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Öl-Anstieg geht die Puste aus – zwei Gründe

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Nach dem einjährigen dramatischen Absturz beim Öl glaubten viele schon an das große Comback. Fracking-Firmen gehen pleite, Zulieferer entlassen Mitarbeiter, Bohrlöcher werden versiegelt. Eigentlich sollte der Weg für den Ölpreis frei sein für einen kräftigen Wiederanstieg. Aber nein – der Preis pendelt gerade zwischen 47 und 54 US-Dollar („US Oil continuous“ Chart)

1. Die heute in den USA gemeldeten hohen Öl-Lagerbestände entziehen sozusagen einem weiteren Preisanstieg den Nährboden. Originalzitat aus dem Bericht der zuständigen Behörde EIA:
U.S. commercial crude oil inventories (excluding those in the Strategic Petroleum Reserve) increased by 7.7 million barrels from the previous week. At 425.6 million barrels, U.S. crude oil inventories are at the highest level for this time of year in at least the last 80 years.

2. Wie wir gestern berichteten, steigt die Öl-Produktion in den USA trotz der dramatisch rückläufigen Anzahl der Bohrlöcher immer noch an.

Damit der Ölpreis deutlich steigen kann, muss die Produktion weiter drastisch sinken, vor allen in den USA. Rein charttechnisch müsste Öl die 54,20 bzw. die 55 nach oben durchbrechen, um dann weiter steigen zu können.

Öl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lagerbestände Quelle: US Energie Information Administration

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