralisches Gutmenschengesülze, Trump- und Amerikabashing, blanke Realitäsverweigerung und rigoroses Ausnutzen deines Webmasterstatus für perfide kommunistische, antikapitalistische Propaganda ;)
    Die Stimmen hier werden sich erheben, die dich eines Besseren belehren: Realität bedeutet $$$$$$$$$$$, nicht mehr, nicht weniger. Realität existiert nur in einer einzigen Straße der Welt, der Gegen-die-Wand-fahr-Straße (bzw. wird dort gemacht). Alles andere ist kindische, naive Utopie, Träumerei, Schwärmerei und hat hier nichts zu suchen.
    Absurde Erwartungen und Bewertungen: Egal!
    Seltsame Statistiken: Zweimal egal!!
    Feiern, jetzt! Strong long!! Jetzt erst recht!!! Das ist Realität, nicht kritisieren, aufspringen auf den längst abgefahrenen Zug, wann wirst du es endlich verstehen?
    Mach deine Millionen in der ATH-Rakete, gehe zum Offshore-Dienstleister Appleby (ob der Name Zufall ist oder wurden da vielleicht zwei Silben vertauscht) ;) und spare Steuern. Deine gesparten Steuern macht Mutti Staat mit den Zinserträgen aus neuen Schulden schon wett, da musst du kein schlechtes Gewissen haben.

  4. Avatar

    Marko

    8. November 2017 21:20 at 21:20

    Realitiät : Die Börse steigt.

  5. Avatar

    Marko

    8. November 2017 21:22 at 21:22

    Börse steigt – Und das hat hat mit Trump (so gut wie nix) zu tun !

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Apple, Amazon & Co: Ist die Tech-Party vorbei – SAP als Warnsignal?

Markus Fugmann

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Heute endlich ist es so weit: die großen US-Tech-Konzerne Apple, Amazon, Alphabet und Facebook berichten heute nachbörslich über ihre Zahlen aus dem 3.Quartal. Alleine die vier Tech-Riesen bringen 5,2 Billionen Dollar auf die Waage.

Apple und Tech-Werte zu teuer?

Aber sind bereits  Optimal-Szenarien in Aktien wie Apple eingepreist? Wolfgang Müller hat es in seinem heutigen Artikel so formuliert:

„Die besseren Wachstumsaussichten der Hightech-Werte sind zum jetzigen Zeitpunkt schon in den Kursen enthalten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der FAANG-Aktien betrug vor Kurzem etwa 61, damit hat es das Dreifache des KGVs des Gesamtmarktes erreicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Firmen in Zukunft dreimal so gute Geschäftszahlen bringen müssen, als der Gesamtmarkt, um nur die Bewertung zu erhalten. Sollte dies nicht geschehen, wäre eine Korrektur des Nasdaq unausweichlich.“

Nun hat die Senkung der Prognose von SAP eine Art Schockwelle ausgelöst – die Aktie war am Montag um 22% eingebrochen. Ist das ein böses Omen für Apple & Co – oder unterscheidet sich der deutsche Software-Konzern einfach zu stark von den US-Tech-Riesen?

Markus Koch hat darüber mit dem Tech-Investor Thomas Rappold diskutiert:

Sind Tech-Aktien wie Apple inzwischen zu teuer?

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Apple-Quartalszahlen – kurze Vorschau auf heute Abend

Claudio Kummerfeld

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iPhones von Apple

Die Apple-Quartalszahlen werden heute Abend ab 21 Uhr veröffentlicht (wegen Zeitumstellung in Deutschland schon eine Stunde früher als üblich). Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Umsatz von Apple im 3. Quartal noch bei 64,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 27 Analysten bei 63,7 Milliarden Dollar. Beim Gewinn pro Aktie lag Apple vor einem Jahr bei 3,03 Dollar, für heute werden im Durchschnitt von 30 Analysten 0,70 Dollar erwartet.

Interessant wird es zu sehen, ob Apple seinen Services-Umsatz weiter kräftig steigern kann. Im glänzenden Vorquartal von April-Juni waren alle Zahlen besser als gedacht, so auch der Service-Umsatz. Er stieg im Jahresvergleich von 11,4 auf 13,1 Milliarden Dollar. Klettert dieser Wert auch heute weiter an für das 3. Quartal, so wird damit die Hoffnung bestärkt, dass Apple sich aus seiner Abhängigkeit vom iPhone nach und nach lösen kann.

