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Marktgeflüster: Das Brexit-Blasen Muster! (jetzt mit Video :)

Heute hat sich ein Muster wiederholt, das wir schon beim Brexit-Votum gesehen hatten: trotz eines eigentlich im Vorfeld als negativ deklarierten Wahlergebnisses springt der britische Leitindex FTSE100 nach oben, weil das Pfund fällt . Aber die deutschen Industrieverbände warnen einhellig und sehen, im Gegensatz zu den Aktienmärkten, durch das Wahlergebnis eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen harten Brexit (also ein Austritt ohne Ersatzhandelsvertrag) mit stark negativen ökonomischen Konsequenzen für die deutsche (und britische) Wirtschaft..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute hat sich ein Muster wiederholt, das wir schon beim Brexit-Votum gesehen hatten: trotz eines eigentlich im Vorfeld als negativ deklarierten Wahlergebnisses springt der britische Leitindex FTSE100 nach oben, weil das Pfund fällt (und viele in dem Index enthaltenen Unternehmen von einem schwachen Pfund profitieren). Aber die deutschen Industrieverbände warnen einhellig und sehen, im Gegensatz zu den Aktienmärkten, durch das Wahlergebnis eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen harten Brexit (also ein Austritt ohne Ersatzhandelsvertrag) mit stark negativen ökonomischen Konsequenzen für die deutsche (und britische) Wirtschaft. Aber das hält den Dax nicht davon ab, zuzulegen. Was derzeit an den Märkten passiert, bringt das Allzeithoch der Tesla-Aktie auf den Punkt..

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34 Kommentare

34 Comments

  1. Avatar

    ubsb55

    9. Juni 2017 18:37 at 18:37

    Hallo, Markus. Während ich gerade dein Video nicht abrufen kann, schmiert der NSDQ 500 innert einer Stunde um 70 Punkte ab, ziemlich heftig finde ich.

  2. Avatar

    Tom

    9. Juni 2017 18:41 at 18:41

    Video fehlt leider… :-((

  3. Avatar

    Humeyyo

    9. Juni 2017 18:46 at 18:46

    Video?

  4. Avatar

    ubsb55

    9. Juni 2017 18:50 at 18:50

    NSDQ 100 natürlich

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Juni 2017 18:59 at 18:59

      liegt an Kommentar von Goldman Sachs, dass der Nasdaq abschmiert..
      https://twitter.com/zerohedge/status/873216404056625152

      • Avatar

        Bademeister

        9. Juni 2017 20:58 at 20:58

        @Herr Fugmann Für ein ordinäres Kommentar schmiert der Nasdaq gerade zuviel ab, die anderen Indizes ziehen nach…was ist da zu später Stunde los?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          9. Juni 2017 21:00 at 21:00

          @Bademeister, die FANG-Aktien schmieren ab, besonders hart eben Amazon; es ist wie immer: wenn das Boot zu voll ist, reicht in harmloser Tropfen Wasser als Auslöser, der es zum Kentern bringt..

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          9. Juni 2017 21:02 at 21:02

          Apple fast 5% im Minus..

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            9. Juni 2017 21:05 at 21:05

            dazu Chip-Aktien heftig abverkauft: z.B Nvidia mit -10%, die waren seit Wochen extrem gestiegen, sind von 100 im Mai auf heute im Hoch 160 – irgendwann ist das Band überspannt und es schnappt zurück..

          • Avatar

            Bademeister

            9. Juni 2017 21:07 at 21:07

            Danke für die Info, schaut nach Manic-Monday aus.
            L.G. und ein schönes Wochenende!

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            9. Juni 2017 21:11 at 21:11

            @Badmeister, Ihnen ebenso! Der Nasdaq100 eben 4% im Minus, wahrscheinlich schließt der gleich noch im Plus, zutrauen würd ich es den Amis ja.. :)

  5. Avatar

    Bademeister

    9. Juni 2017 18:55 at 18:55

    Kein Video…und Tesla fällt heute sogar!

