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Marktgeflüster (Video): Wenn das schief geht..

Die Aktienmärkte schienen gestern nach oben auszubrechen – und drohen nun nach unten durchzuknallen. Die Citigroup warnt: der Chart des S&P500 habe frappierende Ähnlichkeiten mit dem Chartverlauf kurz vor dem Crash am 07.10.1987..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wenn das schief geht – macht es bums! Die Aktienmärkte schienen gestern nach oben auszubrechen – und drohen nun nach unten durchzuknallen. Die Citigroup warnt: der Chart des S&P500 habe frappierende Ähnlichkeiten mit dem Chartverlauf kurz vor dem Crash am 07.10.1987. Und in der Tat ist die derzeitige Konstellation ja durchaus brisant: Sorgen um etwa die Deutsche Bank, der stark aufwertende Dollar, die Möglichkeit, dass die EZB ihr QE eingrenzt – mit anderen Worten: dass die Notenbanken ihre Geldpolitik straffen wäre eine giftige Erfahrung für die drogensüchtigen Aktienmärkte. Dazu der Wahlkampf in den USA, der immer weiter eskaliert etc. Der Dax jedenfalls stieg über den zentralen Widerstand – aber die Chance, dass es sich dabei um einen Fehlausbruch handelte, ist nicht gering..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    leser

    11. Oktober 2016 18:33 at 18:33

    Ist der Widerstand im Tageschart nicht eher das Hoch vom 22.09.? Das lag bei 10705. Bis knapp dahin ist der Dax heute auch in der Spitze gestiegen, konnte sich aber dort nicht halten. Also ein kleines Doppeltop > eher bärisch, insbesondere in der Gesamtschau mit S&P und Ölpreis.

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    christian Miehe

    11. Oktober 2016 19:30 at 19:30

    Ja, natürlich – die Welt geht mal wieder unter.
    Genau wie die vorhergehenden Dutzende Finanzkatastrophen der letzten 2 Jahre…

    Langsam wird’s lächerlich.

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      Markus Fugmann

      11. Oktober 2016 19:31 at 19:31

      @Christian, da haben Sie ja einen bemerkenswert langen Horizont mit zwei Jahren..

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        Michael Bross

        11. Oktober 2016 20:00 at 20:00

        geile Antwort, Herr Fugmann. Chapeau

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    Lossless

    11. Oktober 2016 20:09 at 20:09

    Wie immer gute Einschätzung, Markus. Haben Sie einen Link Frankreich Parlament vs. US Justiz?

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    Lossless

    11. Oktober 2016 20:23 at 20:23

    Danke Ihnen!

    • Avatar

      Markus Fugmann

      11. Oktober 2016 20:23 at 20:23

      sehr gerne!

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        Lossless

        11. Oktober 2016 21:23 at 21:23

        • Avatar

          m.d

          12. Oktober 2016 01:26 at 01:26

          Hört Helmut Schmidt, ab der 17`ten Minute zu. Er geht auf die Lohnentwicklung der Arbeitnehmer ein und verlangt hier, daß die Politik höhere Löhne zulassen sollte um die Inlandsnachfrage anzukurbeln. Dieser Mann war ein ehrlicher und wahrer Sozialdemokrat.

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    Thomas F.

    11. Oktober 2016 22:02 at 22:02

    Das wäre der erste crash mit Ansage. Naja, wer es glaubt. Aber wie immer….“es rappelt“ in der Kiste und uhhhh…und …ahhhhh….und hier bricht auch gleich alles zusammen und deswegen und überhaupt und ja, bald geht es los…..krach*könnte*könnte, aber vielleicht auch erst morgen.

    Wer weiß das schon!

    Herr F. auf jeden Fall nicht!

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    Lossless

    11. Oktober 2016 22:15 at 22:15

    @Thomas bitte immer auf 24 Stunden schauen! Hier sagt niemand es kommt zu einem Crash. Hier wird sehr kritisch die Märkte beobachtet… mehr nicht. Und: es wird auch hinterfragt warum es so oder so ist.

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    oscar

    11. Oktober 2016 22:53 at 22:53

    @ petkov , cooler beitrag, könnt mich kugeln. wenns nicht so verdammt realistisch und gefährlich wäre. feine neue welt die hier diese politirren herbeigerufen haben….in welchem auftrag ist letztendlich leider auch sonneklar. der irrsinn regiert die, die sich verwundert fragen ob sie es seien…lol.

