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Rüdiger Born (VIDEO): Träger Dax, Chancen im Devisenhandel, „Trade des Tages“ BMW

Der Dax ist momentan sowas von träge und langweilig, dass einem die Lust vergeht. Aber wir haben noch eine Chance. Beim Euro vs US-Dollar und Pfund vs US-Dollar gab es zügige Bewegungen, die ich näher ansprechen möchte. Auch mein Hinweis…

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Von Rüdiger Born

Der Dax ist momentan sowas von träge und langweilig, dass einem die Lust vergeht. Aber wir haben noch eine Chance. Beim Euro vs US-Dollar und Pfund vs US-Dollar gab es zügige Bewegungen, die ich näher ansprechen möchte. Auch mein Hinweis an dieser Stelle für den ganz aktuellen „Trade des Tages“ BMW…

5 Kommentare

5 Comments

  1. Marko

    13. Oktober 2017 12:17 at 12:17

    Es ist nicht nur der DAX der „langweilig“ ist, keine größeren Korrekturen, die Amis hangeln sich nach oben und das wird so weitergehen . Chancen sehe ich eher bei Japan, bzw. dem YEN usw… Hinzu kommt noch die Skpesis der Marktteilnehmer, wann fällt der „ganze Schrott“ endlich ? 😀 Nebst einer teilweise hohen Shortquote. Wie soll dann der Markt fallen ?

    Und wer ist „Schuld“ daran, na, wer wohl ? 😉

    • Markus Fugmann

      13. Oktober 2017 12:21 at 12:21

      @Marko, wie kommst du auf die hohe Short-Quote? Hast du Zahlen dazu?
      In den USA ist der Bestand bei Call-Optionen so hoch wie seit 2007 nicht mehr, die US-Privatinvestoren sind long positoniert (AAII-Umfrage) etc. etc.

      • Marko

        13. Oktober 2017 16:11 at 16:11

        Und Long-Quoten / Short – Quoten sind derzeit meines Erachtens nicht zielführend !
        Gerade so „Dinger“ wie die AAII sind eigentlich dem Herrn Riße sein Metier, Markus, Du hörst dich schon an wie der Stefan,, schade, dass er nicht mehr dabei ist….

        Wir sind jetzt in einer Sondersituation, wenn man sich mal den EUR/USD anschaut, der steht bei 1,18. Normalerweiser normalerweise müsste der USD stark sein, gerade bei dem Zinsabstand EUR/USD !
        Die Amis haben „proaktiv“ reagiert, d.h. Zinserhöhungen zu Minischritten, wegen Lehman usw, aber dadurch , dass die Amis ihr „Pulver so-gut-wie verschossen haben“ haben, hat Europa einiges „aufzuholen“…
        Und genau darum geht es doch, die FED und die EZB müssen gemeinsam die Zinsen erhöhen, um auf „Normalniveau“ zu kommen… und diesen „Lehman-Schwachsinn“ endlich beenden zu können..

        13000 Punkte, das sind gerade mal 500 Punkte höher als im April 2015 !!

        Der EUR/USD bei 1,18 sagt doch alles !

    • Andreas

      13. Oktober 2017 12:25 at 12:25

      Auch ich lese nichts von hohen shortquoten. Absolut nirgendswo, und ganz besonders nicht in „Great America“. Dort läuft die Menschheit bereits mit Dollarzeichen in den Augen zur nächsten Bank mit der bitte einen Kredit für den Aktienmarkt zu erhalten.

  2. Marko

    13. Oktober 2017 12:44 at 12:44

    Ja Markus, ich beobachte den Markt über IG, und da ist da schon etwas seltsam.

    Ich bin derzeit der Meinung, alle Warten auf den „Crash“ / Korrektur usw, und der Markt reagiert überhaupt nicht ! Bzw, es warten zu viele auf den Crash… von mir aus auch nur eine Korrektur..

    Und viele vergessen den Bufu ! Es gibt immer ein Marktgleichgewicht, d.h. Aktienmarkt und Rentenmarkt müssen sich „einpendeln“, jetzt ist es eben nun mal so, dass der Bufu, vollkommen überteuert ist und der Aktienmarkt eben nicht, aber : beim Bufu fällt auf, Vola gleich null ! Na warum wohl ? 😀

    So, das Problem ist , dass die Bank mit den drei Buchstaben machen kann, was sie will, und das ist nicht o.k..
    Mag ja sein, dass die EZB die mächtigste Notenbank der Welt ist, wenn sie dies nicht wäre, würde der Markt anders reagieren !

    Na ja, die EZB sollte wirklich mal in die Gänge kommen und den Markt endlich „frei lassen“, was soll das den mit Vdax -Werten um die 11-12 ??? Lehman ist vorbei !

    D.h., sollte die EZB reagieren, dürfte der Markt in Europa den „5. Gang“ einlegen, was bedeuten würde, dass Europa die Amis „überholt“, beim DAX z.B. auf 1XXXX Punkte, während die Amis dann eher seitwärts laufen sollten.