  6. Avatar

    Daniel Berg

    9. Juni 2017 19:09 at 19:09

    Video ist da , danke!

  7. Avatar

    Walter Schmid

    9. Juni 2017 19:41 at 19:41

    Wie viele Börsianer wirklich keine Ahnung haben, zeigt in der Tat die Tesla-Aktie bestens. Aber gut, dass es diese verrückte Herde gibt. Man kann so schön viel Geld mit ihr verdienen. :-)

    • Avatar

      Gerd

      9. Juni 2017 21:49 at 21:49

      Walter Schmid, Sie sind mir ein Rätsel.
      Ich hatte mich das erste Mal im Januar mit shorts eingedeckt. Immer wieder ausgeknockt. Zuletzt immer schneller. Andauernd immer viel Geld beim Basis umswitchen verloren. Wie sie jetzt schreiben können, dass man da so schön viel Geld mit verdienen kann?
      Oder Sie meinten gar nicht sich als shortie?
      Sonst bräuchte ich nämlich mal einen Tipp, was ich anders machen muss.

      • Avatar

        Petkov

        9. Juni 2017 23:43 at 23:43

        Nicht immer dasselbe machen und andere Ergebnisse erwarten, lieber Gerd (würde der Einstein sagen). Sie denken richtig, analysieren vergleichsweise vernüftig, handeln aber falsch, da die Ergebnisse Ihrer Analysen richtigerweise den Wahnsinn der heutigen Zeit zu Tage bringen und das ist gegen den gesunden Menschenverstand. Ja, es gibt nicht viele Gründe für einen nachhaltigen Bullenmarkt und doch ist er noch da. Das geben Sie selber immer wieder zu. Aber Sie handeln ganz anders. Sieht aus, als würden Sie sich selbst bekämpfen wollen. Finden Sie Ihre Wohlfühlzone. Vielleicht ist sie nicht bei den kurzfristigen Trades. Und auch nicht bein den Short-Positionen.

      • Avatar

        Walter Schmid

        10. Juni 2017 11:19 at 11:19

        Hallo Gerd, gerne kann ich das Rätsel für Sie lüften, auch wenn mir das jetzt ein wenig Arbeit macht.
        Wenn ich hier immer mal wieder einen Kommentar wie den obigen einwerfe, kann man meine Anlagestrategie natürlich fehlinterpretieren, weil sie in 2 Sätzen nicht ausreichend erklärbar ist.
        Ich shorte, wenn ich glaube, eine Aktie, ein Index oder ein Rohstoff sind viel zu hoch bewertet und kaufe steigende Kurse, wenn aus meiner Sicht das Gegenteil der Fall ist. Und ich habe eine Gesamtausrichtung aller Investitionen, eben überwiegend long oder überwiegend short. Seit längerer Zeit short, weil ich aufgrund der sehr hohen Bewertungen amerikanischer Aktien zumindest mit einer deutlichen Korrektur rechne und aufgrund der Blasenbildungen und anderer Entwicklungen überall auf der Welt auch einen Crash für sehr wahrscheinlich halte, der ohne Frage irgendwann kommen wird, im Extremfall aber noch Jahre auf sich warten lassen kann.
        Ich renne nie fahrenden Zügen hinterher, was all die machen, die z. B. in den letzten Wochen noch Tesla-Aktien gekauft hatten. Ich setze nur selten einen Stop-Loss. Und bei Tesla schon gar nicht. Stop-Loss-Orders werden meistens „abgegriffen“. Das ist frustrierend, kostet viel Geld und führt zu keinem Erfolg. Auch wenn man noch so gut ist als Investor und/oder Trader, wird man den höchsten oder tiefsten Kurs fast nie treffen. Und wer weiß gerade bei einer Kult-Aktie wie Tesla schon, bis in welche Höhen Elon-Musk-Verliebte den Kurs treiben können? Meine erste Short-Position bei Tesla hatte ich bereits beim Kurs von 235 gesetzt, stärker eingestiegen war ich dann beim Kurs von 265/270, dann noch mal bei 300 und gestern und vorgestern dann ein weiteres Mal zu den bisherigen Höchstkursen. Wenn die Kurse dann zwischenzeitlich stark einbrechen, so wie gestern Abend, dann nehme ich aber aus meinen „Nachkäufen“ auch Gewinne mit, bevor sie wieder weg sind, sollten die Kurse anschließend weiter steigen, was oft der Fall ist.

