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„Ungewöhnliche“ Prognosen für 2017: Der Brexit wird nicht kommen!

Seit Jahren gibt die Saxo Bank ihre „ungewöhnlichen Prognosen“ („outrageous predictions“) – und was dort prognostiziert wurde, war oft ungewöhnlich, scheinbar sogar abseitig. Aber oft ist genau das eingetroffen!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Seit Jahren gibt die Saxo Bank ihre „ungewöhnlichen Prognosen“ („outrageous predictions“) – und was dort prognostiziert wurde, war oft ungewöhnlich, scheinbar sogar abseitig. Aber oft ist genau das eingetroffen – eben weil die Welt erstens verrückt ist, und zweitens weil „gewöhnliche“ Main-Stream-Prognosen meist verkehrt sind!

Die Reihe der „ungewöhnlichen Prognosen“ eröffnet heute John Hardy – mit der Prognose: der Brexit wird nicht kommen! Aber sehen Sie selbst:

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    as140

    7. Dezember 2016 15:05 at 15:05

    Natürlich wird der Brexit kommen. In einer Demokratie kommt man dem Willen des Volkes nach. Ansonsten werden diejenigen gewählt, die es durchsetzen.

  2. Avatar

    sabine

    7. Dezember 2016 22:08 at 22:08

    Ich glaube nicht, daß der Brexit kommt. Die Kräfte der „Elite“ gegen ihn sind zu stark, und das Volk zu beschäftigt mit Smartphone, Spaß, Konsum usw.
    a) Nigel Farage erhielt Morddrohungen, damit er zurücktrete, und auf der anderen Seite von denselben Kräften (z.B.Inhaber der Lückenpresse) als Verräter und Angsthase ausgelacht.
    https://www.facebook.com/alternativefuerde/posts/1024971544251532
    Wie undemokratisch die EU ist, sieht man daran, daß die EU gehofft hatte, dass es in Großbritannien keine Volksabstimmung geben wird. Und das es in Deutschland per Mufti aus Usa nie eine geben wird.

    b) die Iren mußten auch zweimal abstimmen, damit das richtige Ergebnis herauskam. Und der 2. Wahlkampf war dann wesentlich besser vorbereitet:
    – EU-Befürworter bekamen Geld aus der Staatskasse und dem EU-Budget, die Gegner der EU bekamen kein Geld der Steuerzahler.

    c) Aber: Eurokraten machen alles besser, als die kleinkarierten Parlamente in den Mitgliedsstaaten. Sie sind selbstlos, weder macht- noch geldgierig und auch nicht korrupt. Sie sind die Helden der Gegenwart, lösen Finanzprobleme und die Klimaerwärmung. (Ironei)

  3. Avatar

    Walter

    8. Dezember 2016 12:14 at 12:14

    Totaler Schwachsinn

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Aktien

Tesla mit Aktiensplit – der nächste Griff in die Trickkiste

Claudio Kummerfeld

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Tesla-Auto Innenansicht

Die Tesla-Aktie steigt heute um 5,7 Prozent auf 1.454 Dollar. Das liegt an der Ankündigung von Tesla gestern Abend nach Börsenschluss. Man führt einen Aktiensplit durch. Für eine bisherige Tesla-Aktie gibt es fünf neue, und somit wird der Aktienkurs durch 5 geteilt. Für den Aktionär eigentlich ein Nullsummenspiel. Also wo soll da ein Vorteil sein? Nun, bei sagen wir mal 1.500 Dollar Aktienkurs hat man dann bald einen Aktienkurs von „nur noch“ 300 Dollar. Kleinstanleger und auch Mitarbeiter bei Tesla haben dann die Möglichkeit auch mal eine oder ein paar Aktien zu kaufen. Das fällt einem schon viel einfacher als bei einem Aktienkurs von weit über 1.000 Dollar.

Tesla mit alt bewährtem Psycho-Trick des Aktiensplits

Auch ist es für aktivere Investoren psychologisch immer gut, wenn die Aktienkurse günstig sind. Dann kann man leichter runde Blöcke von sagen wir mal 10, 50 oder 100 Aktien hin und her handeln. Und grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Aktienkurs optisch günstig aussieht. Da geht es wohl in die Tiefenpsychologie. Was extrem teuer aussieht, wirkt weniger attraktiv. Da spielt es überhaupt keine Rolle, dass die Marktkapitalisierung in beiden Fällen exakt die selbe ist.

