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Märkte

Ölpreis 1 Dollar höher als vor OPEC-Beschluss – heute zwei wichtige Termine

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Öl-Förderturm Beispielfoto

Der Ölpreis notiert heute mit 58,85 Dollar (WTI) gut 1 Dollar höher als direkt vor der Entscheidung der OPEC am letzten Freitag. Man verkündete da nämlich die Fördermenge weiter kürzen zu wollen. In der Realität gibt es aber nur eine zusätzliche Mengenkürzung, weil Saudi-Arabien freiwillig nochmal 400.000 Barrels pro Tag an Kürzung oben drauf packt, und dadurch von OPEC und externen Partnern real 500.000 Barrels pro Tag mehr gekürzt werden als derzeit. Das konnte den Ölmarkt in den letzten Tagen ein wenig beeindrucken. Aber meine Güte, 1 Dollar mehr ist nicht die Welt. Da erhofft sich die OPEC ganz sicher deutlich mehr vom Ölpreis.

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Ölpreis müsste für die OPEC viel stärker ansteigen

Die Saudis brauchen eher einen Preis von 80 Dollar. Und neben 58,85 Dollar im WTI notiert der europäische Benchmark-Ölpreis Brent bei knapp unter 64 Dollar. Das ist also auch noch viel zu wenig für die Saudis um den Staatshaushalt finanzieren zu können. Am Markt wird für das erste Quartal 2020 ein gewisses Überangebot an Öl erwartet, was durch die zusätzliche Kürzung der OPEC wohl lediglich aufgefangen wird. Und der aktuelle Beschluss der OPEC gilt ja auch nur bis Ende März. Dann muss nachverhandelt werden. Ein möglicher steigender Ölpreis könnte also auf wackligen Beinen stehen. Bis jetzt hält der Markt sich aber auf diesem vorsichtig höheren Niveau. Gerade die Saudis sind in einer echten Zwickmühle. Saudi-Aramco geht gerade jetzt an die Börse. Die Saudis sind mit ihrer großen Fördermenge und ihrem politischen Willen der einzige ernsthafte Player innerhalb der OPEC, der bereit ist die eigene Fördermenge für das Wohl der Gemeinschaft zu opfern – bislang jedenfalls. Aber jetzt, wo die Saudis sich am Markt freie Aktionäre bei Aramco ins Boot geholt haben, werden die wohl kaum still und brav zuschauen, wie Aramco seine eigene Fördermenge immer weiter senkt. Weniger Förderung = weniger Geld für die Aktionäre. Eine verdammte Zwickmühle für die Saudis und die ganze OPEC!

Heute zwei wichtige Termine

Heute Mittag um ca 12-13 Uhr wird die OPEC ihre offiziellen Monatsdaten veröffentlichen. Dann weiß man genauer, wie die Fördermengen zu Ende November aussahen. Auch das hat natürlich Einfluss darauf, wie die neuen Kürzungsmengen zu bewerten sind. Und dann heute um 16:30 Uhr wird die staatliche Energieagentur Energy Information Administration für die USA die aktuellsten wöchentlichen Veränderungen in den Lagerbeständen für Rohöl vermelden. Die privat ermittelten API-Daten haben gestern Abend einen Anstieg der Lager um 1,4 Millionen Barrels. Wird also auch die staatliche Zahl heute Nachmittag ansteigen? Das würde Druck auf den Ölpreis ausüben. Nach wochenlangen Anstiegen der Lagerbestände gab es letzte Woche ein Minus von 4,9 Millionen Barrels. Es wird spannend!

Der WTI-Ölpreis im Verlauf der letzten zehn Tage
Der WTI-Ölpreis im Verlauf der letzten zehn Tage.

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Indizes

Aktienmärkte: Korrektur bei den Techs und Branchenrotation?

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New York Stock Exchange als das Symbol für die Aktienmärkte in den USA

Was war das in den letzten Handelsstunden an der Wall Street am Montag? Es gab ein Intraday-Reversal der Aktienmärkte, welches insbesondere im Nasdaq auf den Beginn einer notwendigen Korrektur hinwies oder vielleicht der Start einer Branchen-Rotation? Auch am Dienstag ging es zunächst noch einmal kräftig nach unten, bevor eine Gegenbewegung einsetzte, die den Dow Jones wieder auf alte Höhen brachte. Schwächer fiel hingegen die Bewegung im Nasdaq aus, von der Korrektur vom Allzeithoch von 11.069 Punkten auf 10.370 konnten gut 300 Punkte wieder aufgeholt werden.