        Wer nicht bereit ist, gegenläufige Entwicklungen auszusitzen und auch über längere Zeiträume Buchverluste zu akzeptieren, sollte insbesondere die Finger von Short-Positionen lassen. Gerade bei Kult-Aktien wie Tesla kann es immer wieder zu einem heftigen Short Squeeze kommen und das muss man einfach aushalten. Abgesehen von meinem gestrigen Trading-Erfolg mit Tesla habe ich inzwischen natürlich schon ordentliche Buchverluste in dieser Aktie aufgebaut. Ich erkenne das aber nicht als Problem, weil die Überbewertung sich damit nur weiter zuspitzt. Ich glaube zwar nicht, dass Tesla-Aktien noch auf 600 USD steigen, aber für unmöglich halte ich das nicht und würde auch das aussitzen. Das setzt aber voraus, dass man das nervlich und finanziell gleichermaßen stemmen kann. Entsprechend seines Vermögens sollte man also auf keinen Fall zu viel in einen einzelnen Wert investieren. Wie viele Anleger weltweit bin ich in Gold investiert. Gold eignet sich gut als Beispiel. Wer Gold kauft und im Zweifel nicht auch vorübergehend einen Kurs von 800 USD pro Feinunze aussitzen kann, für den ist das Sparbuch besser geeignet.

        Ich mache mich auch nie von der Entwicklung einzelner Investitionen oder Trades abhängig und halte immer mindestens 20 Short- und 20 Longpositionen, zuweilen über viele Jahre. Ich weiß, dass ich hier den einen oder anderen Komplettverlust hinnehmen werden muss. Solange aber die Gewinne die Verluste übersteigen, ist das für mich OK.

        • Avatar

          Gerd

          12. Juni 2017 10:18 at 10:18

          Danke!

  8. Avatar

    Bademeister

    9. Juni 2017 19:43 at 19:43

    Tesla fällt heute nur, weils in Katalonien ein neuerliches Unabhängigkeitsreferendum geben soll…ganz sicher.

  9. Avatar

    Walter Schmid

    9. Juni 2017 21:13 at 21:13

    Allmächtiger Gott, ich will jetzt sehen, dass du ein gerechter Gott bist. Ein Gott nicht nur für die Bullen, sondern auch für die Bären. Die Bullen feiern seit Ewigkeiten eine Party nach der anderen, sind satt gegessen und wohlgenährt. Die Bären hingegen nagen am Hungertuch und haben nur Kummer und Sorgen. Wenn du also ein gerechter Gott bist, dann lass jetzt mal die Bären ordentlich Party machen und mit ordentlich meine ich auch ordentlich. Ich dachte da so an einen DAX bei 8.500 Punkten und Tesla bei 125 USD.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Juni 2017 21:26 at 21:26

      Nasdaq mit fast doppeltem Volumen eines normalen Handelstages, also fettes Volumen – es finden Umschichtungen statt von Tech in Finanzwerte!

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        9. Juni 2017 21:27 at 21:27

        Größer Abverkauf seit einem Jahr im Nasdaq!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          9. Juni 2017 21:32 at 21:32

          Amazon hatte vorhin einen Flas Crash, verlor in 5 Sekunden 17 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung!

          • Avatar

            Gerd

            9. Juni 2017 21:41 at 21:41

            Wenn Sie das mit den 17 Milliarden am Montag noch mal wiederholen könnten – aber bei TESLA, bitte.