Tesla sagt selbst in seiner aktuellen Mitteilung, dass die eigene Aktie Mitarbeitern und Anlegern leichter zugänglich gemacht werden soll. Wer am Stichtag 21. August Aktionär ist, erhält vier zusätzliche Aktien zum Handelsschluss 28. August. Und ab dem 31. August wird die Tesla-Aktie dann zu einem durch 5 geteilten Kurs gehandelt. Die psychologische Wirkung einer optisch günstigeren Aktie sollte man nicht unterschätzen. Gerade viele Anleger, die völlig unbedarft und hohe Fachwissen in die Börse stolpern, können sich davon beeindrucken lassen.

Anreiz für die „Robinhooder“?

Und mal ehrlich. Seit Ausbruch der Coronakrise stürmen vor allem in den USA Millionen der sogenannten „Robinhooder“ (weil viele Anleger beim Broker „Robinhood“ ein Konto aufmachen und dort kräftig zocken) die Börsen. Damit bezeichnet man Erstanleger, die mit sehr kleinen Geldbeträgen und oft ohne jegliches Börsenwissen wild drauf los handeln. Der Turbo-Booster für diese Personengruppe (Millionen neu eröffneter Börsenkonten in der Coronakrise) liegt darin, dass die großen US-Onlinebroker unlängst Tradinggebühren komplett abgeschafft hatten. Damit ermöglicht man es auch den Kleinstanlegern mit winzigen Aktienpositionen hin und her zu handeln, ohne dass die Gebühren die Kontoguthaben auffressen. Für Tesla könnte der Aktiensplit als weiterer Push für die Aktie funktionieren.

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie ein hochinteressantes Video zu möglichen Monopolen, die Tesla gerade aufbauen könnte.

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – keine Argumente für Rauf und Runter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Für den gestrigen Abverkauf und die heute wieder steigenden Kurse gab es laut seiner Meinung keine Gründe.

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Markt im Höhenrausch: Jetzt noch einsteigen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Bilanz ist ziemlich klar. Corona-Virus hin und her, der DAX ist in den letzten 12 Monaten um über 10 % gestiegen. US-Standardaktien gemessen am S&P 500 verteuerten sich um über 16 %. Zum Vergleich: Im Durchschnitt legen Standardaktien pro Jahr langfristig rund 7 bis 8 % zu. Zu Deutsch: Die letzten 12 Monate waren also ziemlich gut für uns.

Noch besser sieht die Bilanz für Wachstums-Investoren aus. So machte der NASDAQ 100 in diesem Zeitraum satte 44 %. Und meine Indikatoren zeigen an, dass der Aktienmarkt – mit wenigen Ausnahmen wie vielleicht China – mittelprächtig überkauft ist. Kurzum: Die Stimmung auf dem Parkett ist ziemlich gut, während der große Boom der Realwirtschaft bis dato bekanntlich ausbleibt.

Meine Strategie in den beiden Börsendiensten ist deshalb: Wir schonen derzeit unseren Orderfinger und warten darauf, dass sich das Marktumfeld aufklärt. Kaufen wir ganz ausnahmsweise doch zu, haben wir vorher entsprechend verkauft, damit die Aktienquote netto nicht steigt.

Ganz konkret: Im gegenwärtigen Marktumfeld halte ich eine Aktienquote von etwa 75 % für völlig ausreichend.

Für die Neubörsianer unter Ihnen: Was ist eigentlich eine Aktienquote? Ein einfaches Beispiel: Sie halten ein Depot (inklusive Depotkonto) in Höhe von 100.000 Euro. Davon haben Sie 65.000 Euro in Aktien angelegt, dann halten Sie zwei Rentenfonds im Wert von 10.000 Euro und den Rest von 25.000 Euro in bar auf dem Depotkonto.

Daraus errechnen sich dann logisch folgende prozentuale Quoten:

– Aktien: 65 %

– Anleihen: 10 %

– Cash: 25 %

Nun, dieses Depot ist also eher defensiv aufgestellt und sollte selbst einen Crash vergleichsweise gut überstehen. Die Kehrseite der Medaille: Zieht der Markt richtig an, holt sich der…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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