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Aktien

Rocket Internet: Samwer prüft De-Listing, Aktie +7% – Kommentar

Redaktion

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Die Aktie von Rocket Internet steigt heute um 7,7% auf 26 Euro. Das ist doch mal wie Balsam für die jahrelang geschundene Aktie. Heute wird bekannt, dass Firmenchef Oliver Samwer laut Informationen des Manager Magazins Rocket Internet von der Börse nehmen wolle. Eine finale Entscheidung gäbe es aber noch nicht. Er selbst hält 44% am Unternehmen, und es sollen wohl so viele Aktien wie möglich von freien Aktionären zurückgekauft werden. Letztlich solle die Firma vom Kurszettel verschwinden. Samwer sei offenbar überzeugt davon (nach Jahren an der Börse?), dass Firmen wie Rocket (Inkubator und Investor) nichts an der Börse verloren hätten. Er wolle lieber abseits der Öffentlichkeit in Ruhe agieren.

Der Kommentar zu diesem möglichen De-Listing sollte wohl aus Gründen der Höflichkeit eher in Form einer Frage formuliert werden. Kann es sein, dass Oliver Samwer die Rocket Internet-Aktie von der Börse nehmen will, weil der Kursverlauf der Aktie seit dem Börsengang im Jahr 2014 (Chart) einfach viel zu schlecht ist? Hatte er sich etwas anderes erhofft? Schön steigende Kurse und jede Menge gute Laune? Immerhin startete die Aktie mit 42 Euro, sprang schnell auf 60 Euro in der Spitze, um von da an jahrelang zu fallen bis auf 15,20 Euro im Jahr 2017. Selbst bis gestern mit einem Kurs von 24 Euro war der Gesamtverlauf der Aktie auf fünf Jahre gesehen ein Desaster – ein fettes Minus für Aktienkäufer der ersten Stunde. Heute springt die Aktie auf von 24 auf 26 Euro. Aber das eben nur, weil die Phantasie eines De-Listings im Raum steht (Kursaufschlag für freie Aktionäre?).

Rocket Internet-Aktie seit Börsenstart 2014

Rocket Internet-Chef Oliver Samwer
Oliver Samwer. Foto: Heisenberg Media from Vienna, Austria – Oliver Samwer – NOAH Conference – London 2013 – Dan Taylor – Heisenberg Media-14 CC BY 2.0

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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