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Marktgeflüster (Video): Politische Börsen haben lange Beine!

Stimmt der Börsenspruch: „Politische Börsen haben kurze Beine“? Vielleicht doch nicht, das zeigt schon die Reaktion der Märkte auf die Aussagen des nordkoreanischen Aussenministers, wonach die USA Nordkorea den Krieg erklärt hätten (wegen des „travel bans“). Der Dax dürfte die langen Beine der Politik im Gefolge der Bundestagswahlen wohl auch noch zu spüren bekommen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Stimmt der Börsenspruch: „Politische Börsen haben kurze Beine“? Vielleicht doch nicht, das zeigt schon die Reaktion der Märkte auf die Aussagen des nordkoreanischen Aussenministers, wonach die USA Nordkorea den Krieg erklärt hätten (wegen des „travel bans“). Der Dax dürfte die langen Beine der Politik im Gefolge der Bundestagswahlen wohl auch noch zu spüren bekommen – entweder weil es zu Neuwahlen kommt wenn die Jamaika-Koalition nicht zustande kommen sollte, oder weil die FDP in der Regierung die derzeitige Europa-Politik nicht mehr mitmachen wird – der Euro fällt daher heute. An den US-Märkten der Nebenwerte-Index Russell2000 mit neuem Allzeithoch, aber der Nasdaq stark unter Druck, vor allem wegen Apple und Facebook

28 Kommentare

28 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    25. September 2017 18:32 at 18:32

    @Herr Fugmann Sollte nicht diese Woche von Trump bzgl. Steuerreform etwas Neues kommen?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 18:35 at 18:35

      @Bademeister, die führenden Köpfe in der Trump-Administration sind sich uneinig, daher noch nix, siehe hier:
      https://twitter.com/CNBC/status/912350774931451904

      Derzeit sind sie auch noch mit dem Versuch beschäftigt, eine Gesundheitsreform hinzukriegen, wird aber wie es aussieht nicht klappen..

      • Avatar

        Bademeister

        25. September 2017 18:44 at 18:44

        Danke!

  2. Avatar

    Marko

    25. September 2017 18:43 at 18:43

    Ja aber Markus, prinzipiell ist ein fallender EUR gerechtfertigt und dies schon VOR der Bundestagswahl bzw., der EUR war viel zu stark, auch vor dem Hintergrund des Zinsabstandes EUR/USD.
    Prinzipiell ist ein schwacher EUR gut für den Dax & Co und sogar für die Amis, da man in Europa „shoppen“ gehen könnte, da die Amis meiner Meinung nach sowieso zu teuer sind.

    Klar ist auch, ich als FDP stell ein 10 Punkteplan „Themenplan“ hin, ob alle Punkte erfüllt werden ist eine andere Frage.
    Alle werden so oder so Kompromisse machen (Hauptsache , die Richtung stimmt), eine Jamaica-Koalition wäre natürlich einmalig seit 1949, aber wir haben auch erstmalig die Nazis im Bundestag, nebst einmalig schwachen „Volksparteien“, wobei man bei der SPD schon sagen könnte, welche Volkspartei ?

    • Avatar

      Bademeister

      25. September 2017 18:52 at 18:52

      @Marko Wer will schon shoppen gehen, wenn in zwei Tagen (gefühlt) der grosse Sommerschlussverkauf beginnt?

      • Avatar

        Marko

        25. September 2017 23:20 at 23:20

        Der kommt aber nicht, der SSV, irgendwann habt Ihr Bären eine Chance, aber gegen die Windmühlen der Notenbanken anzukämpfen, das kann man machen und man kann Glück haben. Schwierig wird es !
        Ich verstehe die Kritik am Markus nicht, er ist doch ein Bär , genauso wie ich ein „Herr Risse-Bulle“ bin, ich bin teilweise noch krasser als Herr Risse… :D

        Na und, eines sollte doch klar sein, das hier ist KOSTENLOS !
        Das hier ist keine Anlageberatungsseite, wieso diese negativen Kommentare gegenüber Markus ? Verstehe ich nicht ? Das ist eben eine Zeit, in der die Bären es schwer haben ?Fairness gegenüber finanzmarktwelt.de wäre von Euch aus, keine Adblocker einzuschalten.

        • Avatar

          Marko

          26. September 2017 00:10 at 00:10

          Wie ich schon sagte, wenn die Amis schlau sind, gehen sie jetzt auf „Shopping-Tour“.