Die Dominanz von Tech bei der Erholung der Aktienmärkte

Es wurde schon sehr viel geschrieben über die unheimliche Dominanz der großen Tech-Werte an der Nasdaq, ob man sie nun FAANG, GAFAM oder wie auch immer als Akronym zusammenfasst. 25 Prozent im S&P 500 und damit auch in ungesunder Ballung im MSCI World oder auch im MSCI ACWI (All Country World Index), was für ein Gewicht! Oder anders ausgedrückt: 5 Aktien der Wall Street repräsentieren 15 Prozent der Welt-Marktkapitalisierung. Wenn diese Werte einmal richtig korrigieren, so rauschen die Weltindizes in den Keller. Der Nasdaq ist seit seinem Coronatief im März um 63 Prozent gestiegen,

Überall sind lauter kleine Fahnenstangen-Charts zu erkennen. Außerdem notierte der Index um 25 Prozent über seinem 200-Tagesdurchschnitt. Ein Überschießen des laufenden Trends, wie man es seit dem März 2000 nicht mehr gesehen hat. Doch dann kam die Korrektur der Aktienmärkte am Montag, wie immer aus heiterem Himmel. Die Begründung wurde nachgeliefert – die leichte Mahnung von Fedchefs (Dallas) Kaplan oder der partielle Re-Lockdown in Kalifornien, bei Kursübertreibungen sind es oft banalere Gründe. Die immer nachher geliefert werden – die Kurse machen die Nachrichten.

Der Start in die Berichtssaison, mit den ersten Banken

Die ersten Großbanken haben geliefert. Während JP Morgan und Citigroup insgesamt die Erwartungen übertroffen haben, enttäuschte Wells Fargo auf der ganzen Linie. Das Handels- und Investmentbanking-Geschäft konnte bei den Erstgenannten überzeugen, aber für drohende Kreditausfälle mussten die drei Institute zusammen 28 Milliarden Dollar zurücklegen (J.P. Morgan 10,5 Mrd., Wells Fargo 9,6 Mrd. und Citigroup 7,8 Mrd. Dollar). Bereits an den ersten Zahlen erkennt man den Unterschied zu den europäischen Häusern. JP Morgan kommt trotz der horrenden Rückstellungen immer noch auf ein Nettoergebnis von 4,69 Milliarden Dollar – im Quartal. Ein Drittel über den Erwartungen des Marktes. Für die Zukunft ist man recht verhalten, selbst Jamie Dimon lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster, kein Wunder angesichts der gegenwärtigen Corona-News. Wie geht es weiter für die Aktienmärkte? Heute kommt mit Goldman Sachs eine weitere Investmentbank, tags darauf folgen Bank of America und Morgan Stanley. Dazu noch weitere Institute und nicht zu vergessen, der größte Vermögensverwalter der Welt am Freitag, der 6-Billionen-Dollar-Riese BlackRock.

Wie bewertet der Markt bisher die Ergebnisse?

JP Morgan ging mit einem Plus von 0,57 Prozent aus dem Handel, allerdings war der Kurs seit letztem Freitag schon über fünf Prozent gestiegen. Citigroup verlor vier Prozent, damit gab man alle Gewinne seit Freitag wieder ab und das Sorgenkind Wells Fargo verlor gestern 4,57 Prozent. Die Hoffnung zu Wochenschluss entpuppte sich als Strohfeuer. Betrachtet man die Rallye der Aktienmärkte etwas übergeordnet, so kann man den Aufschwung seit März grob in drei Phasen unterteilen. In den ersten Wochen dominierte eindeutig Hightech und Pharma die Rally, im mittleren Teil legten die Finanztitel und die Industriewerte etwas nach, während in den letzten Wochen die großen Technologietitel sich fast parabolisch in die Höhe schraubten. Ein solcher Extremwert mit einem Fahnenstangen-Chart, zuletzt bei Netflix, steht im Übrigen schon am Donnerstag auf dem Prüfstand.

Fazit

Noch hat sich noch nicht allzu viel getan. Für eine Branchenrotation müssten die Banken schon noch nachlegen und die Industriewerte Lebenszeichen von sich geben. War das Intraday-Reversal des Nasdaq am Montag ein Ausrutscher oder zumindest der Start einer Korrektur? Bei den Kursexplosionen der letzten Tage ist dies doch recht wahrscheinlich. Hat der Optimismus für den Nasdaq in seinem 3-Monatsdurchschnitt nicht einen neuen Höchstwert seit 20 Jahren erreicht?

