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Trump will Pipeline-Projekte Keystone und Dakota genehmigen – Schlag für Warren Buffett

Laut übereinstimmenden Berichten wird heute Donald Trump zwei neue Exekutiv-Orders unterzeichnen, die zur Wiederaufnahme der umstrittenenen, von Ex-Präsident Obama gestoppten Pipeline-Projekte Keystone XL und Dakota Access führen werden. Vor allem für Warren Buffett ist das keine gute Nachricht..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Laut übereinstimmenden Berichten wird heute Donald Trump zwei neue Exekutiv-Orders unterzeichnen, die zur Wiederaufnahme der umstrittenenen, von Ex-Präsident Obama gestoppten Pipeline-Projekte Keystone XL und Dakota Access führen werden. Letztere war von Obama im September gestoppt worden, seitdem protestierten dort immer wieder Gegner der Maßnahme für den Weiterbau des 3,8 Milliarden Dollar-Projekts nahe des Lake Oahe in North Dakota. Die Keystone-Pipeline soll den Transport von kanadischem Schieferöl nach Houston (Texas) und an den Golf von Mexiko ermöglichen. Die Pipeline Dakota Access dagegen führt durch indianisches Gelände – als Obama den Weiterbau untersagte, kam es dort im Oceti Sakwowin Camp zu einer spontnanen Jubel-Feier.

Die Genehmigungen Trumps sind insbesondere für Warren Buffett, der ansonsten die Trump-Administration ganz wunderbar findet und vor allem für die von Trump ernannten Kabinettsmitglieder sehr lobende Worte fand, ein schwerer Rückschlag – denn Buffett ist maßgeblich an einer Firma beteiligt, die auf den Transport von Öl per Eisenbahn spezialisiert ist.

Damit macht Trump klar, wohin seine Regierung energiepolitisch steuern wird – der Fokus liegt auf der Energieversorgung der USA mit tradtionellen fossilen Brennstoffen, Ziel ist vermutlich, die USA von Öl-Importen unabhängig zu machen. Trump hält den durch fossile Brennstoffe verursachten Klimawandel für reine Propaganda, wie er 2015 in seinem Buch „Crippled Amerika“ („Verkrüppeltes Amerika“) schrieb. Darin führte er aus, dass Investments in alternative Energien schon deshalb sinnlos und ein „big mistake“ seien, weil es den durch fossile Brennstoffe ausgelösten Klimawandel gar nicht gebe:


„To begin with, the whole push for renewable energy is being driven by the wrong motivation, the mistaken belief that global climate change is being caused by carbon emissions. If you don’t buy that — and I don’t — then what we have is really just an expensive way of making the tree-huggers feel good about themselves.“

Inzwischen ist das Buch übrigens vom Verlag umbenannt worden in „Great Again. How to fix our crippled Amerika“.


Foto: https://en.wikipedia.org/wiki/Fair_use

In ihrem letzten Bericht hatte die U.S. Energy admininstration prognostiziert, dass die Produktion erneuerbarer Energien in den USA bis zum Jahr 2040 stärker steige als alle anderen Energieressourcen, weil die Kapitalkosten für Solaranlagen und Windparks fallen würden – auch durch die Unterstützung der US-Behörden. Das dürfte angesichts der jüngsten Entwicklungen wohl etwas zu optimistisch gewesen sein..

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Hoggel77

    24. Januar 2017 16:52 at 16:52

    Oha, ob er da(DAPL) mal nicht mit dem Feuer spielt…

    Wenn da wieder ein paar tausend Veteranen aufschlagen, kann es eklig werden.
    Und die Veteranen haben ihr erneutes kommen angekündigt, falls weiter gebaut wird.

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