  3. Avatar

    Marko

    25. September 2017 18:58 at 18:58

    Ginge es hier „nur“ um Schwarz-Grün, nebst der CSU, wäre die Koalition so gut wie durch, wer hätte das vor 10-15 Jahren gedacht ? Neuwahlen gilt es zu vermeiden !

    Einfach mal abwarten…

    • Avatar

      Bademeister

      25. September 2017 19:29 at 19:29

      Die Wahl ist gelaufen! Wen interressierts noch, etwas überspitzt bemerkt. Hang Seng Future fällt schon ganz ordentlich. Mutti bekommt heute innerliche Panik, weil sie mit ihrer altbewährt phlegmatischen Art nichts mehr bewirken werden kann und hält sich die Tür zur GROKO offen, Jamaica wird vermutlich nix. Eigentlich eine Schande, dass die Frau die stärxte Kraft im Land sein soll und weiterhin jede Art von Fortschritt und Entwicklung bremsen darf. Da braucht man sich über AfD & Co. nicht wirklich wundern…danke Mutti. Der DAX bleibt jetzt mal Mitläufer von Nordkorea, Iran und dem blonden Undinisten….

  4. Avatar

    PK

    25. September 2017 19:00 at 19:00

    die Situation mit Nord Korea wird möglicherweise unterschätzt.
    Kim hat angekündigt, auch Flugzeuge ausserhalb der Grenzen angreifen zu wollen.
    Ich vermute, als Reaktion wird Trump die B-1B also genau da fliegen lassen.
    Eine Eskalation steht wohl bevor.
    Der Anstieg des Gold Preises ist (noch) moderat, könnte aber weiter gehen.
    Interessant auch der Anstieg der 30-jährigen T’s und die fallenden Zinsen am langen Ende. Hier ist ganz klar die Message der FED ad absurdum geführt – am Bondmarkt glaubt auch keiner das Geschwafel der FED.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      25. September 2017 20:02 at 20:02

      Dies erscheint mir nicht ganz logisch zu sein. Was will Kim mit seiner Raketen- und Atombombenentwicklung erreichen? Dass ihn die US-Armee nicht angreift und vielleicht auch die Sanktionen zurückgenommen werden. Wenn er ein amerikanisches Flugzeug außerhalb seines Territoriums attackiert, gibt er Trump eine völkerrechtliche Vorlage, den Verteidigungsfall. Südkorea und Japan könnten zur Seite stehen – der Suizid für das nordkoreanische Regime. Trump könnte sich in der Folge als siegreicher Feldherr gegen eines der ärmsten Länder feiern lassen. Nordkorea steht im kommenden Winter vor einer humanitären Katastrophe (Missernte, ausreichend Öl und Kohle fehlen). Ein Angriff von Seiten der Nordkoreaner ist völlig irrational und wäre nur mit finaler Panik zu erklären. Aber warum wird Kim als der „Irre“ tituliert?

      • Avatar

        Matthias

        25. September 2017 22:04 at 22:04

        Warum Siegreich? Das ist längst nicht sicher. Nordkorea hat eine Armee mit 1,3 Millionen Soldaten. High-Tech Waffen bedeuten nicht unbedingt den Sieg, wie man in Afghanistan und Co sieht. Und man kann wohl davon ausgehen, dass bei einem Angriff mindestens eine Atomwaffe in Richtung Südkorea oder Japan geschossen wird. Daher darf es eigentlich keinen Krieg geben.

      • Avatar

        PK

        26. September 2017 07:36 at 07:36

        ich persönlich kann mir irrationales Vorgehen bei Kim Yong Un gut vorstellen.
        Ebenso bei Trump, der ist aber immerhin von Leuten umgeben die ihn irgendwie bremsen können, Kim nicht.

        • Avatar

          Gerd

          26. September 2017 09:42 at 09:42

          War es nicht bei vielen Kriegen so, dass sie eigentlich nicht hätten begonnen werden dürfen, weil dem eine völlig irrationale Entscheidung zugrunde lag? So gesehen, ist auch in Nordkorea nichts ausgeschlossen (Mal abgesehen davon, dass einem Krieg grundsätzlich was Irrationales anhaftet).

          • Avatar

            Wolfgang M.

            26. September 2017 10:16 at 10:16

            Gerd, klar sind Kriege irrational und der Aggressor hat oft eine größenwahnsinnige Sicht der Situation. Es muss aber ein Quentchen an Wahrscheinlichkeit vorherrschen, den militärischen Konflikt gewinnen zu können – mit welchem Ziel auch immer. Dies erscheint mir in dieser absurden Auseinandersetzung nicht gegeben zu sein. Worauf könnte Kim hoffen, wenn er ein US-Kampfflugzeug abschießt? Dass Trump sagt, “ oh jetzt wird es ernst, vielleicht sollten wir an den Verhandlungstisch zurückkehren?“ Nordkorea gegen die NATO – vielleicht kann ich mich auch nicht in die irrlichternde Denkweise dieses Mannes hineinversetzen.

