Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Plötzlich ist der Dax stark – aber..

Plötzlich ist der Dax (und andere europäische Indizes wie der Eurostoxx) stark, während die Wall Street mehr oder weniger auf der Stelle tritt! Ein wichtiger Grund dafür dürfte sein, dass die Stimmung der Dax-Investoren eher pessimistisch war (nach dem hawkishen EZB-Protkoll), während in den USA sowohl institutionelle Anleger als auch Privatanleger euphorisch (sprich: bereits „all-in“ investiert) sind und der drohende government shutdown für Verunsicherung sorgt..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Plötzlich ist der Dax (und andere europäische Indizes wie der Eurostoxx) stark, während die Wall Street mehr oder weniger auf der Stelle tritt! Ein wichtiger Grund dafür dürfte sein, dass die Stimmung der Dax-Investoren eher pessimistisch war (nach dem hawkishen EZB-Protkoll), während in den USA sowohl institutionelle Anleger als auch Privatanleger euphorisch (sprich: bereits „all-in“ investiert) sind und der drohende government shutdown für Verunsicherung sorgt. Der Dax durchbrach den kurzfristigen Abwärtstrend mit dem Bruch der 13300er-Marke, dann kam sofort Dynamik auf, möglicherweise begünstigt durch den heutigen kleinen Verfall. Aber ein Risiko bleibt: sollte der Parteitag der SPD am Wochenende sich gegen die große Koalition aussprechen, wäre das aus Sicht internationaler Investoren wohl ein Negativ-Faktor..4

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Forexmonkey

    19. Januar 2018 21:36 at 21:36

    Was bedeutet der Shutdown für die Märkte?

  2. Avatar

    Michael

    19. Januar 2018 22:00 at 22:00

    Seltsam, die plötzlich einbrechenden Erwartungshaltungen in USA, haben sie doch die letzten Monate eine vergleichbare Rally gefeiert wie die Zitteraale an den Aktienbörsen. Machen den Befragten da vielleicht die Kontostände ihrer 20 Kreditkarten im Geldbeutelchen Sorgen, die steigenden Zinsen, die ganz unten auf ihren Kontoauszügen aufgelistet sind? Oder die Eskapaden und Verwirrungen ihres gloriosen Präsidenten? Oder die schleichende Einsicht, dass das wunderbarste und großartigste Land dieser Welt bei 192 anderen Staaten dieses Planeten zusehends Skepsis, Feindseligkeit oder sogar offene Feindschaft schürt?
    Soll das Faultier Donnie erst einmal Golf spielen und zufrieden zur Kenntnis nehmen, wie die Demokraten in Wonderland wieder einmal zu opportunistischen Luschis werden, wie einst stolze und großartige Sozialdemokraten in DE ihr letztes verbliebenes Hemd, den allerletzten traurigen Rest von Stolz und Identität verzocken (vorausgesetzt, ein unterwürfiger Vertrauter zeigt ihm eine Karte, wo DE überhaupt liegt).
    Wen interessiert es wirklich, Millionen verfolgen lieber gebannt Laura Dahlmeier und Richard Freitag… Die Welt hat also andere, wesentlich wichtigere Probleme, um die sie sich kümmern muss ;)

  3. Avatar

    Gerd

    19. Januar 2018 22:31 at 22:31

    Hinsichtlich der Sicht des Auslands auf Frau Merkel.
    „Vielleicht verwechselt man Stabilität mit Lethargie“

    Danke sehr, zum finanzmarktweltlichen Wochenausklang haben Sie mir noch was zum Auflachen beschert.

    • Avatar

      leftutti

      20. Januar 2018 00:43 at 00:43

      @Gerd, der Begriff stabil wurde durch einen kleinen Tippfehler eines labilen Genies mit freundlicher Hilfe der weltweiten Lügenpresse leider zu schnell verbreitet und überbewertet.
      Das Angie ist nicht lethargisch, sondern abwartend und perfide hinterfotzig, denn den schwarzen Peter für all die vorherrschenden Miseren hat sie in der öffentlichen Meinung dadurch den naiven Sozialdemokraten zugespielt.
      Genau so, wie 39% von Wonderland nun den armen Donald bedauern, weil er keine Kugeln auf dem grünen Rasen schubsen darf, nur weil die selbstsüchtigen Demokraten gegen die selbstlose und soziale Fortführung der Kinderversicherungen stimmen könntenn:
      https://finanzmarktwelt.de/amateurstunde-im-weissen-haus-loest-neues-drama-um-government-shutdown-aus-78866/
      Ich bin, was Sie angeht, weiterhin optimistisch, dass Sie irgendwann verstehen werden, dass Mr. President’s Theater analog nach vergleichbaren Regeln spielt, wie das Theater unserer Chefin und ihres langjährigen Lehrmeisters zuvor.

