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Marktgeflüster (Video): Über Kreditereignisse

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Ein in Deutschland nicht ganz unbekannter Börsenmoderator sagte heute: ich sehe kein Kreditereignis (also Zahlungsausfälle bis hin zu Pleiten) am Horizont. Hmm – ein Blick über die Alpen wäre da hilfreich: in Italien crashen die Banken weiter, die Risikoprämien für italienische Staatsanleihen steigen rasant. Warum? Weil die Märkte davon ausgehen, dass es eben zu einem „Kreditereignis“ kommen wird (extrem hohe Quote fauler Kredite). Noch viel extremer aber ist die Lage in China, wo das Platzen der Kreditblase (Unternehmensanleihen, Schattenbanken – siehe dazu den Artikel „Warum China explodieren wird!“) nur eine Frage der Zeit ist.
Wie auch immer: die extrem wichtige Unterstützungszone bei 9300 Punkten hat erst einmal gehalten im Dax. Und morgen die EZB-Sitzung, von der niemand etwas erwartet (also das genaue Gegenteil zur letzten Sitzung!). Aber die Chance ist faktisch hoch, dass Mario Draghi auf die Pauke hauen wird – und das wäre dann der kurzfristig so dringend benötigte Rettungsanker. Zumindest kurzfristig…

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Thomas

    20. Januar 2016 19:57 at 19:57

    Vielleicht sollte dieser Börsenmoderator auch mal Ihre Videos anschauen.

    Man müsste mal zurück rechnen, seit wann dieser Moderator zu einem Einstieg in Aktien rät bzw. davon spricht, dass man in Aktien investiert sein muss.
    Ich kann mich auf jeden Fall an ein solches Video erinnern, als der Dax bei 11.400 Punkten stand, also ca, 18% höher als jetzt.
    Sicher hat er zwischendurch auch immer wieder gesagt, dass es noch etwas runtergehen kann, aber immer wieder hieß es: „Man muss investiert sein.“

  2. Avatar

    Mr. Jones

    20. Januar 2016 20:50 at 20:50

    Absolut Richtig! Allerdings ist China nicht alleine mit einer Kreditblase, dass muss man auch Global in Betracht ziehen.

  3. Avatar

    Gerhard

    21. Januar 2016 00:49 at 00:49

    Nach diesem Rebound sieht es aber schon wesentliche besser aus! :-)

  4. Avatar

    Matthias

    22. Januar 2016 15:09 at 15:09

    Nicht nur Italien, sondern die gesamte Südzone stehen wieder auf der Tagesordnung!
    http://www.solidaritaet.com/neuesol/2016/3/bailin.htm

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

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Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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