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Gold/Silber

Michael Borgmann: Silber und Schweizer Franken

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am

Im Silber geht es aktuell darum, ob ein Boden ausgebildet wird. Eigentlich sollte der Weg nach oben anstehen. Dies möchte ich im Video näher besprechen. Beim Euro gegen den Schweizer Franken könnte ein Anstieg möglich sein. Die konkreten Signale für Silber und den Franken können Sie hier kostenlos einsehen.

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Anleihen

Marktüberblick zum Wochenende: Glaubt die Börse dem US-Militär nicht?

Veröffentlicht

am

Das aktuell beherrschende Thema an der Börse ist der Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman. Wer war es, was ist da passiert? Die USA haben ziemlich schnell ein Video hervorgezaubert, auf dem angeblich zu sehen sei, wie iranische Soldaten auf einem Schnellboot eine Haftmine von einem Öltanker entfernen, weil sie nicht explodiert war. Aber den späteren erfolgreichen Angriff auf den Öltanker zeigt das Video nicht. Ob es der Iran war? Vielleicht ja, vielleicht nein. Oder vielleicht auch iranische Kommandeure, die auf eigene Faust handeln?

Wie auch immer. Wenn man sich heute die Marktreaktionen anschaut, dann darf die Frage erlaubt sein: Glaub die Börse dem US-Militär nicht? Glaubt man an ein Fake-Video? Oder ist den meisten einfach klar, dass dieses Video ja nun mal keinerlei Angriff auf den Öltanker zeigt, und dass es von daher keinen Beweis für einen Angriff durch den Iran gibt? Wir halten uns bei einer konkreten Bewertung raus, und können nur Fragen stellen. Das Problem für die USA ist wohl, dass ihre Seriosität in Sachen Beweislieferung seit den Fake-Beweisen für den Irak-Krieg im Jahr 2003 im Eimer ist.

Der Aktienmarkt jedenfalls reagierte von gestern bis heute überhaupt nicht ängstlich auf diese mögliche Krise. Der Dow ist seit gestern früh bis jetzt um 70 Punkte gestiegen, der Dax notiert exakt +-0 seit Bekanntwerden der „Tanker-Krise“. Im folgenden Chart haben wir Dax und Dow übereinander gelegt und das Bekanntwerden der Angriffe eingekreist.

Dax und Dow

Und der Devisenmarkt? Im folgenden Chart schauen wir mal auf Euro vs USD. Links eingekreist haben wir eine winzige, ganz kurze Reaktion zum Tanker-Angriff. Sie ist aber eigentlich nicht mal erwähnenswert. Denn danach lief EURUSD mehr als 24 Stunden fast seitwärts. Erst heute (Pfeile) kam durch die Konjunkturdaten in den USA ein klein wenig Bewegung in den Markt, und der Dollar wertete gegen den Euro ein wenig auf.

Euro vs USD

Und sonst? Die Zeichen für eine Konjunktureintrübung mehren sich. Russland hat heute seinen Leitzins gesenkt, und will wohl bald weiter senken. Der Grund: Die Wirtschaft laufe schwächer als bislang gedacht. Die Internationale Energie-Agentur spricht heute von nachlassender Öl-Nachfrage. Dass die Institutionellen Anleger auch eine weitere Verschlechterung der Konjunktur erwarten, sehen wir am Ehesten im Anleihemarkt. Die extrem wichtige und auch international stark beachtete deutsche Bundesanleihe (10 Jahre Laufzeit) weist heute eine weiter fallende Rendite auf. Sie fiel heute im Tief auf -0,269%. Einfach unglaublich. Zum Jahresanfang 2019 lag die Rendite noch mit 0,25% im Plus.