Die wundersame Rally beim Dow Jones am gestrigen Abend wird wieder einmal mit der Hoffnung auf geldpolitische Maßnahmen begründet. Fed-Gouverneurin Lael Brainard hatte davon gesprochen, dass die Notenbank für einen anhaltenden Zeitraum in großem Umfang Vermögenswerte aufkaufen solle, um die Wirtschaft im Corona-Nebel der Unsicherheit weiter anzuschieben.

Dass die Aktienmärkte die Bankenergebnisse nicht besser aufgenommen haben, liegt gewiss auch an den Aussichten der Institute. Das Aufflammen der Pandemie in den USA verstärkt die Sorgen um eine verzögerte Erholung der US-Wirtschaft. Deshalb auch die negative Marktreaktion für Wells Fargo, die einen großen Teil ihrer Geschäfte in den Bundesstaaten Texas, Florida und Kalifornien macht, den Hotspots der aktuellen Coronakrise mit partiellen Lockdown-Maßnahmen.

Noch befinden wir uns in einem günstigen Umfeld für die Aktienmärkte. Der Monat Juli ist statistisch einer der guten Monate des Jahres – doch was zählt Statistik im Jahrhundertereignis Covid-19? Allerdings könnten die jetzigen Quartalsberichte aus dem S&P 500 nur ein müder Auftakt zu den Berichten der Big Five sein, die später im Monat kommen. Sehen wir dann ein „Sell on Good News“ oder hat es die Börse bis dahin schon vorweggenommen? Bis zu den Berichten von Amazon und Microsoft (22./23.Juli) ist es gerade noch eine Woche, Alphabet und Apple folgen eine Woche (30.Juli) später.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Jetzt ist es soweit – Der Euro erobert die 1,1400 Marke

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Zahlreiche Euro-Geldscheine

Die Erwartungen der Händler waren groß. Viele wollten schon am Wochenanfang den Major bei 1,1400 sehen. Es hat ein wenig länger gedauert, aber dann ist es endlich geschehen. Der Euro zum US-Dollar hat die wichtige psychologische Grenze bei 1,1400 erobert. Gestern in den Morgenstunden, sah die Situation noch anders aus. Nach der Seitwärtsphase haben die Bären versucht, die Short-Seite anzugreifen. Der Kurs ist kurzfristig unter 1,1330 gefallen. Das war gefährlich für den Euro und es hätte passieren können, dass die 1,1300 „big figure“ erneut gesucht worden wäre. Zum Glück für unsere europäische Gemeinschaftswährung hat die Unterstützung bei 1,1330 gehalten. Nur kurzfristig konnte sie unterschritten werden, dann haben aber die Anschlussorders für die Short-Seite gefehlt. Zusätzlich verlief auf dem Niveau von 1,1318 zu diesem Zeitpunkt der 120er Moving Average. Das hat vermutlich die Short-Trader etwas abgeschreckt. Das Risiko war vielen zu groß, dass die Unterstützung halten würde. Danach hat man schnell gemerkt, dass die Bären ihre Short-Positionen schnell wieder glattgestellt haben, um eventuelle Verluste zu verhindern. EUR/USD hat sofort an Stärke zugelegt und der Kurs kletterte konstant in die nördliche Richtung.

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Gegen Mittag kämpfte der Major schon mit dem Widerstand bei 1,1382. Als der Kurs einen kleinen Rücksetzer gemacht hat, haben viele Händler frische Kauforders am Markt platziert und somit dem Euro wieder neue Kraft verliehen. Der Widerstand bei 1,1382 wurde durchbrochen und EUR/USD erreichte das lang ersehnte Ziel bei 1,1400. Kurz darüber, bei 1,1405 ist dem Euro aber dann doch die Luft ausgegangen. Die Bullen haben gezögert, viele sind davon ausgegangen, dass eine Stop-Lawine auf der Oberseite entstehen wird und der Kurs weiter steigen kann. Dazu ist es aber nicht gekommen. Keiner wollte sich dann zu weit aus dem Fenster lehnen, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Als die Händler gemerkt haben, dass der Preis nicht mehr steigt, haben sie angefangen ihre Long-Trades zu schließen um die Gewinne abzusichern.