Schauen wir uns mal die Apple-Aktie an. Vor genau einem Jahr notierte sie noch bei 61 Dollar, um im Hoch bis auf 137 Dollar im September 2020 zu steigen. Bis jetzt kam sie zurück auf 111,20 Dollar. Das ist aber immer noch ein kräftiger Gewinn. Vor drei Monaten glänzte Apple mit seinen Zahlen wirklich! Die Aktie sprang in den Tagen danach von 96 auf 114 Dollar nach oben. Kann man heute erneut glänzen, weil China sich gut erholt hat, und weil die Amerikaner die letzten Monate trotz Krise stramm weiter konsumieren?

Chart zeigt Apple-Aktie im Verlauf der letzten 12 Monate

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Nasdaq: Ist eine Korrektur der Tech-Werte unausweichlich?

Ist es tatsächlich realistisch, dass der Nasdaq 100 nach seinem Anstieg von über 1000 Prozent binnen einer guten Dekade einfach so weiter klettern wird?

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Die US-Wahlen stehen in Kürze an, viele Marktteilnehmer sinnieren über mögliche Folgen für die US-Wirtschaft, aber auch für die Aktienmärkte –  vor allem dürften die heiß gelaufenen Titel aus dem Nasdaq im Fokus stehen. Seit dem Tief der Finanzkrise im März 2009 haben sich die Werte im Nasdaq 100 mehr als verzehnfacht. Doch jetzt mehren sich die Anzeichen, dass Investoren nicht mehr an die Fortsetzung der Wachstumsstory, zumindest mit dieser Geschwindigkeit, glauben.

Nasdaq: Microsoft machte den Auftakt

Die Zahlen des Software-Konzerns, die dieser am Dienstag nachbörslich bekanntgab, lagen über den Erwartungen: 30 Prozent plus bei Umsatz, 12 Prozent bei, Gewinn, die Corona-Pandemie hat die Geschäfte des Konzerns weiter beflügelt. Der Ausblick wurde hingegen mit einem Umsatzanstieg von etwa acht Prozent (ca. 40 Milliarden Dollar) taxiert, was das Problem der Highflyer, nicht nur von Microsoft, verdeutlicht: In diesem Jahr ist der Börsenwert des Konzerns bereits um ein Drittel auf 1,6 Billionen Dollar gestiegen. Die Aktie verlor nachbörslich trotz der guten Zahlen um 1,5 Prozent.

Am Mittwoch war der Wert mit minus fünf Prozent sogar der schwächste Wert im Dow Jones.

Am heutigen Donnerstag veröffentlichen die Schwergewichte im Nasdaq Apple, Amazon, Alphabet und Facebook ihre Quartalszahlen, mit den Ausblicken auf die nahe Zukunft. In jedem Fall werden die Zahlen ein Fingerzeig für das Kommende nach einer überragenden Entwicklung, nicht nur in der jüngsten Vergangenheit.

Die Entwicklung des Nasdaq ist nicht fortsetzbar

Man muss sich nur die Entwicklung der Aktienmärkte und beaonders der Aktien im Nasdaq seit dem Tief der Finanzkrise im März 2009 zu betrachten:

Nasdaq Composite plus 895 Prozent
Nasdaq 100 plus 1102 Prozent
S&P 500 plus 497 Prozent
Dax plus 328 Prozent (Kurse vom 28.10. zur Mittagszeit)

Durch das Gewicht der FANGMAN-Aktien (Facebook, Amazon, Netflix, Google, Microsoft, Apple, Nvidia) in den großen Indizes hat sich das Kurs/Gewinn-Verhältnis des MSCI World Growth nach oben geschaukelt. Mittlerweile ist es fast doppelt so hoch wie das des MSCI World Value, eine extreme Divergenz, die es nur während der Internet-Bubble um die Jahrtausendwende gegeben hat.

Klar ist die aktuelle Pandemie eine Phase, die die neuen Technologien und damit die Aktien im Nasdaq anfeuert und begünstigt, die digitale Welt inmitten des Social Distancings.

Kursgewinne locken aber seit jeher Anleger in einen Sektor, Euphorie entsteht, da leichtes Geld über einen längeren Zeitraum erzielt werden kann – die Hausse nährt die Hausse. Das Wachstum ist irgendwann satt eingepreist, gerade im Bereich der Growth-Titel hatten wir so etwas fast in einem jeden Jahrzehnt.

Das Beste ist eingepreist

Aber: Ist es tatsächlich realistisch, dass der Nasdaq 100 nach seinem Anstieg von über 1000 Prozent binnen einer guten Dekade einfach so weiter klettern wird? Obwohl das Kurs-Buch-Verhältnis auf über acht gestiegen ist und die Kurse den Unternehmensgewinnen allein im letzten Jahr um etwa 50 Prozent davongelaufen sind? Die besseren Wachstumsaussichten der Hightech-Werte sind zum jetzigen Zeitpunkt schon in den Kursen enthalten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der FAANG-Aktien betrug vor Kurzem etwa 61, damit hat es das Dreifache des KGVs des Gesamtmarktes erreicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Firmen in Zukunft dreimal so gute Geschäftszahlen bringen müssen, als der Gesamtmarkt, um nur die Bewertung zu erhalten. Sollte dies nicht geschehen, wäre eine Korrektur des Nasdaq unausweichlich.

