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Aktien

Snap-Aktie fällt auf Emissionspreis von 17 Dollar – der merkwürdige Verlauf einer Aktie

Die Snap-Aktie ist und bleibt ein heißes Eisen. Der Kursverlauf seit der Erstnotiz an der Börse am 1. März ist nichts für schwache Nerven! Gestern Abend schloss die Aktie exakt bei 17 Dollar. Das Entspricht dem Emissionspreis…

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FMW-Redaktion

Die Snap-Aktie ist und bleibt ein heißes Eisen. Der Kursverlauf seit der Erstnotiz an der Börse am 1. März ist nichts für schwache Nerven! Gestern Abend schloss die Aktie exakt bei 17 Dollar. Das Entspricht dem Emissionspreis der Aktie. Die Erstnotierung an der Börse am 1. März lag bei 24 Dollar, weil die Euphorie am ersten Handelstag in der Startauktion gigantisch war. Es dauerte Stunden um einen ersten Kurs feststellen zu können. Letzte Woche berichteten wir bereits über sehr hohe Short-Positionen (Wetten auf fallende Kurse) in der Snap-Aktie. Denn Ende Juli laufen für Führungskräfte von Snap Aktien-Haltefristen aus.

Es wird darauf spekuliert, dass diese Führungskräfte dann viele Aktien abstoßen könnten, was den Kurs drücken würde. Der Chart zeigt gut den merkwürdigen Kursverlauf seit der Erstnotiz am 1. März. Erst der schnelle Anstieg voller Euphorie bis auf fast 30 Dollar. Dann am 11. Mai der brutale Absturz auf 17,57 Dollar ausgelöst durch sehr schwache Quartalszahlen. Danach folgte tagelang der mehr als erstaunliche Kursanstieg auf fast 22 Dollar. Der einzige Grund hierfür kann in der Euphorie der Kaufwilligen gelegen haben, die einfach in die Zukunft von Snapchat vertrauen.

Seit Anfang Juni dann der Absturz von 22 auf jetzt exakt 17 Dollar, auf den Cent genau den vorbörslichen Ausgabekurs der Aktie vom 1. März! Zu den beiden Hauptursachen kann man wie vorhin schon erwähnt die Short-Wette ansehen. Aber auch die zu so einem frühen Zeitpunkt bereits erstaunlich zahlreichen negativen Analystenbewertungen sind problematisch. Derzeit raten 10 Analysten die Snap-Aktie mit Strong Buy, 2 mit Buy, 13 mit Halten und 3 mit Verkauf.

Das optimistischste Kursziel liegt bei 31 Dollar, danach folgen drei mit jeweils 30 Dollar. Vorgestern hatte der Hedgefondsmanager David Tepper sich bei CNBC geäußert, der beim IPO mit 17 Dollar Kaufkurs dabei war. Er erwähnte, dass er dann zu sehr hohen Kursen nach dem Börsenstart verkaufte, also mit sehr gutem Gewinn! Er halte die Aktie nach wie vor für sehr interessant, und würde sie vielleicht wieder kaufen, wenn sie beim Emissionspreis ankomme, so seine Aussage. Naja, sagen wir dazu, da ist die Aktie ja auf den Punkt genau angekommen gestern Abend!


Die Snap-Aktie seit der Emission am 1. März.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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