Rendite 10 Jahre Bund

Gold

Wohl die Kombination aus dem Konjunkturabschwung, Handelskrieg und den Tanker-Angriffen lässt Gold spürbar steigen. Viele Analysten sind der Meinung, dass mehr Potenzial auf der Aufwärtsseite vorhanden ist. Wie wir es heute früh schon sagten. Nach dem Überschreiten des Hochpunkts bei 1.346 Dollar aus Februar ist der Weg charttechnisch nach oben erstmal frei. Heute stieg Gold bis auf 1.358 Dollar. Bis jetzt kam es wieder zurück auf 1.348 Dollar. Also: Die Flucht in die Sicherheit ist im Gold erkennbar, aber aktuell hat die Angst auch wieder abgenommen. Aber Handelskrieg, Tanker und Co bieten wohl auch nächste Woche die Möglichkeit für einen steigenden Goldpreis.


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Gold

Öl

Und das liebe Öl? Wenigstens hier hat man den USA geglaubt, und jagt den Ölpreis gnadenlos nach oben, weil ein Krieg zwischen Saudis und USA gegen den Iran bevor steht? Offensichtlich glauben auch die Termintrader am Ölmarkt nicht so richtig an die große Kriegsangst für die Region. Zwar reagierte der Ölpreis gestern mit gut 2 Dollar nach oben. Im Chart haben wir den Anstieg eingezeichnet. Aber danach folgte bis jetzt erstmal eine Seitwärtsphase. Wie es weiter geht? Ganz schwer zu sagen. Natürlich kann die Lage weiter eskalieren, und Öl schießt weiter nach oben. Aber die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt eine kurze Halbwertzeit für solche Zwischenfälle. Möglich ist, dass sich der Ölmarkt in den nächsten Tagen wieder der globalen Konjunkturschwäche und der damit einhergehenden Nachfrageschwäche widmet. Das würde natürlich auf einen fallenden Ölpreis deuten.

Öl

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Gold, Dax und Öl im Fokus

Veröffentlicht

am

Gold ist am höchsten Punkt des Jahres angekommen. Auch die aktuelle Lage im Dax möchte ich ansprechen. Öl ist heute der „Trade des Tages“. Haben Sie ihn noch nicht abonniert? Der Service ist völlig kostenfrei. Sie können ihn einfach beim Klick an dieser Stelle abonnieren, und können täglich eine Tradingidee im Detail lesen.

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Gold/Silber

„Nicht auf steigendes Öl setzen“, und warum Gold weiter steigen könnte

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am

Von

Von Naeem Aslam, Chief Market Strategist bei ThinkMarkets

WTI-Öl und Brent-Öl sind seit Jahresbeginn um fast 10,93% bzw. 12,50% gestiegen. Diese prozentualen Gewinne haben eine besondere Bedeutung, wenn wir die Dinge aus der Sicht der Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums betrachten. In den letzten zwei Tagen haben Spekulanten ihr Bestes getan, um die Preise nach oben zu treiben, nachdem bekannt wurde, dass genau am Donnerstag zwei Öltanker im Golf von Oman angegriffen wurden. Betrachtet man die Geschichte, so könnte ein solches Ereignis die Preise leicht um 5-7% nach oben treiben, aber dieser besondere Vorfall führte nicht zu ähnlichen Bewegungen bei den Ölpreisen. Wir sahen, dass die Rohölpreise aufgrund dieses Ereignisses um 2% höher stiegen, aber diese Gewinne deckten lediglich die wöchentlichen Verluste.

Externe Kräfte sollten den Krieg im Nahen Osten nicht fördern

Der Grund dafür ist ziemlich einfach, dass die Ölpreise nicht explodieren wie 1991 während der US-Operation „Desert Storm“ gegen den Irak. Einfach ausgedrückt, wir haben immer noch eine riesige Menge an Öl, und das hält den Deckel über den Ölpreis. Betrachtet man die jüngsten Daten von der EIA, so zeigt sich, dass die Rohölvorräte immer noch steigen. Die Zahl stieg um 15,7 Millionen Barrel, was den größten monatlichen Anstieg darstellt, der für den Monat Mai bis 1991 zurückreicht.

