Aktien

Traden – oder kaufen und liegen lassen? Eine Diskussion über Grundsätzliches

Was ist erfolgreicher - kaufen und warten, weil die Aktienmärkte ja sowieso langfristig steigen (angeblich!), oder aktiv traden und dabei im Optimalfall von allen Börsen-Phasen profitieren?

FMW-Redaktion

Was ist erfolgreicher – kaufen und warten, weil die Aktienmärkte ja sowieso langfristig steigen (angeblich!), oder aktiv traden und dabei im Optimalfall von allen Börsen-Phasen profitieren?

Eine aufschlußreiche Diskussion über das „für und wider“ von zwei Handelsstragien zwischen Lars Erichsen und Markus Elsässer:


Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0)



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4 Kommentare

  1. Ich hab’s mir nicht angesehen. Wer kauft und hält, braucht auch keine FHW.

    Sinnvoll ist es, die Zeitebenen nicht zu mischen. Wer einen langfristigen Horizont hat, nimmt eben den Monats- oder Quartalschart als Grundlage.

    Aber einfach ohne Chart in den Markt zu gehen, macht keinen Sinn. Wer im Jahr 2000 auf dem Hoch eingestiegen ist, musste 13 Jahre warten, bis er seinen Einstand wieder gesehen hat. Und wenn er einen Fonds mit entsprechenden Kosten gekauft hat, noch viel länger. Und dazu enorme Schwankungen aushalten.

    Und wer jetzt oder vielleicht bei 14000 einsteigt, der kann mit einiger Wahrscheinlichkeit das Top des langfristigen Bullenmarktes erwischt haben. Und ein langfristiger Bärenmarkt, der dann folgt, kann schon mal 20 Jahre dauern. Da würde ich meinen Freunden und Bekannten dringend abraten.

  2. „Und wer jetzt oder vielleicht bei 14000 einsteigt, der kann mit einiger Wahrscheinlichkeit das Top des langfristigen Bullenmarktes erwischt haben. Und ein langfristiger Bärenmarkt, der dann folgt, kann schon mal 20 Jahre dauern. Da würde ich meinen Freunden und Bekannten dringend abraten.“

    da haben wir wieder den typischen Grund, sich vom Aktienmarkt fernzuhalten. Schauen Sie sich dochmal einen Langfirstchart an und überschlagen Sie mal grob die Wahrscheinlichkeit innerhalb eines 20 Jahres Zeitraumes wirklich einen Verlust einzufahren.
    Würden Sie ein Glücksspiel ablehnen, bei dem Sie mit 90% Wahrscheinlichkeit einen Gewinn von 100% ausgezahlt bekommen und mit 10% Wahrscheinlichkeit 50% des Einsatzes verlieren ?
    Zahlt man mit einem Sparplan über 10 Jahre oder mehr in Aktien ein, liegt die Sache sogar noch günstiger. Verlieren ist dann praktisch unmöglich.
    Mit Bargeld verliert man dagegen ganz sicher.
    Was sind dann also die Anlagealternativen ?

    1. Für den erfahrenen Trader natürlich die Short-Seite zu traden, wenn es soweit ist. Das ist aber nichts für den Normal-Anleger mit Kaufen- und liegen lassen Ansatz. Der fährt dann besser mit Cash, ein paar Gold- und Silbermünzen außerhalb der Bank und vielleicht einem kleinen Garten.

    2. Da muss ich PK zustimmen. Langfristig heist nicht 5 oder 10 Jahre sondern man muss in mehreren Dekaden denken. Eine LV bespare ich auch regelmäßig mtl. über 25 Jahre wenn man es durchhält.
      Mit einem Sparplan auf Aktien über diesen Zeitraum von 25 Jahren kann zu 90% nichts schief gehen. Nur durchhalten muss man eben – und das fällt vielen schwer.

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