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Coronavirus: Diese 2 Unternehmen liegen bei Medikamenten vorn!

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Symbolbild für Coronavirus

Pharma-Unternehmen investieren ungern Geld in Impfstoffe für seltene Krankheiten. Zu groß sind die unternehmerischen Risiken, zu gering der potenzielle Umsatz. Anders sieht es beim Coronavirus aus. Ein Impfstoff gegen das hoch ansteckende Coronavirus verspricht ein potenzielles Milliardengeschäft zu werden. Schnellere Umsätze versprechen Mittel, die die Virenvermehrung bei bereits infizierten Patienten hemmen. Im Rennen um die Zulassung eines solchen Mittels liegen derzeit zwei Unternehmen vorn: Gilead und vor allem Fujifilm!

Gilead testet ihr Corona-Mittel bereits in China!

In China laufen bereits klinische Studien mit einem experimentellen Medikament von Gilead Sciences. Das US-Unternehmen erwartet die Ergebnisse der Tests mit Remdesivir an 761 Patienten am 27. April. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, dürfte bei Gilead die Kasse klingeln. Mit dem Grippe-Medikament Tamiflu konnte der Hersteller Roche nach dem Ausbruch der Schweinegruppe allein in einem Quartal eine Milliarde Schweizer Franken umsetzen – und bei diesem Medikament war die Wirksamkeit gegen die Schweinegrippe hoch umstritten, denn der Wirkstoff wurde bis dato eigentlich nur gegen die gewöhnliche Grippe eingesetzt und sollte die Vermehrung der Viren im Körper hemmen. Mit dem Coronavirus sind bereits jetzt deutlich mehr Menschen infiziert als es die Schweinegrippe je vermochte – entsprechend größer dürfte die Nachfrage nach dem neuen Mittel sein.

Gilead Sciences entwickelt jedoch keinen neuen Impfstoff speziell gegen das Coronavirus. Vielmehr wird genauso wie bei Tamiflu ein Mittel eingesetzt, das eigentlich gegen andere Erkrankungen entwickelt wurde. Remdesivir wird bei Ebola-Erkrankungen eingesetzt und soll auch hier die Vermehrung der Viren im Körper hemmen. Es ist also kein Impfstoff, der gesunde Menschen gesund bleiben lässt, sondern lediglich ein Medikament, das die Folgen der Infektion lindern soll.

China kopiert Gileads Coronavirus-Mittel einfach!

Bevor Hersteller Gilead von einem Einsatz in China profitieren kann, muss China erst einmal ihren von anderen Ländern schon seit längerem kritisierten Umgang mit geistigem Eigentum ändern. Gilead sträubt sich dagegen, Remdesivir auf breiter Front in China auszurollen, da China Gilead bis heute nicht den angestrebten vollen Patentschutz für das Medikament zusprach. Von acht Patenten hat Gilead erst drei. Schlimmer noch: Während Gilead noch darauf wartet, die eingereichten Patente zu bekommen, haben Forscher aus Wuhan eigene Patentanträge für die Behandlung mit dem Remdesivir-Wirkstoff eingereicht und chinesische Unternehmen produzieren den Wirkstoff zur Bekämpfung des Coronavirus bereits. Sollte China Remdesivir ohne Erlaubnis einsetzen und den US-amerikanischen Entwickler außen vor lassen, dürfte das bei einem potenziellen Phase-2-Handelsabkommen zu einigen Problemen für China führen.

Diese Probleme hat Fujifilm nicht. Fujifilm, bekannt für Foto-Filme, ist inzwischen ein in diversen Branchen aktiver Mischkonzern. Ein Teil des Unternehmens befasst sich auch mit innovativen Behandlungsmethoden und Medikamenten. Japans Gesundheitsminister verkündete am Wochenende, dass das Land plane, das Medikament Avigan als Behandlungsmethode zu empfehlen. Avigan kam vor sechs Jahren genauso wie Remdesivir ohne spezielle Zulassung bei der Behandlung von Ebola zum Einsatz und ist eigentlich wie Remdesivir gegen Influenza gedacht. Nun soll das Mittel auch gegen das Coronavirus helfen.

