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Alle wollen die Rally und rufen den Boden aus Nasdaq: Die schwierigste Phase des Bärenmarkts hat begonnen! Videoausblick

Sie ist wieder da, die Euphorie: die Tiefs beim Nasdaq und anderen Indizes lägen hinter uns, der Bärenmarkt sei vorbei, so die immer verbreitetere These. Man erhofft sich nun vor allem von Nasdaq-Werten wie Tesla den Beweis dafür – also jene Werte, die besonders von der Fed-Liquidität profitiert hatten und nun wieder das alte Muster zeigen sollten. Nun wettet man auf ein Umsteuern der Fed mit steigenden Kursen der Aktienmärkte – und setzt damit Powell und Co unter Druck, immer hawkisher zu werden: je weiter die Märkte steigen bis zum Fed-Entscheid am Mittwoch, desto mehr wird Powell wieder die Keule auspacken! Erst wenn die Fed wirklich umsteuert, ist der Bärenmarkt vorbei (manchmal dauert es dann jedoch noch Monate). Heute wichtige US-Konjukturdaten, vor allem das US-BIP. Je besser diese ausfallen, umso schlechter für die Märkte – und umgekehrt..

Hinweise aus Video:

1. Dax: Die Bullen lassen nicht locker – Weiter aufwärts?

2. Immobilienpreise in Schweden 16 % gefallen in 10 Monaten

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22 Kommentare

  1. Ich habe bei der Erholung von Tesla auch mitverdient, habe sie aber etwas zu früh verkauft, nur wenn ich mir die Zahlen von gestern genau angucke dann komme ich zu dem Schluss, der Verkauf stockt, die Margen sind geringer geworden und die Geschäftsaussichten ….
    , da wurde überhaupt nicht drüber gesprochen, alles andere kann sich jeder selber zusammen reimen, über die momentane Bewertung auch bei diesem Kurs brauche ich gar kein Wort zu verlieren.

  2. ….Herr Fugmann….mit dem Zweifeln haben Sie so recht…

  3. Schön dass die Bären anfangen zu zweifeln. Ich zweifle jeden Tag meine eigenen Entscheidungen an, und das ist gut so. Zur Zeit zweifle ich sehr an ob der mittelfristige Aufwärtstrend nun schnurgerade weitergehen kann. Eher nicht.

    Was ich an Herrn Fugmanns Position kritisiere ist, dass er Hypothesen aufstellt was die „andere Seite“ angeblich denkt und durch widerlegen dieser Denke meint seine eigene Position zu stärken.

    Und natürlich kritisiere ich auch dass die „andere Seite“ durch Fantasie Argumente diskreditiert wird. Dass man sich nicht zu schade ist Zitate angeblicher Kontraindikatoren von 2008 hinterm Ofen vorzuziehen oder unvorteilhafte Fotos von zweitbesten Freunden zu posten. Als würde das die eigene Position stärken, wenn eine diskreditierte Person das Gegenteil behauptet.

    Schade ist dass einige Follower diese Art des diskreditierens jeglicher scheinbaren Gegenposition kopieren. Das senkt den Mehr Wert der Diskussion für alle.

    1. Aber Jochen, Jochen. Das ist doch nur humoristische Untermalung , wie bei Johann König, wenn er Jim Bob, kein Bock auf nen Job, Wischmob Cramer verhohnepipelt oder Herrn Fratzscher zum Italiener macht. Da Herr Fugmann kein Gold Fan , hat er wohl keine Goldwaage, auf die er seine Worte und Sie, lieber Jochen, legen könnte.
      Mir gefällt die Sprachakrobatik und die Markteinschätzungen erscheinen mir von großem Sachverstand zu sein, und Herr Fugmann ist keine, sich im wehenden Wind drehende, Fahne.
      Jedem Tierchen sein Plaisierchen. In diesem Sinne danke für ihre Kritik. Ich teile diese nicht.

  4. https://finanzmarktwelt.de/nasdaq-kommt-jetzt-die-crash-welle-videoausblick-258553/

    Tag 1 eines neuen Szenarios. Da war der Nasdaq bei 11.300. Kann und sollte sich jeder ein eigenes Bild davon machen. Könnte man beliebig mit einem Video von Sept. 2022 – Dez 2022 machen. Aber irgendwann hat am Markt eben jeder mal recht : )

    1. Das ist eben das Lächerliche an diesem System. Ohne Angabe des Datums und des Kaufkurses (selbst an einem Tag schwanken die Kurse) und des Verkaufskurses, ist das Ganze nicht seriös. Vor allem, wenn man rechthaberisch ist. Zumal es bei bestimmten Produkten auch noch Zeitwertverluste gibt. Oder die beliebte Formulierung: Es geht so lange gut, bis es nicht mehr gut geht. Seit Oktober wird gewarnt vor dem großen Rückschlag. Wenn es dann mal ein paar Tage zurückgeht: Crash! Besser keine Empfehlungen. Irgendwann schreibt sich jemand die Daten auf. Dann gibt es die große Entblößung.