    • Avatar

      Gerd

      26. September 2017 10:47 at 10:47

      Wolfgang, ich wollte unterstreichen, was PK meinte.
      Für uns als Außenstehende mag das alles irrational sein – der Kim (oder auch der Donald) sehen das aber jeder für sich u. U. völlig anders als wir.
      Und im Nachhinein sagt man dann bei Kriegen immer, das war von vornherein ein völliger Schwachsinn, sowas anzufangen.
      Das würde Kim dann hinterher wahrscheinlich auch sagen – wenn er denn in seinem womöglich Hunderte Kilometer ausmachenden Tunnelsystem überlebt hat.
      Im Hinterkopf haben wir ja sogar ab und zu noch die Hoffnung, dass das ganze nur Säbelrassen sein könnte und lediglich ein abgekartertes Spiel zum beiderseitigen Vorteil ist.
      Aber wenn nicht – dann können wir froh sein, wenn die Börsen 30% tiefer wieder etwas halt fänden. Wobei die Finanzen dann wohl schon das geringste Problem wären.

  5. Avatar

    Jana

    25. September 2017 21:30 at 21:30

    das Gesetz mit dem Alterspräsidenten zeigt auch die teilweise völlig undemokratischen Zustände – furchtbar sowas…..wird eine andere Partei stärker, dann ändert man einfach mal die Gesetze um das Erstärken zu verhindern – widerlich……Jeder kann in das AfD Parteiprogramm schauen, das ist an keiner Stele menschenverachtend oder ähnliches. Bezüglich RUS fordern die sogar eine friedliche Beziehung und nicht diese Kriegstreiberei unserer Regierungsparteien, die mit Militär zusammen mit der NATO nach Osten zieht. Die AfD will auch den Volksentscheid – das ist Demokratie in reinnatur. Unsere tollen Parteien CDU und SPD wollen das nicht, die ach so tollen Demokratie-Verehrer.

    • Avatar

      Matthias

      25. September 2017 22:08 at 22:08

      Was die Parteispitzen so von sich geben ist durchaus Menschen verachtend.
      Und von undemokratisch kann man eigentlich auch nicht reden, weil die gewählten Vertreter die „Regeln“ geändert haben. Wenn die das so abgestimmt haben, ist es doch demokratisch. ;-)

      • Avatar

        Jana

        25. September 2017 23:37 at 23:37

        Hallo Matthias, wenn man bei der Wahl die Programme und Ziele eher sekundär sieht und dafür eher auf die Personen schaut dann ok – aber bitte bei allen Parteien. Von der SPD ein H. Edathy der Kinderpornografie über den bundestagsserver herunterlädt und eine Frau Hinz die sich mit gefälschten Lebenslauf in den Bundestag einschleusen und sich so mehrere 10.000 Euro Steuergelder ergaunert. Bei den Grünen ein Chef der wohlweißlich das es verboten ist bei sich Cannabis anbaut und ein H. Beck der mit Crystal Meth handelt. ….
        Usw…..man kann sich diese Fälle bei allen Parteien heraussuchen…Warum machen es die Medien und Leute wie Sie nur bei der AfD?

        • Avatar

          Matthias

          26. September 2017 10:07 at 10:07

          Viele andere Parteien sind auch nicht toll, das stimmt. Es ging bei Ihnen aber um die AfD, daher bitte keine Unterstellungen. ;)
          Im übrigen halte ich die AfD für deutlich gefährlicher als die etablierten Parteien, die von der AfD sind mir viel zu weit rechts.

          • Avatar

            Gerd

            26. September 2017 10:13 at 10:13

            „deutlich gefährlicher“

            Darf ich mal fragen, wo Sie für sich die konkrete Gefahr sehen?

          • Avatar

            Jana

            26. September 2017 14:38 at 14:38

            Achso? Wer trägt den teilweise Miterverantwortung für Krieg im Nahen Osten? Und wer ist für die Waffenlieferungen in Krisengebiete verantwortlich? Das sind die Regierungspartei, die schon viel Blut an ihren Händen kleben haben. Die AfD hatte nie was zu sagen – andere schon. Leider projizieren die Medien derart Viel Auf die AfD ohne mal über das Komplettversagen der Altparteien zu sprechen. Ich weiß nicht warum die AfD gefährlicher sein soll als Parteien die selber schon für Krieg mit verantwortlich waren! Das sugerieren zwar unsere Massenmedien – allerdings ist bekannt das das nicht unbedingt die ungeschminkte objektive Wahrheit sein muss.

