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Steinhoff-Aktie: Das Ende der Zockerei, und Beginn des Abgesangs?

FMW-Redaktion

Die Steinhoff-Aktie notiert aktuell mit 0,388 Euro bei einem Minus von 2,8% gegenüber Freitag Abend. Seit Tagen gibt es keine wirklich sensationelle Neuigkeit mehr von den Unternehmen selbst. Immer noch bleiben Bilanz-Details unklar. Nur von der niederländischen Finanzaufsicht wurde am Freitag vermeldet, das der ehemalige Steinhoff-Aufsichtsrat und Großaktionär Christo Wiese nun statt 21% nur 6,2% der Aktien hält.

Er hatte folglich in den letzten Tagen viele Stücke auf den Markt geworfen (erhöhte Umsätze Donnerstag und Freitag). Es sorgt natürlich für Beunruhigung, dass mögliche Insider das sinkende Boot noch rechtzeitig vor dem endgültigen Kollaps verlassen wollen. Aber wie man aus Finanzkreisen hört, ging es dabei aber um einen Zwangsverkauf, der nötig geworden war, weil die Aktien als Sicherheiten für Kredite hinterlegt gewesen sein sollen. Also scheint Wiese selbst nicht geplant zu haben nun noch schnell die Titanic verlassen zu wollen.

Und nun? Wie geht es weiter? Vom Unternehmen hört man nichts. Die Steinhoff-Aktie zeigt aber ein Chartbild, das man von vielen Unternehmen kennt, die nach heftigen Turbulenzen anschließend in eine endlos lange Phase des Dahinsiechens eintreten. Der Kurs schwankt zwar noch, aber in immer kleineren Wellen – bis sich die Bewegung immer weiter abflacht. Und genau so wirkt der Kursverlauf seit Mitte Januar. Die Bewegung wird auf Pennystock-Niveau immer flacher und langweiliger. Es riecht charttechnisch nach Abgesang!


Die Steinhoff-Aktie seit November.



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