  5. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Wenn ein richtiger, richtiger Crash kommt, nützt das Umsteuern der FED nichts, gar nichts.

    1. Beispiel: Anfang Januar 01 steuert die FED um, der Tiefpunkt ist aber erst über 26 Monate später, Mitte bis Ende März 03 erreicht ( DAX 2166,Dow 7550 ,Nasdaq 1050 Punkte).
    2.Beispiel: Schon September 07 steuert die FED wieder um, der Tiefpunkt ist aber erst im März 09 erreicht, ( DAX 3588,Dow 6500,Nasdaq 1050 Punkte) erreicht.
    Wichtig: Das gilt nur, bei vorwiegend, positiver Realverzinsung. Das hatten wir damals, heute nicht.

    Außerdem wichtig : Die Notenbanken halten,im Auftrage ihrer jeweiligen Regierungen, seit – dem Jahr März 09 – die Realzinsen ( Zinsen nach Abzug der Inflation),bewusst und mit voller Absicht, im negativen Bereich.
    Die Notenbanken und die Märkte( und natürlich auch die jeweiligen Regierungen) fürchten positive Realzinsen wie der Teufel das Weihwasser.
    Die Notenbanken wollen nicht ein drittes Mal,innerhalb von 25 Jahren, für so massive Crashs verantwortlich sein und die Märkte, genauer gesagt die Aktien – und Immobilienmärkte fürchten bei positiven Realzinsen,eine Kapital- Verlagerung, hin zu den Anleihen.
    Zum Beispiel im letzten Oktober, zwischenzeitlicher kleiner Tiefpunkt, da fürchtete man an der „Wallstreet“, das sich beide Kurven, Rendite und Inflation- bald wieder zugunsten der Rendite auflösen könnten.
    Deshalb die Abverkäufe,
    Resultat: Schnell schickte die FED- Führung ihr „Mäuschen „vor, der lauthals “ Entwarnung “ schrie und schon war alles vorbei.
    Nebeneffekt: Aus der empirischen Forschung wissen wir, das hohe Inflationsraten nur mit Leitzinsen darüber bekämpft werden können.
    Das heißt im Klartext: Die Realverzinsung müsste positiv werden, damit die Inflation langfristig fällt.
    Schon bahnen sich jetzt die sogenannten Zweitrunden- Effekte an, Post will 15 Prozent mehr Lohn, Verdi 10,5 % usw…
    Selbst wenn man sich, wie so immer, in der Mitte trifft, wird das die Inflation weiter befeuern. Denn die anderen Gewerkschaften werden sich nicht lumpen lassen und nachziehen.
    PS: In UK folgt auch eine Streikwelle nach der anderen. Auch „Amazon UK “ geht jetzt in den Ausstand.

  6. https://finanzmarktwelt.de/aktien-waehrungen-droht-schwarzer-montag-wie-bei-1987-crash-marktgefluester-video-246887/

    23.09.2022.
    Kommentar eines Followers:
    Ich erinnere an die mehrfach angedeutete Aussage:
    „Der 24.09.22 wird ein Tag sein an den wir alle noch genau wissen,was wir da gemacht haben,
    ähnlich dem 11.September.“

    Und ? Was habt ihr an dem Tag gemacht : )

  7. Nur Goethe war Dichter

    Von Bären befreit sind Aufschwung und Wachstum,
    Durch der Retail-Investoren holden, belebenden Blick;
    Im Bullenmarkt grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Bär Fugmann, in seinem Siechtum,
    Zog sich ins raue Hamburg zurück.
    Von dort her sendet er, fliehend, nur
    Ohnmächtige Schauer bärischer Einschätzungen
    In Salven über die grünen Retailer;
    Aber der Bulle duldet kein Braunes,
    Überall regt sich Notenbank und Wachstumsstreben,
    Alles will sie mit Zinssenkungen beleben;
    Doch an Glauben fehlt’s den Profi-Investoren hier,
    Sie nimmt geputzte Retail-Investoren dafür.

