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Märkte

Rohstoffanalyse: Weizen

Markus Fugmann

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am

Von MarketScanner

Nach der Analyse für Sojabohnen folgt zum Abschluss der Serie über Agrar-Rohstoffe diesmal die Analyse für Weizen seit Juli 2007
Wie in den vorigen Beiträgen (http://finanzmarktwelt.de/mais-weizen-und-sojabohnen-langristperspektive-2864/) und (http://finanzmarktwelt.de/rohstoffe-mais-und-sojabohnen-3448/) bereits erwähnt, gelten die Gründe für die Fortsetzung der Korrektur seit August 2012 weiter und der Abwärtsdruck auf alle Getreide und Ölsaaten wurde durch die Berichte zu Anbauflächen vom 30.06.2014 und die WASDE Publikation vom 11.07.2014 zur weltweiten Angebots- und Nachfragesituation weiter verstärkt.

Nun zu der Situation beim Weizen:

Wo sind wir jetzt?

Der nicht adjustierte Endloskontrakt auf den Dezember des Weizen-Future (Wheat) an der CBOT wies über die letzten Jahre hin eine volatile Seitwärtsbewegung mit einer oberen Begrenzung im Bereich von 850 -950 und einer unteren im Bereich 540 – 585 auf. Überschießende Peaks resultierten aus signifikanten Angebots-Nachfrage-Veränderungen, u.a. durch die Forcierung der Biokraftstoffe, und eine im Vergleich zu Mais und Soja höhere Sensitivität gegenüber politischen und ertragsseitigen Veränderungen in osteuropäischen und asiatischen Ländern (Ukraine, Russland, Kasachstan, Afghanistan).

Weizen21

Bei Weizen liegen die USA mit 10,07 % Anteil an der Weltproduktion hinter China, der EU und Indien; Russland und Ukraine sind mit 5,91 bzw. 2,53 % ebenfalls signifikante Faktoren (errechnet aus Excel Tabelle in http://www.igc.int/en/grainsupdate/sd.aspx?crop=Wheat für 2012 /13). Zum Vergleich – bei Mais und Sojabohnen liegt der Anteil der USA an der Weltproduktion für 2013 bei über 30 %.
Der angegebenen Excel Tabelle ist ein weltweiter Anstieg der Lagerbestände für Weizen von 171,7 Millionen Tonnen für 2012/2013 auf 191,7 bzw. 194 Millionen für die Perioden 2013/2014 und 2014/2015 bei einer als ausgewogen klassifizierten Angebots- / Nachfragesituation gemäß der folgenden Abbildung aus der Publikation des ICG links unten, Seite 7).

Weizen2107

Seit dem Zwischenhoch vom 23.07.2012 befindet sich der Markt in einem Abwärtstrend, der sich mit dem (Ukraine-induzierten) Zwischen-Hoch vom 06.05.2014 beschleunigt hat. Auf dortige Ereignisse reagiert dieser Markt sehr scharf, wie am Tag des MH 17 Absturzes,17.07.2014, intraday zu sehen ist:

Weizen2207

Was ist denkbar?

Im momentan extrem negativen Umfeld für alle Getreide scheint ein Erreichen des Mai-Hochs bei Dezember 2014 Weizen von 765 illusorisch. Sollte es jedoch zu einer Eskalation im Ukraine Konflikt mit Beeinträchtigung der Produktion in UA und RUS kommen, dürfte diese Marke wieder ins Spiel kommen.
Nach unten ist die Verteidigung der Unterstützung um 540 essentiell. Bei deren nachhaltigem Unterschreiten wären sogar Kurse unter 500 vorstellbar.
Die momentane Verunsicherung an den Getreidemärkten lässt sich auch an den entsprechenden Volatilitätsindices ablesen, die im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren die Prämie vor den Anbauflächen Publikationen noch nicht nachhaltig abgebaut haben sondern dieses Niveau noch halten.

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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