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Max Otte über das absehbare Bargeldverbot, seine Enttäuschung über Trump – und warum er „heiß“ auf Aktien ist..

Max Otte, der vor allem dadurch bekannt geworden ist, weil er vor der damaligen US-Immobilienkrise gewarnt hatte („Der Crash kommt“) zeigt sich nun enttäuscht von Donald Trump, dessen Wahl er in deutschen Talk-Shows begrüßt hatte. Er steht dem derzeitigen Finanzsystem durchaus kritisch gegenüber, hält Aktien aber im Grunde für den besten Krisenschutz, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen sollten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Max Otte, der vor allem dadurch bekannt geworden ist, weil er vor der damaligen US-Immobilienkrise gewarnt hatte („Der Crash kommt“) zeigt sich nun enttäuscht von Donald Trump, dessen Wahl er in deutschen Talk-Shows begrüßt hatte. Er steht dem derzeitigen Finanzsystem durchaus kritisch gegenüber, hält Aktien aber im Grunde für den besten Krisenschutz, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen sollten. Genau das scheint der Grund zu sein, warum er, wie er sagt, „heiß“ auf Aktien sei (und vergißt dabei nicht, mehrfach sein von ihm gemanagtes Vermögensverwaltungsprodukt zu erwähnen..:


Max Otte
Foto: IFVE – Bild aus Unternehmensarchiv, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15184669

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    SMArtTrader

    20. Juni 2017 16:15 at 16:15

    Hab den Fonds von M.O. seit August 2014 im Musterdepot: Performance 1,63%.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Juni 2017 16:20 at 16:20

      @SMA, na da hat er den Dax ja um Meilen geschlagen :)

      • Avatar

        SMArtTrader

        20. Juni 2017 16:48 at 16:48

        Oder im Vermögensverwalter-Sprech:

        „Wir haben es allen Turbulenzen zum Trotz geschafft, ihr Depot wertstabil zu halten und Sie vor Verlusten zu schützen!“ – OK, allerdings exkl. Fond- und Verwaltungskosten betrachtet…

        ;-)

        • Avatar

          PK

          20. Juni 2017 17:38 at 17:38

          so sieht halt die Performance aus, wenn man Aktien über Jahre gegen den drohenden Crash absichert. Letztendlich kann man dann einfach flat bleiben.
          Aber immerhin hat ja Otte etwas gewonnen. Gönnen wirs dem Trump-Fan halt.

  2. Avatar

    Dickbär

    20. Juni 2017 18:22 at 18:22

    Der Herr Otte hat sich in Trump getäuscht, er ,der Aktien nach dieser Notenbankrally noch als sicherste Anlagen sieht ,wird sich auch darin täuschen.Er als Aktienfan der keine Absicherungen macht hätte mit seinen Portfolios in den letzten Jahren Riesengewinne machen müssen, hat er das gemacht?Es gibt sicher neben vielen überbewerteten Aktien einige gute Titel,bei einer grösseren Korrektur werden aber auch diese an Wert verlieren .

    • Avatar

      Wolfgang M.

      20. Juni 2017 20:00 at 20:00

      Ich habe es schon einmal geschrieben. Als ich vor einem halben Jahr Professor Otte in einer Talkrunde gesehen habe, wie er mit seiner halben US-Staatsbürgerschaft Donald Trump verteidigt hat, war er für mich unten durch. Trotz heftiger Gegenargumente wollte er nur das Gute bei Trump sehen. Man kann sich zwar in manchen Dingen irren, aber ein Wirtschaftsexperte, der so daneben-liegt????

  3. Avatar

    gast78912

    1. Juli 2017 21:56 at 21:56

    Ich habe das Video nicht gesehen, aber ich teilte anfangs (ohne zu wissen, wie Herr Otte dachte) die eher „positiven“ Gefühle in Sachen Trump. Nicht, weil er so unheimlich nett und frauen-freundlich daherkam. Aber einfach, weil er Hoffnung aufkommen ließ, dass er sich mal weniger „kaufen“ lassen würde von den Machthabenden überall, die die ganze Politik bestimmen mittlerweile. Und weil er nur das offen sagte (America first) was andere Präsidenten vor ihm GENAUSO krass praktizierten oder noch schlimmer, aber immer hinter einer Maske aus Pseudo-Moral versteckt.
    So gesehen fand ich auch, dass es mit Trump höchstens etwas besser werden könnte.
    Aber ich fürchtete eine Atom-Eskalation.
    Und inzwischen ist er wahrscheinlich auch einfach eingeknickt vor diversen Erpressungs-Möglichkeiten der Mächtigen. Wenn die wollen, dass ein Präsident durch den Schlamm gezogen wird von Medien, dann erreichen sie es. Wenn sie jemanden absetzen wollen, dann schaffen sie es. Irgendwie. Da mache ich mir nichts vor.

    Ich habe etwas gegen den ständigen Mainstream-Hype: Immer ist irgendeine Meinung oder Haltung gerade „in“: Erst war es der Wilkommens-Zirkus mit Kuscheltieren am Bahnhof. Dann war es das Anti-Trump-Gerede. Jetzt ist es gerade die Freundschaft zu Frankreich? (aus der dann angeblich auch automatisch folgen muss, dass wir natürlich unser Sozialsystem mit denen „teilen“?)…

    Ich habe genug von Europa-Getue. Immer ist dann von Frieden die Rede: Als hätte es in den zig Jahren vor der EU keinen Frieden und Freundschaft zwischen den Ländern gegeben?

    Die Leute plappern alle zu viel nach. Das ist echt erschreckend. Alle sind sooooo manipulierbar..

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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