Dadurch hat Euro vs USD danach eine leichte Korrektur erfahren. Viel war es aber nicht, im späten Handel pendelte der Kurs um die 1,1400. Das deutet darauf hin, dass der Euro weiter stark bleiben kann. Der übergeordnete Aufwärtstrend wurde erneut bestätigt und wir können auch in den nächsten Tagen mit einem steigenden Preis rechnen.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Mittwochmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1396. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht wurde der Euro gegen den Dollar weiter favorisiert. Der Kurs konnte über das letzte Hoch von gestern steigen und erreicht die Mark von 1,1417. Danach kam es zu einer leichten Gegenbewegung, die durch die Gewinnmitnahmen verursacht wurde. Aus technischer Sicht besitzt der Euro vs US-Dollar weiter ein Aufwärtspotential. Es wird heute sehr entscheidend sein, ob der Major die psychologische Marke von 1,1400 halten kann. Sollten die Bullen die Long-Seite erneut angreifen und den Widerstand bei 1,1420 erobern, kann der Kurs eine weitere Dynamik auf der Long-Seite entwickeln.

Als nächstes Kursziel kann man den Bereich von 1,1442 ins Auge fassen. Hier kann EUR/USD eine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau seine Long-Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten. Sollte widererwartend die 1,1400 Marke nachhaltig unterschritten werden, kann es zu einer Enttäuschung im Markt kommen. Die erste wichtige Unterstützung befindet sich bei 1,1375 und dann bei 1,1354. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD liegt heute bei 1,1381.

Chart zeigt Euro gegen den US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Märkte

Ölpreis: Doppelte Stütze für die Bullen – Achtung heute OPEC

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Eine Pumpe für Öl in der Wüste

Der Ölpreis stand letzte Woche noch unter dem Einfluss von US-Lagerdaten sowie IEA-Aussagen, die den Ölpreis tendenziell nach unten drückten. Man sehe dazu die Schwächephase im folgenden Chart, wo man den Verlauf von WTI-Öl in den letzten zehn Tagen sehen kann. Aber der Markt hielt sich letztlich, und schwankt auch zuletzt immer um die 40 Dollar-Marke herum.

Aktuell doppelte Stütze für den Ölpreis

Gestern Abend aber um 22:30 Uhr wurden die API-Lagerbestände für Rohöl in den USA vermeldet. Auf Wochenbasis sanken die Bestände um 8,3 Millionen Barrels. Ein kräftiger Rückgang, bei Erwartungen von -2,1 Millionen Barrels. Kurz vor den API-Daten notierte der WTI-Ölpreis bei 40,27 Dollar. Nachts ging es dann in der Spitze bis auf 40,84 Dollar. Bis jetzt ist die Hausse mit 40,44 Dollar zwar ausgeblieben. Dennoch kann dieser API-Rückgang im Verlauf der nächsten Stunden positiv auf den Ölpreis wirken. Nun gilt es für die Öl-Bullen, dass die staatlichen Lagerbestände, die um 16:30 Uhr veröffentlicht werden, diesen Rückgang bestätigen.

Und als zweiten tendenziell positiven Faktor für das konjunktursensitive Öl kann man ansehen, dass der US-Aktienmarkt gestern Abend nach oben angesprungen ist. Seit 19 Uhr gestern Abend legte der Dow Jones auf CFD-Basis bis jetzt ein Plus von 580 Punkten hin. Mit dafür verantwortlich sind (mal wieder) neue Medikamenten-Hoffnungen gegen das Coronavirus, diesmal von der Firma Moderna (siehe hier). Dies half den Indizes nachbörslich, aber auch vorher war die Stimmung am Markt schon gut. Gute Laune bei Aktien, ein wenig Konjunktur- und Corona-Hoffnung (auch weil die Neu-Infiziertenzahlen in den USA etwas geringer ausfielen als gedacht). Das müsste sich auch positiv auf den Ölpreis auswirken? Was noch nicht ist, kann heute noch werden?

Heute OPEC-Entscheidung

Achtung. Heute tagt das JMMC, ein Aufsichtsgremium der OPEC, um die Einhaltung der Fördermengenkürzungen zu überwachen. Wenn nichts dazwischenkommt, sollte heute wie vorgesehen beschlossen werden, dass die OPEC und ihre Partner die Fördermengenkürzungen ab August von 9,7 Millionen Barrels pro Tag auf 7,7 Millionen Barrels pro Tag reduzieren. Dies sollte im Ölpreis eigentlich (!) schon berücksichtigt sein. Aber man weiß ja nie, was passiert. Wann genau am heutigen Mittwoch in der Online-Konferenz das Ergebnis verkündet wird, ist unklar. Also, Augen auf! Die Verkündung könnte den Ölpreis plötzlich in Bewegung bringen. Oder bei Verkündung im Rahmen der Erwartungen könnte es auch ein Non-Event werden. Fest im Blick bleiben heute auf jeden Fall wie gesagt auch die Lagerbestände in den USA um 16:30 Uhr.

Der Chart zeigt den Verlauf im Ölpreis in den letzten zehn Tagen

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