    Die Aktienmärkte sollten noch weiter steigen, da die Finanzwerte in Europa (endlich) diese unsinnige Niedrigzinspolitik hinter sich hätten, aber : der Bufu dürfte ebenso in den „Keller rauschen“.

    Dann, ja dann, hätten wir ein Marktgleichgewicht, zwischen Aktien- und Anleihenmärkten – dann hättet Ihr Bären eine (realistische) Chance.
    Dann wäre der Markt „frei“..

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Wirecard-Aktie: Dauert die Unsicherheit noch bis Anfang April?

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Die Wirecard-Aktie bleibt eine wacklige Kiste. Seit dem 8. Februar gibt es von Wirecard selbst kein neues offizielles Statement. Aber diese Woche tat sich ja etwas anderes. Durchgesickert war die Zeugenaussage eines Shortsellers gegenüber der Staatsanwaltschaft in München, dass er vorab genaue Kenntnis hatte, wann die FT ihre Artikel über Wirecard veröffentlichen würde.

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Dieser Sachverhalt lenkt natürlich dieser Tage erstmal die Scheinwerfer weg von Wirecard, und hin zur FT. Hat der dort zuständige Journalist gemeinsame Sache mit Börsenzockern gemacht, oder sich bestechen lassen? Nichts genaues weiß man noch nicht – alles reine Spekulation. Gestern dementierte die FT – alles haltlose Vorwürfe gegen die Redaktion. Tja, aber warum sollte ein Shortseller so etwas zugeben, wenn es gelogen ist? Das ergibt irgendwie keinen Sinn.

Bleibt die Wirecard-Aktie noch bis Anfang April eine wacklige Kiste?

Im Kursverlauf der Wirecard-Aktie sieht man, dass Stand heute etwas Ruhe eingekehrt ist. Aber man vergesse bitte nicht die drei wie aus dem Nichts erschienenen Artikel der FT. Kommt noch mehr? Niemand weiß es. Wichtig ist, dass Wirecard vor einigen Tagen selbst sagte, dass die Prüfung möglicher dubioser Vorgänge der Filiale in Singapur noch „mehrere Wochen“ dauern würde. Die Prüfung der Kanzlei Rajah &Tann sei noch nicht abgeschlossen, aber bisher sei nichts Weltbewegendes dabei herausgekommen. Aus Medienberichten war zu entnehmen, dass diese Prüfung noch ca sechs Wochen dauern könnte.

Stimmt diese Dauer, dann wäre das ein sehr großer Zufall. Denn am 4. April veröffentlicht Wirecard seine Zahlen für das Gesamtjahr 2018. Tickt die Uhr, und einerseits soll die Prüfung so gründlich wie möglich vorgenommen werden? Andererseits soll das Ergebnis noch zusammen mit dem Jahresabschluss 2018 veröffentlicht werden? Auch Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsräte müssen den Jahresabschluss ja noch abnicken. Also, so eine natürlich rein theoretische Überlegung: Lässt man sich maximal viel Zeit, aber will den Prüfbericht noch in die 2018-Veröffentlichung inkludieren?

Wenn ja, dann liefe das Drama noch gut sechs Wochen lang. Natürlich bedeutet dieses Szenario für Anleger und Zocker, dass die Aktie noch weitere sechs Wochen in einem Ozean namens „Unsicherheit“ schwimmen würde. Denn alle Welt will nun wissen, ob etwas dran ist an den Manipulationsvorwürfen. Die Analysten von HSBC und DZ Bank haben diese Woche übrigens ihre Kursziele für die Wirecard-Aktie spürbar gesenkt auf 170 und 150 Euro.

Aktuell notiert die Aktie bei 101,40 Euro. 150 und 170 Euro, das ist genau die Größenordnung, wo die Aktie kurz vor der ersten FT-Veröffentlichung notierte. Bei 167 Euro notierte die Aktie noch am 29. Januar, bevor es dann dank drei FT-Artikeln drei Mal ruckartig abwärts ging. Seit genau einer Woche ist nun eine Ruhephase für die Aktie eingetreten um die 100 Euro-Marke herum. Wir meinen: Vorsicht ist geboten, bis die Kanzlei aus Singapur etwas zu vermelden hat, beziehungsweise bis Wirecard das Ergebnis des Berichts veröffentlicht.

Wirecard-Aktie wacklige Kiste - Firmenzentrale in München
Unternehmenszentrale in München. Foto: Wirecard AG

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Aktien

Allianz Analyse: Zahlen heben Stimmung

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Der größte deutsche Versicherungskonzern Allianz hat am Freitag Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und konnte durchaus überzeugen. Doch einige kleine Fehler fallen doch noch auf. Am operativen Ergebnis lässt sich nur wenig aussetzen, im vergangenen konnte eine Steigerung um 4 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro erzielt werden. Damit lagen die Zahlen am oberen Ende der anvisierten Erwartungen. Der Ausblick unter Beachtung eines vergleichsweise schadenfreien Jahres enttäuschte dann aber etwas, dafür aber beglückt der Konzern Investoren mit einer höheren Dividende von 9 Euro je Anteilsschein. Für deutliche Spuren bei den Investmentfonds der Allianz haben Ende 2018 Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt.

