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Tagesgeld nun auch offiziell mit Negativzins

Geldmünzen

Jetzt ist es offiziell soweit. Beim Tagesgeld ist der Negativzins angekommen. Negative Einlagenzinsen dominieren die mediale Berichterstattung bereits seit Ende 2014, so die aktuelle Ausführung der Barkow Consulting. In offiziellen Statistiken seien sie erstmals Anfang 2016 bei kurzfristigen Termineinlagen für Unternehmen aufgetaucht. In den Statistiken für Privatkunden seien negative Zinsen bislang nicht zu finden gewesen. Eine kurzfristige Ausnahme sei der Dezember 2020, in der für einen Monat ein negativer Zins von Minus 0,01 Prozent für Termineinlagen von Privatkunden mit einer Laufzeit von unter einem Jahr ausgewiesen wurde. Im Folgemonat war er jedoch auch schon wieder weg.

Nachdem sich die Nachrichten über die Einführung von negativen Zinsen beziehungsweise Strafzinsen bereits seit einigen Monaten mehren, haben sich diese laut der Barkow Consulting nun auch erstmals in der Statistik der Deutschen Bundesbank niedergeschlagen. Sie hat den Zins für täglich fällige Einlagen von Privatkunden für den Mai 2021 erstmals mit Minus 0,01 Prozent ausgewiesen. Zuvor lag der entsprechende Zins für 15 Monate konstant bei 0,00 Prozent. Wir dazu: Wenn man also denkt man sei schon ganz unten, kann es immer noch weiter bergab gehen!

Grafik zeigt wie beim Tagesgeld jetzt der Negativzins angekommen ist



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