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Aktien

Traden – oder kaufen und liegen lassen? Eine Diskussion über Grundsätzliches

Was ist erfolgreicher – kaufen und warten, weil die Aktienmärkte ja sowieso langfristig steigen (angeblich!), oder aktiv traden und dabei im Optimalfall von allen Börsen-Phasen profitieren?

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Was ist erfolgreicher – kaufen und warten, weil die Aktienmärkte ja sowieso langfristig steigen (angeblich!), oder aktiv traden und dabei im Optimalfall von allen Börsen-Phasen profitieren?

Eine aufschlußreiche Diskussion über das „für und wider“ von zwei Handelsstragien zwischen Lars Erichsen und Markus Elsässer:

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Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0)

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    leser

    12. Februar 2018 13:19 at 13:19

    Ich hab’s mir nicht angesehen. Wer kauft und hält, braucht auch keine FHW.

    Sinnvoll ist es, die Zeitebenen nicht zu mischen. Wer einen langfristigen Horizont hat, nimmt eben den Monats- oder Quartalschart als Grundlage.

    Aber einfach ohne Chart in den Markt zu gehen, macht keinen Sinn. Wer im Jahr 2000 auf dem Hoch eingestiegen ist, musste 13 Jahre warten, bis er seinen Einstand wieder gesehen hat. Und wenn er einen Fonds mit entsprechenden Kosten gekauft hat, noch viel länger. Und dazu enorme Schwankungen aushalten.

    Und wer jetzt oder vielleicht bei 14000 einsteigt, der kann mit einiger Wahrscheinlichkeit das Top des langfristigen Bullenmarktes erwischt haben. Und ein langfristiger Bärenmarkt, der dann folgt, kann schon mal 20 Jahre dauern. Da würde ich meinen Freunden und Bekannten dringend abraten.

  2. Avatar

    PK

    12. Februar 2018 13:57 at 13:57

    „Und wer jetzt oder vielleicht bei 14000 einsteigt, der kann mit einiger Wahrscheinlichkeit das Top des langfristigen Bullenmarktes erwischt haben. Und ein langfristiger Bärenmarkt, der dann folgt, kann schon mal 20 Jahre dauern. Da würde ich meinen Freunden und Bekannten dringend abraten.“

    da haben wir wieder den typischen Grund, sich vom Aktienmarkt fernzuhalten. Schauen Sie sich dochmal einen Langfirstchart an und überschlagen Sie mal grob die Wahrscheinlichkeit innerhalb eines 20 Jahres Zeitraumes wirklich einen Verlust einzufahren.
    Würden Sie ein Glücksspiel ablehnen, bei dem Sie mit 90% Wahrscheinlichkeit einen Gewinn von 100% ausgezahlt bekommen und mit 10% Wahrscheinlichkeit 50% des Einsatzes verlieren ?
    Zahlt man mit einem Sparplan über 10 Jahre oder mehr in Aktien ein, liegt die Sache sogar noch günstiger. Verlieren ist dann praktisch unmöglich.
    Mit Bargeld verliert man dagegen ganz sicher.
    Was sind dann also die Anlagealternativen ?

    • Avatar

      leser

      12. Februar 2018 14:45 at 14:45

      Für den erfahrenen Trader natürlich die Short-Seite zu traden, wenn es soweit ist. Das ist aber nichts für den Normal-Anleger mit Kaufen- und liegen lassen Ansatz. Der fährt dann besser mit Cash, ein paar Gold- und Silbermünzen außerhalb der Bank und vielleicht einem kleinen Garten.

    • Avatar

      Lutze

      12. Februar 2018 17:51 at 17:51

      Da muss ich PK zustimmen. Langfristig heist nicht 5 oder 10 Jahre sondern man muss in mehreren Dekaden denken. Eine LV bespare ich auch regelmäßig mtl. über 25 Jahre wenn man es durchhält.
      Mit einem Sparplan auf Aktien über diesen Zeitraum von 25 Jahren kann zu 90% nichts schief gehen. Nur durchhalten muss man eben – und das fällt vielen schwer.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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