  10. Avatar

    Martin

    9. Juni 2017 21:45 at 21:45

    Die ETF besorgen jetzt den Rest. Der Dow ist noch unterbewertet und Gold/Silber total überbewertet. Solche Marktbewegungen habe ich in 20 Jahren nicht gesehen. Da sind sich noch viele Leute viel zu sicher (dass der Markt nur noch steigt).

  11. Avatar

    Martin

    9. Juni 2017 21:54 at 21:54

    Die Banken werden auch noch wie die Steine fallen. Letzte Rotationen.

  12. Avatar

    ubsb55

    9. Juni 2017 22:29 at 22:29

    Na hoffentlich haben die Goldmänner auch ordentlich shorts oder Leerverkäufe platziert, bevor sie die Nachricht herausgegeben haben.

  13. Avatar

    Kuperkopf

    9. Juni 2017 23:10 at 23:10

    Herr Fugmann redet sich wochenlang den Mund fusselig und nix passiert und die Goldmänner müßen nur in Feierabendlaune was zwitschern und alles schmiert ab. :D

    #GagaBörse

    • Avatar

      Wolfgang M.

      10. Juni 2017 07:47 at 07:47

      Da sieht man, wer für die großen Kursavancen verantwortlich ist. Die big US-Player. Chuck Prince von der Citigroup oder Larry Blankfein von Goldman Sachs werden nicht nochmal den Spruch bringen: „Man muss so lange auf der Party tanzen wie die Musik spielt, aber immer in der Nähe des Ausgangs“! Man wird sich von den Positionen trennen, um dann eine Abstufung des Sektors nachzuschieben. Big Money entscheidet, wann es soweit ist und nicht irgendwelche geopolitischen Ereignisse. Die Algos sorgen dann für die Sturzbäche. Gruß

  14. Avatar

    Dickbär

    11. Juni 2017 08:37 at 08:37

    @W.Schmid, Gratulation zu Ihrer Konsequenz, die sich irgendwann auch auszahlt.Anleger die anscheinend vor gewisser Zeit auf viel tieferem Niveau bärisch waren u.jetzt nach dem längsten Rally erzählen Zinsen werden nie mehr steigen u.somit Börsen nur noch steigen, geben mir zu denken.Ein sehr “ erfahrener “ Anleger meinte noch vor wenigen Tagen es gebe keine Gründe vorsichtig zu sein.Noch etwas zum Hype wie bei gewissen ELEKTRO-AUTO-FIRMEN, das ist für mich moderne gesetzlich akzeptierte HOCHSTAPPELEI die die anscheinend von vielen FINANZPROFIS unterstützt (gekauft ) wird.

    • Avatar

      PK

      11. Juni 2017 13:42 at 13:42

      also ich bin mir recht sicher, daß Tesla in 15 Jahren keine Rolle mehr spielen wird im E-Auto Markt und die Aktie möglicherweise bei 0 ist. Grund ist für mich Elan Musk und sein Größenwahn. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Tesla zu Grunde richtet.
      Ich kann trotzdem nur abraten, die Aktie derzeit zu shorten, egal wie groß das Konto ist. Die Aktie war nie auch nur 100 Dollar wert und steht jetzt bei >350. Die Shortquote ist extrem. Es ist absolut möglich, daß die Aktie in einem extremen Shortsqueeze bis 1000 steigt (kein Witz). Die Bullen haben die Bären derzeit fest an den Eiern gepackt und drücken denen langsam die Luft ab.
      Kann das vor 2 Tagen der Höchstkurs gewesen sein ?
      Möglicherweise, aber eben nur mit einer maximal 10% Chance.

      Meiner Erfahrung nach mit so totalen Luftnummer wie Tesla ist ein Einstieg in einen fallenden Markt insgesamt besser als zu versuchen, das Hoch abzugreifen.
      Die Fallhöhe bei Tesla sind 90%, da muss man nicht die ersten 20 mitnehmen.