  8. „Erst wenn die Fed wirklich umsteuert, ist der Bärenmarkt vorbei (manchmal dauert es dann jedoch noch Monate)“

    Hallo Markus,

    die Historie hat gezeigt, dass der Bärenmarkt erst dann richtig beginnt, wenn die FED beginnt die Zinsen zu senken. Denn dann brennt die Hütte schon richtig und der Markt realisiert, dass die Bewertungen deutlich zu hoch sind.
    So war es in 2000 und 2008.

    https://twitter.com/JeffWeniger/status/1612460221967777793/photo/1

    Zuvor wird der Markt jedoch erst noch richtig Momentum nach oben aufbauen.
    Dow und DAX sind schon vorgelaufen, weil sie nicht so Big Tech „belastet“ waren.
    SPX und NDX daher als Underperformer.
    Aber der breite Markt ist längst wieder auf dem aufsteigenden Ast.
    Die Rally ist rein Sentiment getrieben. Der Pessimismus und die Unterinvestitionsquote der institutionellen Anleger sind enorm hoch.
    Das bietet genügend Treibstoff für neue ATHs in allen Indizes im 1. HJ.
    Wider Erwarten der Konsensmeinung der Wall Street, die hier neue Tiefs erwartet.
    Die Kapitalmarktzinsen deuten das schon längst an.

    Don’t follow the FED – Follow the market.

    Die Hausse endet in der Euphorie!

  9. @josef ,sehr richtig. Der Kurs und dieser Rentabilitätsgrad muss gedeckt werden durch Wachstum im
    operative Geschäft.Wenn das dann stockt ,tja,was bleibt dann noch? Genau , es wird gezockt mit verpfändetem Zentralbankgeld. Jetzt Absatzschwäche plus erhöhte Refinazierungskosten,da sag ich mal die 1.8M Stück
    sind eventuell auch geträumt. Jaja und der Trick mit den AlGore CO2 Zertifikaten,das ist auch so eine Nummer.
    Ich bin gar nicht genau im Bilde,kriegt Tesla die wegen des Produktionsprozesses oder wegen der zukünftigen CO2 neutralen gefahrenen Kilometer auf die Positivseite der Bilanz? Wenns nur die Kilometer sind ,wäre es ein dicker Hund.Da würden die Verbrenner ja doppelt „bestraft“. Vorher die bessere Produktion wird negiert und nachher wird das Fahren bestraft. Wie wird eigentlich die 2 Ersatzbatterie und dessen CO2-
    Fussabdruck gewertet? Obwohl bis 160000Km beide ja einen gleichen CO2-Abdruck haben.

  10. Aus meiner Sicht ist im heutigen Videoausblick (die ich alle schätze und mir sehr gern ansehe) ein fundamentaler Fehler enthalten. Die Aussage dass: „ein weiterer Tiefpunkt folgt, dieser ist aber nicht weit entfernt ist“, ist ein Oxymoron, denn das letzte Tief ist per Definition kein Tief sondern die Falle für die Bären. Das letzte Tief fällt in den Märkten immer aus. Somit ist die Aussage „Es folgt noch ein Tief“ immer bullisch.

  11. @Herr Fugmann. Die S&P500 Trenddarstellung und Ihre Erklärungen dazu sind unglaubwürdig geworden. Wenn Sie jeden Ausbruch nach oben als Fake identifizieren, dann konterkariert es den eigentlichen Zweck des Charts, nämlich zu zeigen, dass der Verlauf eigentlich innerhalb des Trendkanals bleiben sollte. Wieviel Fake-Ausbrüche werden benötigt, damit der Chart auch für Sie an Bedeutung verliert? Oder meinen Sie der Fake-Ausbruch bestätigt den Trend? Ein Spiel mit dem Feuer aus meiner Sicht.

    1. @Permanix – welche Grafik meinen Sie genau?

      1. Ab Minute 6:50 in Ihrem Video. Der Trendkanal wird durch die Ausbrüche immer löchriger und ist dann irgendwann kein Trendkanal mehr. Glauben sie wirklich, dass der Index in nächster Zeit (Tagen/ Wochen) wieder nachhaltig zurückkehrt in den Kanal? Oder ist es wieder mal ein Fake-Ausbruch nach oben?

      2. Zusatzfrage: Um wieviel Punkte muss der Trendkanal überschritten werden, dass er sich in Wohlgefallen auflöst?

  12. Freiwilliger Fugmann Assistent

    @ Permafrost, es geht nicht um Punkte, die Linie muss einfach nachhaltig überboten werden. ( mehrere Tage u. sollte nachher als Stütze nicht unterschritten werden )
    In letzter Zeit gab es viele Fehlausbrüche weil die DICKFISCHE die Dünnfische mit Stops austricksen.