          • Avatar

            Matthias

            26. September 2017 19:59 at 19:59

            @Gerd
            Ich halte die AfD für sehr rechtsradikal und radikal nationalistisch. Das sehe ich als sehr gefährlich an. Zudem wird immer wieder Hass geschürt, z.B. gegen nicht weiße Deutsche. Wenn das immer weiter getrieben und hocheskaliert wird, platzt die Blase irgendwann. Anhänger werden mutiger und greifen andere an (wegen Hautfarbe, Religion, etc.).

            Ich hoffe das die nächste Regierung erfolgreicher sein wird und nicht noch eine weitere Protestwahl droht. Die AfD somit wieder verschwindet und sich selbst zerlegt.

            @Jana:
            Mitverantwortung? USA, Briten, Russen und alle übrigen Waffenlieferanten wie z.B. auch Deutschland. Die AfD wird aber mit Sicherheit keine Lösung dafür sein. Berichtet wird darüber auch durchaus, die meisten Menschen interessiert es aber nicht so. Medien sind auch gewinnorientierte Unternehmen. Daher wird über das geschrieben, was Leser bringt. Da muss man also durchaus auch die Leser mitverantwortlich machen (zu viel Interesse an Klatsch, zu wenig an wirklich ernsthaften).

          • Avatar

            PK

            26. September 2017 21:11 at 21:11

            Gestern war an sich eine recht gute Analyse von Patzelt, der meinte es wäre sogar positiv, daß die AFD endlich im Bundestag wäre.
            Damit fühlen sich die Rechts-Aussen auch politisch repräsentiert und haben ein Ventil. Die AFD werden sich schon selber entzaubern, sie sind ja aktuell schon fleissig dabei. Schade eigentlich, denn man könnte eine Partei durchaus im Bundestag gebrauchen, die ab und zu den Finger auf die Wunde legt und gleichzeitig für Leute wie mich wählbar ist.
            Die AFD mit Glauland ist indiskutabel. Nicht unbedingt aufgrund der Programmpunkte, sehr wohl aber aufgrund der Personen.

            Ganz übel gestern die Aussage von Habeck (Grüne), der die Ängste der Bevölkerung vor der Einwanderungswelle nur als „Projektion“ beschrieb und diese Überfremdungssorgen gerade nicht ernst zu nehmen, sondern als eine „Projektion“ zu begreifen: „Diese Menschen projizieren ihre Abgehängtheit auf Flüchtlinge.“
            Er fordert also dazu auf, die Sorgen NICHT ernst zu nehmen.
            Dabei hat genau das meines Erachtens zur aktuellen Stärke der AFD geführt.

          • Avatar

            Gerd

            26. September 2017 21:56 at 21:56

            @Matthias, vielen Dank, dass Sie geantwortet haben.
            Freut mich aber zu lesen, dass das, was sie als Gefährdung einstufen bisher doch nur reine Mutmaßungen und Unterstellungen sind, „w e r d e n mutiger und greifen … an“.

            Seit mindestens eineinhalb Jahren ist es in der Realität jedoch bereits genau umgekehrt. Das braucht man gar nicht mehr nur befürchten, es ist in der Gegenwart bereits Fakt (über den die Medien sich allerdings großteils in Schweigen hüllen).
            AfD-Sympathisanten sind ihres Lebens nicht mehr sicher und sind schon reihenweise zu Behinderten geschlagen worden (nebst Zerstörung von Hab und Gut).
            Zudem werden ganz normale Menschen – keine „unnormalen“ Afd-Anhänger- jeden Tag mit dem Messer verletzt, fast jede Woche gibt es mindestens einen Messertoten, alle paar Tage geschehen bereits in der Gegenwart Vergewaltigungen und Sexualdelikte.
            Und zwar von Menschen, die noch nicht so lange hier leben. Straftaten gab es immer, aber diese kommen jetzt noch massivst oben drauf.
            Bedenken Sie auch, dass z.B. Menschen aus Afghanistan seit mindestens drei Generationen nur im Krieg gelebt haben.
            Die haben zum Überleben in ihren Reflexen ein Verhalten programmiert, was in einer friedvollen Umgebung völlig unangemessen ist.

