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Marktgeflüster (Video): Kaufe das Gerücht, verkaufe die Tatsache!

„Kaufe das Gerücht, verkaufe die Tatsache!“ – diese alte Börsenweisheit scheint heute einmal mehr eingetroffen zu sein. Zunächst die Aktienmärkte sehr freundlich in der freudigen Erwartung des Steuerplans, dann wurde dieser „geleaket“ – und es gab sofort Gewinnmitnahmen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

„Kaufe das Gerücht, verkaufe die Tatsache!“ – diese alte Börsenweisheit scheint heute einmal mehr eingetroffen zu sein. Zunächst die Aktienmärkte sehr freundlich in der freudigen Erwartung des Steuerplans, dann wurde dieser „geleaket“ – und es gab sofort Gewinnmitnahmen. Der Grund liegt auf der Hand: aus der Vorfreude wird rasch Ernüchterung, weil sich dann schnell zeigt, dass vieles davon nicht realisierbar sein wird. Der Dax startet heute schon in Vorfreude auf den Steuerplan mit einem Aufwärts-Gap und knackte schließlich den Widertstand bei 12645 Punkten, zur nachhaltigen Überwindung der nächsten Widerstandszone bei 12670/75 hat es aber nicht gereicht. Der Euro weiter im freien Fall seit der Bundestagswahl, verstärkt noch durch die hawkishe Yellen und die US-Steuer-Euphorie..

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    madsoul

    27. September 2017 19:39 at 19:39

    bei 1,5 % plus beim russell seh ich nix von gewinnmitnahme

  2. Avatar

    madsoul

    27. September 2017 20:08 at 20:08

    korrigiere, jetzt schon +2% ? is aber echt Gewinnmitnahme

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    Masud79

    27. September 2017 20:13 at 20:13

    War ja klar dass es wieder auf Tageshoch zieht

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    Zimmermann

    27. September 2017 20:34 at 20:34

    Also ich sehe auch nicht, dass irgenwelche Fakten verkauft werden. Warum auch?

    • Avatar

      PK

      27. September 2017 21:29 at 21:29

      naja, also nachdem das 2-Seiten PDF von Trump rauskam, was er auch hätte twittern können – war ja inhaltlich nicht so detailliert – gab es schon einen Mini-Rutsch nach unten. Aber dann ist dem Markt eben wieder eingefallen, daß er ja egal was kommt am Tageshoch schließen muss – und das tut er halt jetzt.
      …was ich schon beachtlich finde gegen den starken Dollar und heute wieder steigende Zinsen am langen Ende. Aber wir sagt man so schön – der Markt hat immer recht.

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    Macwoiferl

    27. September 2017 21:37 at 21:37

    Auch das ATH beim Dow nur geträumt…

    DAX auf dem Weg Richtung 13.000…

    Doch vermutlich haben wir alle „andere Zahlen“.

    Herr Fugmann, geben Sie´s doch einfach auf – Sie raten hier nur mehr!

    Die Big Boys lesen Ihre Perma-Bearishen Geschichten hier… und kaufen bis der Arzt kommt, um Sie zu ärgern! Kaufe das Gerücht, und kaufe die Fakten, no risk, much fun. Apple kann I-Phone nicht produzieren? UP!

    Wollte mich erst Weihnachten wieder mehr bei DOW 23.000, und nun wird das wohl schon übermorgen sein?

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    madsoul

    27. September 2017 21:52 at 21:52

    Die Frage ist ja jetzt nur, fällt jetzt die 2510 S&P Bastion und ein neues ATH bei NQ oder kommt jetzt die heilsame kleine Korrektur (alles <3-4 %), bevor es wieder hoch geht. Rein logisch sollte zB der Russell genug gesqueezed haben und mir fallen da kaum noch gute News ein, die hier noch treiben könnten.

    • Avatar

      Bademeister

      27. September 2017 22:35 at 22:35

      Der Durchschnittsamerikaner zahlt schon jetzt nur 19% Steuer (CNN)…Trump hat jetzt gerade das allerletzte Pulver, wenn auch nass, verschossen. Nichts von alledem ist realistisch und umsetzbar! Alles eine Riesenshow. Jetzt schaut bald wieder Schreckgespenst Muller vorbei, China gleich morgen, Nordkorea und der Irak und der Rest der Welt in Bälde. Es gibt ab jetzt keine Steigerung der fabelhaften und wundervollen Euphorie mehr.Die Märkte haben vermutlich den Zenith erklommen, vielleicht geht noch das eine oder andere ATH durch, aber für Trump war das jetzt gerade der unwiederbringliche Höhepunkt in seiner Präsidentenzeit. Ab jetzt gehts nur noch Talwärts, nur eine Frage kurzer Zeit, bis auch die Märkte das kapiert haben werden…good night America!

