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Über das „magische Denken“ an der Wall Street – und der „S&P 500 wie Bitcoin“

Max Wolff bringt es auf den Punkt: an der Wall Street herrscht derzeit „magisches Denken“..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Max Wolff bringt es auf den Punkt: an der Wall Street herrscht derzeit „magisches Denken“: die US-Aktien-Märkte steigen, weil sie denken, dass der government shutdown nicht so schlimm sei, dann steigen sie weiter, nachdem der government shutdown passiert ist aber die Hoffnung besteht, dass er bald aufhören wird, und als der government shutdown dann beendet war stiegen die Märkte weiter, weil das Problem ja jetzt scheinbar erledigt sei (was aber nicht der Fall ist, weil die stopgap bill nur bis zum 08.Februar reicht und die Fronten sich zwischen US-Demokraten und Republikanern/Trump verhärten, weil die Demokraten auf DACA bestehen, die Republikaner/Trump dagegen auf die Mauer zu Mexiko).

Wahrscheinlich geht die Rally noch weiter, weil „jeder ein bißchen high“ sei – aber in der zweiten Jahreashälfte werde sich das wohl rächen:


„So long as you have that kind of sentiment and you have a little bit of magical thinking with really good numbers to back it up and everyone’s a little bit high at the party here, I think it goes a bit longer. (..) My guess is the second half of 2018, you start having to pay for it, some of this partying is going to produce more hangover than bliss.“

Dem stimmt Boris Schlossberg zu, der auf einen RSI auf Allzeithoch verweist beim S&P 500 (also auf eine noch nie so krass ausgeprägte Überkauftheit des Index hinweist) – er fühlt sich da an die Bitcon-Manie erinnert („The S&P reminds me of bitcoin“). Wenn der S&P so weiter machen würde, wie er seit Jahresbeginn agiert ( ), dann würde sich der Index in diesem Jahr verdoppeln – in dem noch jungen Jahr hat der Index bereits das 12.Mal auf Allzeithoch (per Schlußkurs) den Handel beendet. Die Bewertungen werden schlicht immer extremer („If you sort of project just in perpetuity what’s been going on for the last 10, 15, 20 days … the valuation becomes absolutely ridiculous“). Wenn das Maß dann zu voll ist, werde es irgendeinen Grund geben für einen Abverkauf:

„We’re going to be able to see very soon if the S&P begins to crack, that some sort of an intermediate top is going to be set in.“

Dazu auch lesenswert:

Und hier die beiden Herren Wolff und Schlossberg:

The S&P 500 just posted two more remarkable records from CNBC.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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