      Ich vermute, daß eventuell die Auslieferung der ersten 3’er das Hoch markieren könnte, mal sehn.

      Ich selber hab in meinem Leben mit nichts mehr Geld verloren, als mit dem Versuch „überbewertete“ Aktien zu shorten. Man muss nicht jeden Fehler selber machen.

      P.S. Bin neulich selber Tesla gefahren. Der Autopilot hat einer kurvigen Landstrasse nachts nichtmal 20 Sekunden folgen können. Das Navi war (zumindest in DE) ein Witz und hat es nicht geschafft uns zum Ziel zu führen.
      Das Auto wird von Leuten geliebt, die in der Lage sind, jeden Anflug von Logik aus Ihrem Gehirn zu verbannen. Die Zahl dieser Leute ist aber endlich.

      • Avatar

        Walter Schmid

        12. Juni 2017 03:53 at 03:53

        @PK
        Sie erinnern sich hier wohl auch an den gigantischen Short Squeeze von ca. 2008, der VW für kurze Zeit zum wertvollsten Unternehmen der Welt machte und der Kurs auf über 1.000 EUR stieg. Ich saß an diesem Nachmittag am Rechner und traute meinen Augen nicht. Zum Glück war ich bei VW nicht investiert. Es war ein Blutbad für Shortseller. Adolf Merckle hatte angeblich 1 Milliarde EUR verloren und nahm sich später das Leben. Zu diesem extremen Short Squeeze konnte es aber nur kommen, weil es aufgrund der heimlichen Käufe von Porsche kaum noch Papiere gab.
        Ein solches Szenario ist bei Tesla eigentlich nicht denkbar, aber an der Börse ist nichts unmöglich. Short gehe ich fast immer nur mit CFD’s und schütze mich vor einem solchen Fall bei einem Anbieter, bei dem es keine Nachschusspflicht gibt. Kommt es zu einem ähnlichen Kursanstieg wie seinerzeit bei VW, halten sich die Verluste in überschaubaren Grenzen. Das setzt aber voraus, dass man nie zuviel Geld auf seinem CFD-Konto parkt. Nur was drauf ist, kann man auch verlieren. Ich habe deshalb mehrere CFD-Konten bei verschiedenen Anbietern.
        Ihre Rechnung, erst short zu gehen, wenn der Tesla-Kurs bereits deutlich gefallen ist, kann ich aus meinen Erfahrungen nicht bestätigen. Die Gefahr ist sehr hoch, dass Sie sich dann short einkaufen und die Aktie in der Folgezeit wieder um 40 Prozent nach oben geht. Auf solche Spiele lasse ich mich schon lange nicht mehr ein. Komme ich zu dem Ergebnis, dass ein Wert wie Tesla gnadenlos überbewertet ist und das Unternehmen seinen Vorschusslorbeeren nicht gerecht werden kann, selbst dann nicht, wenn es sich weiter erfolgreich entwickelt, dann shorte ich und bleibe short, solange sich die Erkenntnisse nicht ändern. Ich versuche dann aber auch, nie zu spät auszusteigen. Lieber überlasse ich die letzten Gewinne einem anderen. Dass Tesla irgendwann auf 0 geht, glaube ich jetzt nicht.
        Amazon ist auch stark überbewertet, aber diese Aktie würde ich nie shorten, denn das Geschäftsmodell erscheint mir völlig intakt, weiter stark ausbaufähig und Amazon hat im Gegensatz zu Tesla – und das ist für mich das Entscheidende – keine potente Konkurrenz.

  15. Avatar

    Chef Guru

    11. Juni 2017 16:37 at 16:37

    Chef Guru der Tesla Sekte an die Anhänger, wir verlieren im Moment 1800 Dollar pro verkauftem Auto,wenn es uns gelingt den Verlust zu halbieren, wird sich di Aktie verdoppeln! Also kaufen!

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

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