Fujifilm hat bereits eine Corona-Medikamentenzulassung in China bekommen!

In China bekam Fujifilm bzw. deren chinesischer Lizenznehmer nach ersten Tests an Patienten bereits vor neun Tagen eine auf fünf Jahre befristete Zulassung für das Medikament für die Behandlung bei Coronavirus-Infektionen. Fujifilm bekommt vom chinesischen Partner eine Umsatzbeteiligung.

Ein echter Impfstoff gegen das Coronavirus dürfte deutlich mehr Umsätze versprechen, da er nicht nur bei bereits infizierten Patienten eingesetzt werden würde, sondern auch und vor allem bei möglicherweise Milliarden noch gesunder Menschen. An einem Impfstoff arbeiten unter andem Sanofi und GlaxoSmithKline. Wenngleich das Umsatzpotenzial größer ist, dürfte der Markt die Aktien dieser beiden Unternehmen kaum so pushen wie de von Fujifilm. Denn während Fujifilm und Gilead für ihre Mittel notfalls eine Ausnahmegenehmigung für den Einsatz bei bereits infizierten Patienten bekämen und sofort Umsatz machen können, dürften die Behörden bei Impfstoffen auf ein deutlich zeitaufwendigeres Zulassungsprocedere bestehen. Schließlich sollen damit noch gesunde Menschen behandelt werden, die bei einem schlecht getesteten Medikament unter Umständen Schaden nähmen.

Interessant ist, dass der Aktienkurs von Fujifilm intraday nur kurzzeitig auf die Meldung reagierte, dass Japan deren Medikament gegen das Coronavirus empfehle. Dass in China bereits die Zulassung erteilt wurde, wirkte sich auch nicht auf den Aktienkurs aus. Dagegen schießt Gileads Kurs in die Höhe, obwohl China das Medikament einfach unlizensiert herstellt. Verrückte Welt an der Börse!

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Wie Phoenix aus der Asche: Microsoft erfindet sich neu – Werbung

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Lieber Börsianer,

Microsoft ist eines der erfolgreichsten Unternehmen der Weltgeschichte. Bill Gates schuf mit der Gründung im Jahr 1975 die Grundlage für ein Milliardenimperium, das ihn lange Zeit zum reichsten Menschen der Erde machte. Es ist erstaunlich, wie viele Gewinne das Unternehmen in wenigen Jahrzehnten angehäuft hat. Mit dem Betriebssystem Windows und dem Office-Softwarepaket eroberte Microsoft zuerst die Büros und schließlich die heimischen Wohnzimmer. Die quasi-monopolistische Stellung auf dem PC-Markt erwies sich als absolute Goldgrube. Doch mit der Zeit wurde der Konzern träge. Konkurrenten wie Apple eroberten Marktanteile und die Bedeutung des klassischen PC’s schrumpfte mit der Etablierung von Smartphones & Co. Microsoft wurde bereits als fallender Riese tituliert. Zwischen 1999 und 2012 stagnierte die Aktie unter hohen Schwankungen. Doch wer Microsoft bereits abgeschrieben hatte, lag falsch.

Microsoft verdient immer noch Milliarden in seinem Kerngeschäft mit Betriebssystemen und Bürosoftware. Ein Teil des Geldes wurde in neue Geschäftsfelder investiert. Es wurden Teams aufgebaut, die neue technische Möglichkeiten ausloten und zur Geschäftsreife führen sollen. Auf diese Weise kam auch ein junger indischer Informatiker zu Microsoft, der große Träume hatte. Sein Name ist Satya Nadella. Nadella bewährte sich und sollte bald eine völlig neue Geschäftseinheit von Microsoft leiten: Die Cloud-Sparte. Mit der Plattform Azure schuf Microsoft völlig neue Möglichkeiten für seine Kunden. Cloud Computing gilt heute als absoluter Wachstumsmarkt. Nadella ist mittlerweile seit 2014 CEO von Microsoft und hat den Konzern zu alter Stärke zurückgeführt. Satya Nadella hat Microsoft vom behäbigen Riesen wieder in ein kraftvolles Unternehmen mit ehrgeizigen Zielen verwandelt. Das Unternehmen gehört heute wieder zu den…..

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Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

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Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

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