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Stefan Riße über Risiken für den Dax und Deutschlands Vorteil in der Krise

Bulle und Bär

Stefan Riße ist seit langer Zeit deutschen Börsianern bekannt als ehemaliger Moderator bei n-tv und langjähriger Börsenexperte. Im folgenden Video spricht Manuel Koch mit ihm über die Risiken für den Dax. Stefan Riße sieht die Coronakrise überhaupt nicht mehr als Problem für den Aktienmarkt. Denn die Börse schaue ja stets in die Zukunft. Und das Ende der Coronakrise sei längst absehbar. Viel eher ein Problem für den Dax sei auf der einen Seite die Krise zwischen der Ukraine und Russland, und auf der anderen Seite der Handelskonflikt zwischen China und den USA, der dank einer neuen Haltung unter Joe Biden wieder zunehmen könne.

Die deutsche Volkswirtschaft hat laut Stefan Riße das große Glück, dass man dank starker Exportlastigkeit derzeit profitiere vom bereits stattfindenden Wirtschaftsboom in China, und bald auch vom neuen Boom in den USA, der mit einer massiven Staatsverschuldung angeschoben werde. Die US-Notenbank Federal Reserve schaue zuerst auf eine möglichst kräftige Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt. Daher werde es noch sehr lange niedrige Zinsen geben, auch falls die Inflation deutlich anspringen sollte.

Stefan Riße sieht einerseits die großen und profitablen Tech-Konzerne weiterhin als lukrative Anlageziele, wie auch die Old Economy, die sich nach der Coronakrise wieder erholen sollte. Aufpassen solle man bei Unternehmen, die keine Gewinne schreiben. Highflyer-Branchen wie Wasserstoff seien zwar im Zuge der Energiewende interessant, aber derzeit zu teuer.



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3 Kommentare

  1. Hallo zusammen,

    Stefan Riße ist unter anderem auch als Ex-Fondsmanager bekannt, dessen Fonds ziemlich fette Verluste für Investoren generiert hat.

    VG

  2. Stefan Riße ist nicht nur als ehemaliger Moderator bei n-tv und langjähriger Börsenexperte, sondern auch als ein Ex-Fondsmanager bekannt.
    Da hat er Mal gezeigt was er drauf hat … dazu ist folgendes bei wikipedia zu lesen:
    Am 29. Juni 2012 wurde der Investmentfonds Riße Inflation Opportunities (WKN A1JUWR) aufgelegt.
    Nach anfänglichen Gewinnen wurde dieser Fonds mit einem Verlust von knapp 50 Prozent zum 6. April 2016 aufgelöst. s. https://www.finanzpartner.de/fi/de000a1juwr3/risse-inflation-opp-ui-ak-b-eur-dis/

  3. Er hat auch letzte Woche noch kurz vor dem Knall den Bitscheiss empfohlen. Analysten die immer bullisch sind braucht niemand.
    Immerhin hat seine bullschitigkeit leicht nachgelassen, das wäre also sehr bärisch.

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