Das soll nicht heißen, dass die andauernden Konflikte nicht mehr aufgelöst werden können

Die externen Kräfte sollten sich nicht in die Angelegenheiten des Nahen Ostens einmischen. Das liegt daran, dass es die Situation nur noch verschlimmern wird. Die USA geben dem Iran eindeutig die Schuld für diese jüngsten Angriffe auf Öltanker, während der Iran die beschuldigenden Aussagen ablehnt. Der Nahe Osten ist ein sehr sensibler Teil der Welt. Wir haben den Iran und Saudi-Arabien, die beide seit Jahrzehnten in unkonstruktiven Dialogen gefangen sind. Externe Kommentare und Einschaltungen verschlimmern die Situation in der Region nur noch. Erinnern Sie sich, dass die USA in den 1980er Jahren ein ziviles iranisches Flugzeug abgeschossen haben, das 300 Passagiere tötete, nachdem es mit einem Jagdflugzeug verwechselt worden war. Die Bemühungen sollten darin bestehen, den Frieden zu fördern und zu schaffen, anstatt Anschuldigungen zu erheben und sich auf ein bestimmtes Land zu konzentrieren.

Die beiden wichtigsten Faktoren

Noch wichtiger ist, dass die USA ihre eigenen Angelegenheiten zuerst lösen müssen, anstatt mit anderen Ländern in verschiedenen Teilen der Welt Partei zu ergreifen. Der anhaltende Handelskrieg zwischen den USA und China ist das größte Problem, das die Ölnachfrage dämpft. Die beiden Hauptgründe, warum wir den Anstieg des Ölpreises nicht gesehen haben, sind:

  • Der massive Anstieg der US-Schieferölproduktion aufgrund der höheren Ölpreise
  • Der endlose Handelskrieg zwischen den USA und China

Nach den Daten der EIA ist die US-Schieferölproduktion auf ein solches Niveau gestiegen, dass das Land im März nur noch 1.000.000 Barrel Öl pro Tag aus den Ländern am Persischen Golf kaufen musste. Im Jahr 2003 lag diese Zahl noch bei 3.000.000 Barrels pro Tag.

Eine technische Sicht

Aus Sicht der technischen Analyse ist der Rohölpreis um fast 22% niedriger als sein Höchststand von 66,37 $, der im April 2019 erreicht wurde. Das Tages-Chart zeigt, dass der Relative Strength Index immer noch in einem überverkauften Bereich handelt, so dass es wahrscheinlich ist, dass sich die Preise nach oben bewegen werden. Allerdings kann jede Aufwärtsbewegung durch den Widerstand von 54,81 $ begrenzt werden. Ein Bruch dieses Levels wird den Raum zum nächsten Widerstand von $59,12 öffnen, hier sitzt der 100-Tage-Gleitende Durchschnitt.

Öl Chart

Gold

Nach einer weiteren schwachen wirtschaftlichen Lektüre aus China wetten Händler, dass die Federal Reserve Bank in den USA nicht in der Lage sein wird, die Zinsen höher zu treiben. Schlechte Nachrichten sind eine gute Nachricht, und aufgrund dieser Tatsache dürften die Zentralbanken auf der ganzen Welt in Bezug auf ihre Geldpolitik akkommodierend bleiben. Die US-Futures sind in die Höhe geschnellt, aber die europäischen Märkte handeln immer noch höher, was zu einer negativen Öffnung für die US-Märkte führen könnte.

Der größte Anstieg, den wir gesehen haben, ist bei Gold zu beobachten. Der Goldpreis hat das Niveau von 1.350 Dollar überschritten, und es ist wahrscheinlich, dass Händler den nächsten Widerstand von 1.370 Dollar ins Visier nehmen werden. Tatsache ist, dass es eine große Anzahl von rückläufigen Wetten auf den Dollar-Index gibt, und es ist wahrscheinlich, dass die Fed in Bezug auf ihre Geldpolitik eine Trendwende einleiten wird.

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