  7. Avatar

    uburberg

    27. September 2017 22:19 at 22:19

    Seit Cannabis in großen Teilen der US legalisiert ist, sind die halt locker drauf.

    • Avatar

      Feldmaen

      28. September 2017 09:04 at 09:04

      Herrlich!

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    hans

    28. September 2017 08:10 at 08:10

    Der, **wie verstecke ich 100.000 in meinem Rolli** und lösche dazu mein Lanzeitgedächtnis. Also der, der jetzt Bundestagspräsident wird, da kann man nur gratulieren. Den Geobbels Preis hat er er schon.
    Man sieht es geht geht voran. Natürlich mit der Zustimmung von IM Erika.

    P.: Ich schau mal nach einem Gold Call, nächste Woche.

  9. Avatar

    Gerd

    28. September 2017 09:12 at 09:12

    Der wunderbare Film hat Geschichte geschrieben – hat ein geflügeltes Wort entstehen lassen.

    • Avatar

      Gerd

      28. September 2017 10:15 at 10:15

      …das gehört natürlich unter PK’s Kommentar zum Murmeltier.

  10. Avatar

    Beobachter

    28. September 2017 09:30 at 09:30

    @Bademeister, ist auch meine Meinung,weil das anscheinend wichtige Thema Steuersenkung
    ( = Mehrverschuldung ) hinausgeschoben wurde ,hatten wir schon mehrere Rallys u.die Hoffnung auf Steuersenkungen sind schon etwa 5 mal eingepreist.Ob u.wie sie kommt, könnte in beiden Fällen negativ sein.

  11. Avatar

    madsoul

    28. September 2017 10:41 at 10:41

    Und wenn wir rational noch so richtig liegen mögen, werden die Indizes weiter laufen (leider), jetzt ist erst mal Quartalsdressing, dann kommt die Story mit frisches Geld zu Monatsanfang, dann Zweifel an der Zinserhöhung, dann ein paar executive orders, dann die Quartalszahlen (entweder super oder nicht so schlecht wie befürchtet, aber QIV wird bestimmt toll), NK macht nix(hier wirklich zum Glück), und dann ist ja Oktober eh ein historischer Gewinnmonat, und dann ist ja Endspurt angesagt. Und damit wir Realo-Shorties noch ein paar Euros versenken dürfen, gibt es eben alle 14 Tage mal einen “ hui 50 Punkte runter, jetzt kommt die Trendwende“ Tag, den man gepflegt wieder hochkauft. Ohne Sinn und Verstand, aber wen interessieren 10.000 Stellen weniger im Retail, eine Amazon die keinen Gewinn macht, eine Facebook und Google, die einfach nur Werbeeinnahmen aus der Analogen und TV Welt umverteilen. Und weil grade alle von DAX über 12700 ausgehen gilt dann halt mal nicht die Regel, dass die Masse falschliegt, das kommt dann erst wenn wir zwar bei 13000 stehen, aber ein Euro von 1,15 auf einmal ganz doll schlecht für uns ist, da ja so viele Dax Unternehmen in Amerika produzieren und BMW und Daimler bei den SUV weniger Gewinn machen. Oder irgend eine andere krude Erklärung. Die Märkte sind und bleiben ein Tipico für Nadelstreifen, und ich gehör leider zu denn die immer wieder falsch tippen. That’s life, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, deshalb bleibe ich erst mal weiter US short in der Hoffnung auf eine gesunde 3-5% Korrektur noch in 2017 ohne vorher nochmal 2-3% nach oben zu gehen. Bei aller Phantasie wäre ja ein Jahresendstand auf jetzigen Niveaus alles andere als schlecht, und das es in 2018 nochmal so nach iben geht in US wäre m.E sportlich, und die Investmentjungs brauchen ja auch noch Luft, damit die Boni sprudeln.

  12. Avatar

    Altbär

    28. September 2017 19:42 at 19:42

    Man findet immer Argumente für steigende Börsen.Die Überraschung ist dann umso grösser wenn die heile Aktienwelt zu Ende geht,wann immer das sei.Immerhin gibt es tausende von Bänkern ( alle unter 29 Jahren ) die noch nie eine richtige Korrektur erlebt haben u.dann gibt es noch tausende von älteren Bänkern die schon 3-4 Korrekturen erlebt haben ( alle 5-7Jahre ) die auch glauben,dass es immer nur aufwärts geht. Verständnis für die Jungen u.ein Kompliment für die“ Erfahrenen „

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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