      • Avatar

        Gerd

        22. Januar 2018 16:23 at 16:23

        @leftutti, heeeh? Warum sagten Sie das, was ich jetzt erst von Ihnen lese, mir und nicht Herrn Fugmann?

        Ich bedanke mich artig bei Herrn Fugmann für seine oben von mir zitierten Worte, weil sie bei mir gut ankamen und Sie antworten daraufhin mir!?
        Und erzählen mir auch noch was von Gott, der Welt und von Staatsoberhäuptern.

        Aber auch Sie bekommen ein Dankeschön von mir. Dafür dass Sie meine unterschwellig vorhandenen Meinung ein bisschen gefestigt haben, Sie würden auf dieser Seite hauptsächlich deshalb schreiben um anderen mehr oder weniger gute Ratschläge zu erteilen.

  4. Avatar

    TraderBs

    19. Januar 2018 23:34 at 23:34

    Auf der Stelle treten die US Märkte immer noch nicht. Heute wieder Ath zum Close im Sp500 und seit September 2017 praktisch korrekturlos – dank Geldpolitik und fiskalischen Impuls!

  5. Avatar

    M.d

    19. Januar 2018 23:46 at 23:46

    Ihr habt in euren kommentaren etwas wichtiges vergessen.
    Wünsche allen ein schönes wochenende verbunden mit viel ruhe.
    Schaltet mal alle ab. Es gibt wichtigeres wie nur die verlogene welt des „geldes“.
    Also in diesem sinne

    • Avatar

      Lausi

      20. Januar 2018 05:04 at 05:04

      Ich will nur eins: Geld & Gold & den Segen des Pabstes :-)
      Schönes WE

  6. Avatar

    leftutti

    23. Januar 2018 01:56 at 01:56

    @Gerd, wie Sie ja selber schreiben, haben Sie all die Diskussionen und Kommentare vom 20. und 21. Januar nicht mitverfolgen können und erst gut 60 Stunden später den Post von mir gelesen. Der Zusammenhang kann Ihnen daher verständlicherweise nicht geläufig sein.
    Diesen will und kann auch ich Ihnen jetzt nicht mehr näher erläutern, weil das Thema bereits längst wieder durch und vorbei ist (rechte Kommentarspalte, was weg ist, ist weg und nur schwer wieder nachzuvollziehen, Sie haben das selbst bereits des öfteren „angemahnt“, Sie können natürlich gerne suchen und zusammenpflücken).
    Aber in meinem Kommentar geht es nicht einmal im Ansatz darum, Sie persönlich zu kritisieren. sondern vielmehr darum, Gemeinsamkeiten zu sondieren (Merkel, Trump, Lethargie, Stabilität, Labilität und Markus Fugmanns Zitat). Ich bin mir bewusst, dass Sie vor kurzem Seelenverwandte wie den Bauer, seine Frau und den V verloren haben, dass die liebe Jana argumentativ schwankt und schwächelt, dass Sie sich auf dieser Plattform langsam einsam und verloren fühlen müssen, aber auch laut eigener Aussage einen positiven Prozess der Selbsterkenntnis und Selbstkritik durchlaufen haben.
    Der Schmerz und die Unsicherheit darüber fördert sicher Ihre Ansicht, dass ich hauptsächlich deshalb schreibe, um anderen mehr oder weniger gute Ratschläge zu erteilen. Das macht persönlich mich wiederum traurig und nachdenklich: Obwohl Sie mich nicht kennen und nur sehr wenige Kommentare von mir zu lesen bekommen, fällen Sie ein so vernichtendes persönliches Urteil?
    Objektiv betrachtet erteilen nämlich andere (auch o.g.) über das Jahr verteilt täglich durchschnittlich 2 bis 20 mehr oder weniger gute Ratschläge, während Sie die Kommentare vom Besserwisser leftutti sicherlich durchschnittlich nicht öfter als 2 Mal pro Woche ertragen müssen.

  7. Avatar

    Gerd

    24. Januar 2018 10:12 at 10:12

    leftutti, jetzt muss ich schon wieder „heeh“ schreiben.

    Zu Ihren zwei Sätzen am Anfang:
    Hat das in irgendeiner Weise was damit zu tun, wann ich Ihre Antwort gelesen hatte?
    Wesentlich ist nur, dass Sie Ihre Antwort geschrieben haben unmittelbar nachdem mein Lob auf Herrn Fugmann veröffentlicht wurde.

    Aber es gibt Wichtigeres. Lassen wirs im Raum schweben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

weiterlesen

Aktien

Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen