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Ölpreis mit Optimismus für den kurzen Augenblick

Der WTI-Ölpreis war von Freitag Mittag bis heute früh von 60,50 auf 62 Dollar gestiegen. Aber noch immer pendelt man zwischen den Niveaus von 66,50 und 58 Dollar, welche wir aus charttechnischer Sicht unlängst angesprochen hatten. Was sind die Gründe…

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FMW-Redaktion

Der WTI-Ölpreis war von Freitag Mittag bis heute früh von 60,50 auf 62 Dollar gestiegen. Aber noch immer pendelt man zwischen den Niveaus von 66,50 und 58 Dollar, welche wir aus charttechnischer Sicht unlängst angesprochen hatten. Was sind die Gründe für den aktuell kleinen Optimismus?

Ölpreis hangelt sich an Fakten hoch

Er ist fakten-basiert. Zwar wurde letzten Mittwoch vermeldet, dass die US-Ölproduktion mal wieder weiter gestiegen ist um 86.000 Barrels pro Tag auf 10,37 Millionen Barrels pro Tag. Aber das war wie gesagt am Mittwoch. Am Freitag hatten wir ja die Verkündung der US-Arbeitsmarktdaten für Februar, wo 313.000 neu geschaffene Stellen verkündet wurden. Das war deutlich besser als erwartet, nämlich der höchste Stellenzuwachs in 1 1/2 Jahren!

Damit unterstellt der geneigte Beobachter, dass bei so vielen neuen Jobs auch viele neue Konsumenten dazu kommen, die sich Autos leisten können, und folglich auch mehr Benzin tanken. Das erhöht natürlich potenziell die Nachfragemenge nach Öl, was gut ist für steigende Ölpreise am Terminmarkt. Oben drauf kommt noch die Verkündung der wöchentlich vermeldeten Zahl der aktiven Bohrstellen in den USA.

Die Öl-Bohrstellen wurden Freitag Abend mit 796 verkündet, ein Rückgang von 4. Das sind zwar immer noch 179 Bohrstellen mehr als vor einem Jahr, aber immerhin ist es der erste Rückgang dieser wöchentlich vermeldeten Zahl seit zwei Monaten. Das lässt vermuten, dass die Fracker in ihrer seit Monaten anhaltenden Euphoriephase auch mal eine Pause einlegen müssen.

Pause machen?

Diverse Berichte zeigen, dass vor allem in Öl-Land Texas Arbeitskräfte und Ausrüstung knapp werden, weil einfach an jeder Ecke (übertrieben formuliert) neue Fracking-Buden aufmachen und Öl pumpen wollen. Seitdem die Branche durch technischen Fortschritt ihre Produktionskosten massiv senken konnte, und seitdem der Ölpreis sich auf etwas höherem Niveau stabilisieren konnte, arbeitet die Branche in den USA profitabel, und der Förderzuwachs kennt kein Halten mehr.

Diese aktuell kleine Pause und die starken US-Arbeitsmarktdaten könnten dem Ölpreis zumindest kurzfristig einen kleinen weiteren Schub nach oben geben. Auch die konstante Einschätzung vieler Beobachter (IEA usw), dass die globale Ölnachfrage immer weiter steigen wird, könnte den Ölpreis über die so wichtige Marke von 66,50 Dollar heben. Aber noch ist die Gefahr nicht endgültig gebannt auf dem Weg nach unten. Bis zur von uns angesprochenen Untergrenze von 58 Dollar sind es auch nur 4 Dollar Abstand..

Ölpreis
Der WTI-Ölpreis seit Ende Januar.

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Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Dax noch mit Aufwärtspotenzial bis Jahresende? Tradingideen bei Apple und Euro

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Der Dax hat 15 Prozent zugelegt im November. Ein historisch guter Monat war es auch für den Dow Jones. Darüber und ob noch Platz nach oben ist, spricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. An den bisherigen Kursgewinnen der letzten Zeit solle man sich als Anleger erfreuen. Man könne jetzt die Füße Stil halten, und dann ab Januar ins neue Jahr starten.

Die Experten der trading house Börsenakademie empfehlen die Aktien von Apple zu kaufen. Derzeit könne man per Market-Order direkt in den Markt einsteigen. Bei Euro gegen US-Dollar könne man ebenfalls market kaufen. Die beiden Ideen werden im Video konkret begründet.

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