Anleger haben im vierten Quartal netto 31 Milliarden Euro bei den Allianz-Töchtern Pimco und Allianz Global Investors abgezogen, wie der DXA-Konzern am Freitag mitgeteilt.
Ausgerechnet der Kursverlauf der Allianz-Aktie präsentiert sich derzeit hoch interessant, das Wertpapier notiert nämlich an einer wichtigen Abwärtstrendlinie. Ein Ausbruch darüber könnte weiteres Kurspotenzial freisetzen und der Schiebephase aus den letzten Wochen ein Ende setzen. Eine positive Grundtendenz auf mittelfristiger Basis ist seit dem Doppelboden aus den Jahreshochs aus 2015 erkennbar, zu einem nachhaltigen Durchbruch müssen Käufer aber noch etwas nachlegen. Die Chancen hierfür werden jedoch als vergleichsweise hoch eingeschätzt.

Long-Chance bei Allianz-Aktie

Die Schwankungsbreite an den Märkten hat in den letzten Handelstagen wieder merklich zugenommen, bei der Allianz gestaltet sich das aktuelle Chartbild innerhalb der bestehenden Seitwärtskonsolidierung kurzfristig noch neutral. Gelingt jedoch ein Ausbruch über das Niveau von mindestens 188,00 Euro, könnte die seit Jahresanfang bestehende Aufwärtsbewegung wieder in Gang kommen und Kurszuwächse bis an 191,50 und 194,66 Euro hervorbringen. Aber erst ein Ausbruch über 196,00 Euro dürfte zu einem wahren Befreiungsschlag mit Chancen auf einen Kursanstieg zurück an die Jahreshochs aus 2018 bei 206,85 Euro führen. Ein Alternativszenario könnte eine Fortsetzung der bestehenden Seitwärtsphase oberhalb der Unterstützung von 182,26 Euro vorsehen. In Falles eines Kursrutsches darunter müssen jedoch rückläufige Kursnotierungen zurück auf ein Niveau von 176,00 Euro angenommen werden. Tiefer als 175,00 Euro sollte es nach Möglichkeit nicht mehr abwärts gehen, weil sonst ein direkter Test der Tiefststände aus 2018 bei rund 170,00 Euro drohen würde.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 189,28 Euro
Kursziel : 191,50 / 194,66 / 206,85 Euro
Stop : < 184,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 5,28 Euro
Zeithorizont : 1 – 2 Monate

Allianz-Aktie




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Allianz-Quartalszahlen: Gewinn und Gewinnaussicht stagnieren, neue Aktienrückkäufe

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Die Allianz-Quartalszahlen wurden veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 32,7 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 31,7).

Der Gewinn (operatives Ergebnis) liegt bei 2,77 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 2,76).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,7%.

Hier einzelne Punkte aus dem Allianz-Bericht im Wortlaut:

Der Vorstand schlägt eine Erhöhung der Dividende um 12,5 Prozent auf 9 Euro pro Aktie vor.

Für 2019 wird ein operatives Ergebnis von 11,5 Milliarden Euro anvisiert (im Gesamtjahr 2018 waren es 11,51), plus oder minus 500 Millionen Euro, vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse.

Die Allianz hat 2018 zwei Aktienrückkäufe mit einem Gesamtvolumen von 3,0 Milliarden Euro abgeschlossen. Alle zurückgekauften Aktien wurden eingezogen. Ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro wurde am 14. Februar 2019 bekanntgegeben.

Alle Geschäftsbereiche trugen zu dem Wachstum bei.

„Die Ergebnisse der Allianz Gruppe sind ausgezeichnet und sind mit einem operativen Ergebnis von 11,5 Milliarden Euro am oberen Ende unseres Zielkorridors von 10,6 bis 11,6 Milliarden Euro“, sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. „Dank unseres sehr gut diversifizierten Geschäftsmodells sind wir zuversichtlich, auch im neuen Geschäftsjahr wieder sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Die Allianz strebt für 2019 ein operatives Ergebnis in Höhe von 11,5 Milliarden Euro an, plus/minus 500 Millionen Euro, vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse.“

Kurz-Fazit: Analysten hatten bislang mit bis zu 11,9 Milliarden Gewinn im Jahr 2019 gerechnet. Von daher ist die heutige Ankündigung einer Gewinn-Stagnation eher enttäuschend. Auch im Vergleich von 2017 zu 2018 stagniert der Gewinn – und das bei einem Umsatzplus von 4,5 Milliarde Euro! Alles in allen sind das nicht so tolle Zahlen, auch wenn der Gewinn natürlich eh schon auf einem hohen Niveau ist! Tja, da sollen wohl die neuen Aktienrückkäufe helfen den Kurs zu „pflegen“?

Allianz-Quartalszahlen

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