  13. @Freiwillige Feuerwehr: Was heisst nachhaltig, so ca. 3-4 Tage oder mehr? Die hatten wir wohl schon. Ist irgendwie alles dehnbar wie Kaugummi. Aber nachhaltig heisst wohl, dass man es erst mit einigem Zeitabstand wirklich weiss ist und wir uns momentan im Minenfeld der Spekulation befinden. Aber was wenn der Index aus der Nachhaltigkeit wieder zurück in den Kanal geht? Ich halte ehrlich gesagt nicht soviel von Trendkanälen. Wenig hilfreich um die Zukunft abzuschätzen, eher etwas um sich an der Historie zu berauschen.

  14. Young Global Leader

    @Permanix, der Trendkanal ist ein Bild, d.h er löst sich auf, wenn der Händler sich durch dieses Bild nichts mehr veranschaulichen kann. Sie können ihn natürlich auch strikt definieren [1], als geometrisches Objekt und dann „löst er sich auf“, sobald er einmal gebrochen wird, d.h. bei einem Punkt, der außerhalb von ihm liegt. Er lässt sich danach aber stets wieder reparieren und anpassen. Das Bild mag dabei langsam verschwinden, aber die Konstruktion lässt sich immer ausführen.

    Ich weiß nicht, ob es ein Verfahren gibt, dass nicht KI-hart ist, um fortlaufend Trendlinien so zu konstruieren, dass sie aus menschlicher Perspektive einen Sinn ergeben. Intuitiv würde ich sagen, dass ein Kanal „aufgegeben“ wird, wenn ein anderer „besser“ ist. Dazu braucht man zu allererst ein Kriterium um sie miteinander zu vergleichen und zwar Kanäle auf unterschiedlichen Skalen bzw. in verschiedenen Zeitfenstern ( das gleiche gilt letztlich auch für jedes andere Muster ). Nun kann man einerseits einen aufgegeben Kanal später reparieren und ihn wieder ins Bild setzen, zum anderen können Preise einfach starkt schwanken und man hat nur Volatilität ohne erkennbaren Trend. Dann sind einfach alle Kanäle subjektiv „schlecht“.

    [1] Eine Trendlinie kann als begrenzende Gerade einer Menge von Punkten konstruiert werden: bei einer oberen (unteren) Gerade muss für jede x-Koordinate eines Punktes dieser Menge die y-Koordinate größer gleich (kleiner gleich) der y-Koordinate der Gerade an derselben x-Koordinate sein. Man wähle die jeweilige Gerade dann so, dass die Summe der Quadrate der Abstände zwischen den Punkten ( euklidische Distanz ) minimiert wird.

    1. @YGL: Vielen Dank! Das Modell „Trendkanal“ lässt aus meiner Sicht immer noch (zu) viel Spielraum für Entscheidungen und Interpretationen zu. Ich nutze eher Signale starker „Verkauftheit“ oder „Überverkauftheit“ weil sie praktisch immer eine Trendwende provozieren. Bin aber immer wieder erstaunt wie lange es dauern kann bis die Trendwende dann effektiv eintritt. Komme mit dieser Systematik ganz gut zurecht bei einer guten Wahrscheinlichkeit.

  15. Ich bin gegen eine Stigmatisierung von Personen in „Bullen“ oder „Bären“, weil es bei mir nur steigende oder fallende Kurse gibt, die ich situativ nutze um mein Vermögen zu vermehren. Aber sind wir überhaupt per Definition noch in einem Bärenmarkt? S&P weniger als 20% unter Allzeithoch, Dow nahe am Allzeithoch, Nasdaq gibt Gas, DAX performed ohne Ende, CAC praktisch am Allzeithoch, China plusplus! Klar ich bin momentan auch vorsichtig geworden. Was meint ihr, hat der Begriff „Bärenmarkt“ momentan noch seine Berechtigung?

  16. Sehr gute Frage !
    Ich frage mich auch ob es uns etwas hilft bei unserer Anlageentscheidung. Oft war es doch so dass wenn wir rein formell den zB „Bärenmarkt“ erreicht hatten schon Zeit wurde einzusteigen. Ich meine es ist ja nicht so, ach wir sind in einem Bärenmarkt, jetzt steige ich aus, oder ach jetzt sind wir in einem Bullenmarkt, jetzt steige ich ohne wenn und aber ein. Von daher ist der Info Gehalt gering wenn ich die Definition fixiere.

    Nur meine Meinung.,

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