            Von den Anschlagstoten und der Vielzahl der dabei „lediglich“ Verletzten, die jedoch zeitlebens wie Kriegsversehrte dahindarben müssen, mag ich fast gar nicht reden. Da steht unserem Land das Schlimmste sowieso noch bevor. Und die Altparteien werden absolut gar nichts dagegen tun. Obwohl bekannt ist (BKA), dass es Tausende „Gefährder“ gibt, von denen jeder bereit ist, einen Anschlag zu verüben. Da haben wir sie schon wieder, die gegenwärtige Gefahr, nicht die von Ihnen durch die AfD lediglich vermutete.

            Aber ich glaube, Sie haben womöglich dahingehend recht, dass wenn die Zustände in Deutschland sich so massiv verschlechtern sollten, dass irgendwann 75% der Bürger die AfD wählen werden – womöglich dann sogar auch Sie – dass dann Ihre dunklen Ahnungen Realität werden könnten. Also wollen wir mal gemeinsam hoffen, dass die AfD nicht so stark werden muss.

            Das braucht sie ja auch gar nicht. Sie wirkt ja auch jetzt schon. Das, was Sie jetzt der AfD vorwerfen (Rechtsradikal, hetzerisch) hätten Sie vor zwei Jahren der CDU/CSU, FDP oder SPD auch vorgeworfen, wenn die sich damals schon so verhalten hätten wie heute. Oder umgekehrt, das was einige Altparteien heutzutage vorhaben, dafür ist die AfD vor zwei Jahren bereits als Nazipartei, rassistisch u.s.w. übelst beschimpft worden.

            P.S.: noch mal zu Ihren vorurteilsbelasteten Ängsten. Womöglich gehören oder gehörten Sie auch zu denjenigen, welche der AfD unterstellten, sie würde Homosexuelle ausgrenzen oder später sogar „verfolgen“. Kann ja sein – es wird ja viel geschrieben.
            Dann darf ich drauf hinweisen, dass die Spitzenkandidatin der AfD, Frau Dr. Weidel, bekennend homosexuell ist. Eine starke AfD (nicht die läppischen 12,5%) stellt einen Garant für die Sicherheit der homosexuellen Mitbürger dar. Die werden nämlich jetzt schon und in Zukunft verstärkt ihres Lebens nicht mehr froh werden, weil sie unter der Fuchtel des Islams schwer zu leiden haben werden. Die AfD ist genau so wenig homophob wie die SPD pädophil ist, weil ein einzelner Herr Edathy damit aufgefallen war.

            Zudem zeigt mir Ihr Statement, dass Sie annehmen, die AfD wäre ausländerfeindlich.
            Das ist ebenso wenig richtig, wie die Unterstellung die AfD sei homophob.
            Deshalb erwähne ich, dass es sich bei der Lebenspartnerin von Frau Dr. Weidel um eine Frau aus Sri Lanka handelt.
            Weiterhin möchte ich in dem Zusammenhang noch erwähnen, dass (laut offizieller Wahlanalyse) ausgesprochen viele Bürger mit Migrationshintergrund die AfD gewählt haben, weil es gerade auch sie sind – die nicht gerade zu den Privilegierten gehören – die unter dem auch jetzt noch intaktem Zustrom arg zu leiden haben. Sei es durch steigende Mieten, Konkurrenz bei der Wohnungssuche oder durch gedrückte Löhne und zunehmend befristete Arbeitsverhältnisse.

            Also, Matthias, jetzt erst mal einen angenehmen Restabend bzw. einen guten Tag, falls sie erst morgen wieder lesen. Wir hoffen einfach mal, dass irgendwie alles gut wird.

  6. Avatar

    Jana

    25. September 2017 22:58 at 22:58

    Mal noch was tolles was ich gefunden habe – Zwangsbehandlung von deutschen Bürgern…..scheinbar gibt es ein neues Gesetz dazu…von den Mainstreammedien erfährt man die wichtigen Sachen ja eh nicht mehr. Kann ja jeder mal dazu Googlen der will. Hier das Video von YouTube – darunter ist ein Link der auch zur Quelle führt. https://youtu.be/MkT-eKHUu-8

  7. Avatar

    Marko

    26. September 2017 01:13 at 01:13

    Schwarz-Grün damals zu heute hat sich so verändert.

    Was ich damit sagen will : Die FDP ist das riesengroße Problem für „Jamaica“, ich hoffe, dass sich alle auf einen Konsens einigen können, es geht um Deutschland, gegen die AfD !
    Bitte keine Neuwahlen….

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

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Wer betreibt diese Netzwerke?

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Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

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Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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