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Marktgeflüster (Video): Die Bären sind noch nicht tot!

Der Dax tritt nach der gestrigen fulminanten Rally auf der Stelle und kann damit seinen Siegszug erst einmal noch nicht fortsetzen. Ein Grund dafür ist der Bericht von Insidern, wonach Mario Draghi an der Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole teilnehmen wird und dort den Anfang vom Ende des QE verkünden könnte (dort hatte er damals die erste Andeutung auf QE gemacht). Solange die wichtige Marke bei 12730 Punkten beim Dax nicht durchbrochen ist, sind die Bären noch am Leben..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax tritt nach der gestrigen fulminanten Rally auf der Stelle und kann damit seinen Siegszug erst einmal noch nicht fortsetzen. Ein Grund dafür ist der Bericht von Insidern, wonach Mario Draghi an der Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole teilnehmen wird und dort den Anfang vom Ende des QE verkünden könnte (dort hatte er damals die erste Andeutung auf QE gemacht). Solange die wichtige Marke bei 12730 Punkten beim Dax nicht durchbrochen ist, sind die Bären noch am Leben. Ihre Chance liegt nun darin, dass morgen die US-Einzelhandelsumsätze und die US-Verbaucherpreise ebenso enttäuschen werden wie die Zahlen der drei US-Großbanken. Heute schon schwache Zahlen der US-Berichtssaison von Delta Airlines, die entscheidenden Würfel werden aber erst morgen fallen..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    walter

    13. Juli 2017 18:20 at 18:20

    In Jackson Hole,dann faellt der DAX ins Loch!
    Eigentlich sollte doch dann der DOW den Rueckwaertsgang einlegen,nach ihrer Interpretation,oder man wartet auf morgen,wie die(Fake) Zahlen ausfallen werden..

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    13. Juli 2017 19:24 at 19:24

    Sorry, aber wieso realisiert man hier nicht, dass die Notenbanken die Zinsen nicht anheben wollen, zumindest nicht schnell und in kurzer Zeit. Draghi will bei seinen Aussagen zum „erzwungenen“ Tapering allenfalls Minuszinsen abbauen, aber keinen echten Zinsanstieg. Damit näme er seinen Kritikern aus dem Norden etwas Wind aus den Segeln. Yellen registriert doch, dass die US-Wirtschaft schwächelt und zu heftige Zinsanhebungen die sichere Rezession bedeuten würden. Klar ist eine Wende in der Zinspolitik erst mal eine Belastung für die Märkte und könnte durchaus zu einem stärkeren Abverkauf führen, aber dann – QE4/QE5? Das Thema ist doch Staatsentschuldung nach der Finazkrise durch niedrige Zinsen. Was würde denn ein Zinssatz von 4% für die 2 Bio € Staatsschulden von Italien bedeuten? In Europa gibt es doch nur die Alternative Auseinanderbrechen der Eurozone/Währungsschnitt oder finanzielle Repression. Wie sagte letzte Woche der Chef eines großen Rückversicherers, er rechne noch mind. 5-10 Jahre mit niedrigen Zinsen. Damit wäre auch der Aktienmarkt gedeckelt, denn im letzten Jahrhundert korrelierten Anleihenmärkte und Aktienmärkte im langfristigen Kontext unter Berücksichtigung der Inflationsrate. Spekulationen um die Notenbankpolitik gab es zu jeder Zeit. Ich erinnere mich, wie man beim „Nuschler“ Alan Greenspan allein aus der Dicke seiner Aktentasche auf Zinsänderungen schlussfolgerte. Meine derzeitige Bewertung des ständigen Rumgeeieres der NB. Gruß

    • Avatar

      Gixxer

      13. Juli 2017 23:47 at 23:47

      So sieht es aus!

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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