Ist Microsoft, zweifelsohne ein Konzern mit einer Ausnahmestellung, nicht ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl? Heute kommen vier der ganz Großen im Nasdaq mit ihren Zahlen – vor allem Apple, das wertvollste Unternehmen der Welt.

Vor gut zwei Wochen habe ich die Divergenz zwischen Börsen- und Geschäftsentwicklung bei Apple schon einmal so skizziert:

Das Technologieunternehmen mit seinen 157.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 260 Milliarden Dollar (2019) hat sich binnen Jahresfrist verdoppelt und einen Börsenwert von über zwei Billionen Dollar erreicht. Soll sich dieses nur annähernd so fortsetzen mit einer weiteren Verdoppelung? Bei vier Billionen Dollar hätte man eine höhere Bewertung als die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, Deutschland, mit ihren über 44 Millionen Arbeitnehmern und Hunderten börsennotierten Unternehmen und Famillienunternehmen, in denen sich wiederum hunderte Weltmarktführer aus verschiedenen Branchen tummeln. Ehrlich gesagt, kaum vorstellbar.

Aber, um noch einmal auf den Nasdaq zurückzukommen: Im Verlauf der Internet-Bubble war der Technologieindex am 10. März 2000 bis auf 5048 Punkte gestiegen, um dann bis zum 8. Oktober 2002 bis auf 1114 Punkte zu korrigieren. Growth und Value hatte sich wieder angenähert. Klar waren die Werte damals extrem überspekuliert und bei vielen Titeln ohne Substanz. Aber die aktuelle Hausse des Nasdaq und des Nasdaq 100 mit einer groben Verzehnfachung binnen eines guten Jahrzehnts ist fundamental aus dem Ruder gelaufen.

Die Kursentwicklung des Nasdaq während der Internet-Bubble:

Die Performance des Nasdaq

Die Quartalssaison Q3 und die Reaktion der Märkte

Die heutige Situation hat es in sich. Unmittelbar vor einer ziemlich entscheidenden US-Wahl geraten die Weltbörsen ins Straucheln, dennoch erleben wir bisher eine Berichtssaison, die überaus überraschende Ergebnisse liefert: Bislang übertrafen die Unternehmen um etwa 85 Prozent die Unternehmenserwartungen, selbst die Ausblicke auf Q4 wurden bisher fast bei einem Fünftel der Unternehmen angehoben. Dennoch werden die Ergebnisse nicht honoriert und selbst bei Microsoft hatte man ein Sell on good News praktiziert.

Werden Apple und Amazon heute einen Umschwung einleiten können?

Das Hard- und Softwareunternehmen aus Cupertino, welches erst kürzlich die neue Smartphone-Generation im 5G-Netz präsentiert hat und Amazon, das jetzt vor dem Weihnachtsgeschäft sogar 100.000 Saisonarbeiter in den USA und Kanada eingestellt hat, um im Bereich der Logistik das erwartete Online-Bestellaufkommen zu bewältigen. Kann diese Entwicklung in Zukunft fortgesetzt werden? Darum geht es.

Fazit

Es ist sicherlich kein Muss für die allernächste Zeit, aber wie es die letzten Jahrzehnte gezeigt haben, ein sich immer wiederkehrender Vorgang an den Finanzmärkten – Mean Reversion, Regression zum Mittelwert, wie immer man es auch bezeichnen will. Exponentielles Wachstum, egal in welcher Branche, ist nicht aufrechtzuerhalten. Der Technologieindex Nasdaq 100 hat sich von Ende 2018 bis September 2020 mehr als verdoppelt, dies ist nur dann haltbar, wenn die entsprechenden Unternehmensgewinne steigen oder die Zahl der Aktien, durch „Buybacks“ entsprechend reduziert werden. Ist dies nicht der Fall, so kommt es irgendwann zur Angleichung von Wachstum und Kursentwicklung – auch wenn es im Zeitalter der finanziellen Repression, inklusive TINA, etwas länger dauert, es wird kommen.

Bei Einzelaktien dauert es mitunter noch etwas länger, vor allem wenn ein Unternehmenschef „magische“ Fähigkeiten besitzt.

Ist die glorreiche Zeit des Nasdaq schon vorbei?

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